ARCHE NOAH
Medienberichte

AUF 30 QUADRATMETERN
23 Katzen in Ilz aus Wohnung geborgen

In Ilz im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld sind am Donnerstag insgesamt 23 Katzen von der Tierschutzorganisation Arche Noah aus einer kleinen Wohnung gerettet worden. Der ältere Bewohner der Wohnung sei mit der Situation überfordert gewesen. Den Tieren gehe es soweit gut.
20. März 2026, 15.14 Uhr
Das Tierheim Arche Noah Graz wurde von der Veterinärbehörde zu dem Tierrettungseinsatz gerufen. Zwei Mitarbeiterinnen des Tierheims übernahmen 23 Katzen aus einer rund 30 Quadratmeter kleinen Wohnung.
Nach Informationen der Arche Noah zeigte sich der Bewohner der Wohnung sehr freundlich gegenüber dem Einsatzteam und wollte sogar beim Einfangen der Katzen helfen. Dennoch wurde deutlich, dass der ältere Mann mit der Situation überfordert war. Trotz seines Bemühens hätten sich mehr Katzen angesammelt, als er versorgen konnte. Glücklicherweise waren die Tiere insgesamt in einem guten Zustand, was auf seine Pflege zurückzuführen wäre.
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Die 23 Katzen sind zum Glück alle in gutem Zustand.
(Symbolbild)iStock©Viktoria Sedova
Tierisch überlastet
23 Katzen aus Garconniere geholt - Senior überfordert
Nach einer behördlichen Rettungsaktion wurden 23 Katzen aus einer kleinen Wohnung ins Tierheim Graz gebracht und medizinisch versorgt.
Von Heute Tierisch
20.03.2026, 14:24
Am Donnerstag gab es für das Tierheim Arche Noah Graz einen besonderen Einsatz. Die Veterinärbehörde hat die Tierschützer um Hilfe gebeten, um im steirischen Ilz gleich 23 Katzen aus einer nur 30 Quadratmeter kleinen Wohnung zu holen. Der bereits betagte Bewohner war beim Eintreffen der Tierschützer sehr freundlich und wollte sogar beim Einfangen der Katzen helfen. Doch schnell wurde klar, dass ihn die Situation längst überfordert hat.
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GRAZ
20. März 2023 13:04
Aus winziger Wohnung gerettet: 23 Katzen kamen gemeinsam in Graz ins Tierheim
TRAURIG. Die Arche Noah wurde von der Veterinärbehörde zu einer dreißig Quadratmeter großen Wohnung geschickt: 23 Katzen lebten dort auf engsten Raum. Jetzt sollen sie durchgecheckt werden und ein neues Zuhause finden.

23 Katzen wurden einem älteren Mann abgenommen.
ARCHE NOAH
Zu einem Tierrettungseinsatz nach Ilz wurde das Tierheim Arche Noah Graz gestern von der Veterinärbehörde angefordert. Zwei Mitarbeiterinnen der Arche rückten aus, um insgesamt 23 Katzen aus einer rund 30 Quadrat- meter kleinen Wohnung zu übernehmen.
Der ältere Bewohner begegnete dem Einsatzteam sehr freundlich und wollte sogar beim Einfangen der Tiere mithelfen. Rasch zeigte sich jedoch, dass ihn die Situation längst überfordert hatte. Ganz offensichtlich hatte er sich um die Katzen nach bestem Wissen bemüht – anders wäre ihr insgesamt guter Zustand kaum zu erklären. Doch mit der Zeit waren es immer mehr Tiere geworden.
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BESITZER ÜBERFORDERT
23 Katzen aus oststeirischer Mini-Wohnung gerettet
Steiermark I 20.03.2026 12:12

Der Besitzer war mit der Haltung der knapp zwei Dutzend Tiere völlig überfordert.(Bild: Diverse Fotografen honorarfrei)

Tierrettungseinsatz in der Oststeiermark: In Ilz hauste ein Mann mit 23 Katzen in einer Mini-Wohnung. Der Mann war offenbar überfordert. Die Tiere sind aber wohlauf und wurden in die Grazer Arche Noah gebracht.
Die Veterinärbehörde hatte das Team des Grazer Tierheims Arche Noah angefordert: In Ilz hauste ein Mann mit 23 Katzen in einer 30 Quadratmeter kleinen Wohnung. Dem Pensionisten sind die Tiere offenbar über den Kopf gewachsen. Er begegnete den beiden Arche-Mitarbeiterinnen aber sehr freundlich und wollte sogar beim Einfangen der Tiere mithelfen.
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Steiermark > Graz > Lokales
Arche Noah hilft
Für 23 Katzen aus Ilz sucht Arche Noah Graz ein neues Zuhause
20. März 2026, 11:58 Uhr
Redaktion
Roland Reischl

Zuhause gesucht ... – dieses Kätzchen wartet jetzt in der Arche Noah auf einen tierlieben Menschen.
Foto: Arche Noah
23 kleine Samtpfoten konnten in Ilz (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) gerettet werden – jetzt soll dank Arche Noah ihr neues Glück beginnen.
ILZ/GRAZ. Was für ein Einsatz mitten in der Steiermark: In einer kleinen Wohnung in Ilz wurden gleich 23 Katzen entdeckt – zusammengepfercht auf nur rund 30 Quadratmetern. Doch was nach einem traurigen Tierdrama klingt, hat auch eine herzerwärmende Seite.
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STEIERMARK >
20. März 2026,
11:47 Uhr
STEIERMARK
Besitzer überfordert: 23 Katzen wurden aus Mini-Wohnung gerettet
Die Tierschutzorganisation hatte zeitlich begrenzt Unterkünfte für die Tiere gesucht. Das Tierheim wird demnächst umgebaut.

Zu einem Tierrettungseinsatz wurde das Tierheim Arche Noah Graz am Donnerstag von der Veterinärbehörde angefordert. Zwei Mitarbeiterinnen der Arche rückten daraufhin nach Ilz aus, um insgesamt 23 Katzen aus einer rund 30 Quadratmeter kleinen Wohnung zu übernehmen.
Den Katzen geht es erfreulicherweise gut
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Steiermark
"Sind immer mehr geworden": 23 Katzen in Mini-Wohnung gehalten
Die Tiere wurden in einer 30-Quadratmeter-Wohnung gehalten, ihr Besitzer war überfordert. Die Katzen wurden ins Tierheim nach Graz gebracht.
20.03.2026, 11:38
Elisabeth Holzer-Ottawa

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Veröffentlicht am 20. März 2026, 11:29 / ©Arche Noah - Aktiver Tierschutz Austria

23 Katzen wurden aus einer nur 30 Quadratmeter großen Wohnung in Ilz gerettet.
23 Katzen aus winziger Wohnung in der Steiermark gerettet
In Ilz mussten 23 Katzen aus einer nur 30 Quadratmeter großen Wohnung geholt werden. Das Tierheim Arche Noah Graz steht jetzt vor einer großen Herausforderung und bittet um Unterstützung.
von Julia Waldhauser
2 Minuten Lesezeit (304 Wörter)
In einer kleinen Wohnung in Ilz (Steiermark) spielte sich gestern (Donnerstag, 19. März) ein ungewöhnlicher Tierrettungseinsatz ab. Gleich 23 Katzen mussten aus nur rund 30 Quadratmetern geholt werden. Die Veterinärbehörde alarmierte das Tierheim Arche Noah Graz, zwei Mitarbeiterinnen rückten aus und übernahmen die Tiere.
Situation eskalierte langsam
Der ältere Bewohner empfing das Team freundlich und wollte sogar beim Einfangen helfen. Doch rasch wurde klar, dass ihn die Lage längst überfordert hatte. „Ganz offensichtlich hatte er sich um die Katzen nach bestem Wissen bemüht – anders wäre ihr insgesamt guter Zustand kaum zu erklären.“ Mit der Zeit wurden es jedoch immer mehr Tiere, bis die Situation schließlich nicht mehr zu bewältigen war.
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Für die Tierheimhunde wäre der Umbau mit sehr viel Stress verbunden.
iStock©alexei_tm
Tierische Hilfsbereitschaft
"Urlaubshunde"- Steirer stellten sich an, um zu helfen
Nach großem Umbau-Aufruf der "Arche Noah" in Graz fanden alle Hunde rasch Pflegeplätze. Die Hilfsbereitschaft war überwältigend.
Von Heute Tierisch
13.03.2026, 15:47
In den letzten Tagen haben sich mehr als 200 Leute bei der "Arche Noah" auf die Hilfsaktion "Sofa statt Baustelle" gemeldet. Die Tierschutzorganisation hat dringend Unterkünfte für ihre Hunde gebraucht, weil ab 23. März auf dem Gelände in Graz die Bagger auffahren. Dort wird der Hundebereich komplett umgebaut, denn bis zum Juni sollen insgesamt 16 neue Zwingeranlagen entstehen.
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Steiermark > Graz > Lokales
Hundeadoption in Graz
Der Ablauf einer Hundevergabe Schritt für Schritt erklärt
13. März 2026, 13:07 Uhr
Redaktion
Cornelia Gassler

Der Beginn einer Liebesgeschichte? MeinBezirk-Social-Media-Redakteurin Nina Hörack ist mit diesen süßen Vierbeiner spaziert.
Foto: MeinBezirk/Nina Hörack
Im Tierheim Arche Noah warten zahlreiche Fellnasen auf ein neues Zuhause. Damit auch wirklich jeder Vierbeiner das passende Frauchen oder Herrchen findet, müssen aber vorab einige Schritte gegangen werden. MeinBezirk war mit Pitbull-Mischling Stella spazieren und hat sich ein Bild davon gemacht, wie eine Hundeadoption konkret abläuft.
GRAZ. Das Wohl der Tiere steht an erster Stelle im Tierheim Arche Noah. Deshalb braucht eine Hundevergabe auch etwas Vorlaufzeit: "Man informiert sich zunächst einmal selbst auf der Homepage und stellt sich die Frage: Welcher Hund passt überhaupt zu mir?", erklärt Claudia Collier, Tierheimleitung Stv., die unter anderem für die Hundeadoptionen zuständig ist.

STEIERMARK >
13. März 2026,
09:30 Uhr
ARCHE NOAH
„Überwältigt“ von Hilfsbereitschaft bei Auszeit-Suche für Hunde
Die Tierschutzorganisation hatte zeitlich begrenzt Unterkünfte für die Tiere gesucht. Das Tierheim wird demnächst umgebaut.

Mehr als 200 Menschen meldeten sich in den vergangenen Tagen bei der „Arche Noah“: Die Organisation hatte Unterkünfte für die bei ihr untergebrachten Hunde gesucht. Der Grund: Am 23. März rollen bei der Arche Noah in Graz die Bagger an, um den Hundebereich umzubauen. Bis Juni sollen 16 Zwingeranlagen entstehen. „Für alle Hunde konnte bereits ein passender Pflege- oder Urlaubsplatz gefunden werden“, freut sich nun die „Arche Noah“. „Wir sind wirklich überwältigt von der großen Bereitschaft zu helfen.“
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Veröffentlicht am 12. März 2026, 15:20 / ©Arche Noah

Damit die Hunde den Umbau stressfrei überstehen, suchte die Arche Noah Gastfamilien - mit überwältigendem Erfolg.
"BAUSTELLEN-URLAUB"
Graz: Mehr als 200 Menschen bieten Tierheimhunden Zuhause auf Zeit
Die Arche Noah suchte wegen eines großen Umbaus Gastfamilien für ihre Hunde und wird von der Hilfsbereitschaft jetzt regelrecht überrollt. Mehr als 200 Menschen melden sich, um einem Vierbeiner ein Zuhause auf Zeit zu schenken.
von Julia Waldhauser
2 Minuten Lesezeit (268 Wörter)
Als die Arche Noah vor Kurzem um Unterstützung bat, war schnell klar: Die Tierfreunde in der Steiermark lassen die Hunde nicht im Stich. Innerhalb kürzester Zeit meldeten sich mehr als 200 Menschen, die bereit sind, einem Tierheimhund während der Bauarbeiten ein Zuhause auf Zeit geben. Für das Team des Tierschutzhauses ist diese Resonanz alles andere als selbstverständlich. „Wir sind wirklich überwältigt von der großen Bereitschaft zu helfen“, heißt es seitens der Arche Noah. Die Zahl der Anfragen war so groß, dass es aktuell nicht möglich ist, jede einzelne Nachricht persönlich zu beantworten.
Umbau bringt Herausforderung für Hunde
Der Hintergrund der Aktion: Nach acht Jahren Vorbereitung startet am 23. März endlich der Umbau des Hundebereichs im Tierschutzhaus. Möglich wird das Projekt dank der Unterstützung des Landes Steiermark. Für die Hunde bedeutet die Baustelle allerdings vor allem eines: Lärm, ungewohnte Gerüche und viel Unruhe. Genau deshalb wurde die Aktion "Baustellen-Urlaub" ins Leben gerufen. Ziel ist es, den Vierbeinern während der Bauphase einen möglichst ruhigen Platz zu bieten – in einer Wohnung oder einem Haus bei tierlieben Menschen.
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STEIERMARK >
11. März 2026,
10:00 Uhr
BAGGER ROLLEN AN
Baustellen-Urlaub: Arche Noah sucht Gastfamilien für Hunde
In der Arche Noah startet am 23. März der hart erkämpfte Umbau des Hundebereichs. Damit den Hunden die Bauphase erspart bleibt, werden nun Gastfamilien gesucht.

Pogo ist bereit für den Umzug zu einer Gastfamilie oder ein Zuhause für immer
Am 23. März rollen bei der Arche Noah in Graz die Bagger an. Denn der hart umkämpfte Umbau des Hundebereichs startet. Bis Juni sollen so 16 Zwingeranlagen entstehen.
Auch wenn die Vorfreude auf die fertige Anlage groß ist, ist der Weg dorthin eine Herausforderung. Denn Bauarbeiten und damit verbundene laute Geräusche bedeuten für die Hunde Stress. „Wir freuen uns riesig, dass der Umbau endlich starten kann – gleichzeitig wollen wir alles daransetzen, dass unsere Hunde nicht die Leidtragenden der Bauphase sind“, heißt es vonseiten der Arche Noah.
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Steiermark heute
Bei Tier daheim: Weihnachtsaktion war erfolgreich
02:20 Min. Bundesland heute
Ausstrahlung
10.3.2026, 19:00 Uhr | ORF 2
Verfügbarkeit
bis 9.4.2026, 19:00 Uhr


Auch die zweite "Urlaubsaktion" für Tierheimhunde war ein voller Erfolg.
(Symbolbild) Getty Images
Tierisches Konzept
Tierheimhunde auf Probe! Fast alle dürfen bleiben
Dank einer Urlaubsaktion der Arche Noah fanden 23 Tierheimhunde, darunter auch ältere Tiere, ein neues Zuhause bei liebevollen Familien.
Von Heute Tierisch
10.03.2026, 13:46
Das Grazer Tierheim "Arche Noah" machte bereits vor einem Jahr mit einer sehr wagemutigen Aktion von sich reden und hat gerade über die Weihnachtsfeiertage Hunde zum "Probewohnen" vergeben. Da so sehr viele Schützlinge ein neues Zuhause finden konnten, wollte man auch heuer die Chance nutzen - mit Erfolg!
Die zweite Urlaubsaktion für Tierheimhunde von der Arche Noah in Graz war ein voller Erfolg. 23 von insgesamt 25 Hunden, die zu den Feiertagen in ein neues Zuhause auf Zeit ziehen durften, haben dabei eine fixe Familie gefunden.
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Steiermark > Graz > Lokales
Arche Noah-Umbau
Tierheim baut um, Hunde suchen ein gemütliches Zuhause auf Zeit
10. März 2026, 14:28 Uhr
Redaktion
Roland Reischl

Siedelstress in Hundehausen: Wer gibt den Arche-Noah-Vierbeinern ein vorübergehendes Zuhause?
Foto: Arche Noah
In der Arche Noah fahren die Bagger auf, das heißt „Baustellen-Urlaub“ für Grazer Tierheimhunde: Wer schenkt einem Vierbeiner ein Sofa auf Zeit?
GRAZ. Im Grazer Tierheim wird bald gebaut – und für die Hunde bedeutet das: vorübergehend raus aus dem Zwinger und rein ins Wohnzimmer. Die Arche Noah Graz startet deshalb eine besonders symphathische Aktion und sucht tierliebe Grazerinnen und Grazer, die einem Hund für ein paar Wochen ein Zuhause auf Zeit schenken.

Veröffentlicht am 10. März 2026, 16:26 / ©Arche Noah

Hinter verschlossenen Vorhängen spielte sich eine menschliche und tierische Tragödie ab. Nun sind die Tiere in Sicherheit.
BAUSTELLEN-URLAUB
Umbau: Arche Noah sucht Bauzeit-Gastfamilien für Vierbeiner
Die Arche Noah sucht für ihre Vierbeiner Bauzeit-Gastfamilien während des Hundebereich-Umbaus. Die ersten Bagger rollen am 23. März an.
von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(275 Wörter)
Nach acht Jahren Vorbereitung ist es endlich so weit: Dank der Unterstützung des Landes Steiermark kann die Arche Noah den Umbau des Hundebereichs starten. Baustart ist der 23. März 2026, die Fertigstellung der ersten 16 Zwingeranalgen ist für Anfang Juni geplant. Was für den Tierschutz ein großer Schritt nach vorne ist, wird im Alltag eine echte logistische Herausforderung – vor allem für die Hunde.
„Baustellen-Urlaub“ für Hunde
Damit die Tiere die Bauphase so stressfrei wie möglich überstehen, startet die Arche Noah eine Aktion, die an den erfolgreichen „Weihnachtsurlaub“ anknüpft – diesmal heißt sie: „Baustellen-Urlaub“ für Hunde. Gesucht werden Gastfamilien, Paare oder Einzelpersonen, die einem Hund für einige Wochen (oder auch kürzer – je nach Möglichkeit) ein Zuhause auf Zeit schenken. Warum das so wichtig ist: Bauarbeiten bedeuten Lärm, Veränderungen, Gerüche, Unruhe. Dinge, die Hunde im Tierheim besonders belasten können. Ein ruhiger Platz in einer Wohnung oder einem Haus ist für viele Tierheimhunde in dieser Zeit die beste Entlastung.
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ELF KATZEN UND HÜNDIN
Tiere aus verfallenem Bauernhaus gerettet

Eine Hündin und elf Katzen sind in der Südoststeiermark aus einem heruntergekommenen Bauernhaus gerettet worden. Die Tiere sind wohl auf und wurden in das Tierheim Arche Noah in Graz gebracht.
Online seit 17.02.2026, 18.32 Uhr
In der Südoststeiermark bot sich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Arche Noah ein belastendes Bild. Bei dem Tierrettungseinsatz in einem abgelegenen Bauernhaus wurden eine Hündin und elf Katzen gefunden. Die Tiere, die sich trotz gravierenden Umständen in stabilem Zustand befanden, konnten in Sicherheit gebracht werden.
Die Zustände in dem alten, verfallenen Bauernhaus waren chaotisch. Müll, Chaos und Unordnung bestimmten das Bild. Die Besitzer, ein älteres Ehepaar, hatten mit zunehmend schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Die Frau war vor Kurzem verstorben und der Mann musste aus gesundheitlichen Gründen ins Krankenhaus. Ein Verwandter des Paares brachte nachweislich Futter für die Tiere und versuchte die Situation zu verbessern, was allerdings nicht in vollem Ausmaß gelang.
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ELF KATZEN UND HÜNDIN
Zwölf Tiere aus marodem Bauernhaus gerettet
Steiermark I 17.02.2026 16:46

Die Arche Noah konnte elf Katzen und eine Hündin retten.(Bild: Krone KREATIV/Arche Noah)
Das Tierheim Arche Noah Graz musste elf Katzen und eine Hündin aus einem stark heruntergekommenen Bauernhaus retten. Tiere leiden unter Flohbefall, Verletzungen und Augenentzündungen. Alle Katzen und Hündin sind im Grazer Tierheim untergekommen und werden medizinisch versorgt.

In den vergangenen Tagen musste das Tierheim Arche Noah in Graz rund zwölf Tiere aus einem heruntergekommenen Bauernhaus in der Südoststeiermark retten. Im Haus fanden die Tierschützer Müll, Chaos, tierischen Kot und Ungeziefer. Fließendes Wasser gab es nur in der Küche.
Ein älteres Ehepaar lebte mit einem Hund und elf Katzen unter den zunehmend schwierigen Bedingungen. Nachdem die Frau erst kürzlich verstorben ist, musste der Mann ins Krankenhaus. Ein Verwandter versuchte sich in der Folge um die Tiere zu kümmern und brachte Futter, konnte die Situation aber nicht abfangen.

Veröffentlicht am 17. Februar 2026, 14:46 / ©Arche Noah

Hinter verschlossenen Vorhängen spielte sich eine menschliche und tierische Tragödie ab. Nun sind die Tiere in Sicherheit.
Stille Tragödie in steirischem Bauernhaus: 12 Tiere gerettet
Geschlossene Vorhänge, ein abgelegenes Bauernhaus und dahinter Zustände, die niemandem würdig sind. Das Grazer Tierheim Arche Noah musste Hund und elf Katzen aus einem verwahrlosten Haus in der Südoststeiermark retten.

Zugezogene Vorhänge, ein abgelegenes, äußerlich stark heruntergekommenes Bauernhaus – mehr war von außen kaum zu sehen. Doch was die Mitarbeiter der Arche Noah beim Betreten erwartete, war erschütternd. Müll, Chaos und Unordnung prägten das Bild. Tierischer Kot lag am Boden, menschliche Ausscheidungen befanden sich in Kübeln. Es gab kein WC, lediglich fließendes Wasser in der Küche. Dazu kam Ungeziefer. Schnell wurde für das Team der Arche Noah klar: Hier brauchten nicht nur Tiere Hilfe.
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STEIERMARK > SÜDOST & SÜD
17. Februar 2026,
14:00 Uhr
UNGEZIEFER, MÜLL, KOT
Arche Noah befreite Hund und elf Katzen aus heruntergekommenem Bauernhaus
Katastrophale Zustände bei älterem Geschwisterpaar: Das Tierheim Arche Noah rettete elf Katzen und einen Hund aus einem Bauernhaus in der Südoststeiermark. Die Tierschützer stoßen immer öfter auf solche Situationen.

Das Tierheim Arche Noah rückte zur Abnahme von elf Katzen und der Hündin Lisa in die Südoststeiermark aus
In den vergangenen Tagen wurde das Grazer Tierheim Arche Noah zu einer Abnahme in die Südoststeiermark gerufen und holte elf Katzen sowie einen Hund aus einem abgelegenen Bauernhaus. Der Tierrettungseinsatz sei dabei besonders belastend gewesen, schreibt der Verein in einer Aussendung: „In dem Haus spielte sich eine menschliche und tierische Tragödie ab: Müll, Chaos und Unordnung – tierischer Kot am Boden, menschliche Ausscheidungen in Kübeln, kein WC, lediglich fließendes Wasser in der Küche. Dazu Ungeziefer.“
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Listenhund in Not
MOMENT
Was tun mit bissigen Hunden? Über die Vermittlung sogenannter „Problemtiere“
Beißt ein Hund zu und verletzt einen Menschen, kann das eine behördliche Abnahme zur Folge haben. Das Tier kommt in ein Tierheim und droht dort länger einzusitzen. Denn aggressive Hunde gelten als schwer vermittelbar und fordern selbst geschulte Pflegerinnen und Pfleger heraus. Das Training ist gefährlich, Bissunfälle stehen an der Tagesordnung. Mit viel Geduld und Vertrauensbildung können aber selbst verhaltensauffällige Kampfhunde eine zweite Chance bekommen. Doch überzeugt das potenzielle Adoptantinnen und Adoptanten? Eine Reportage zwischen Zwinger, Hundewiese und den eigenen vier Wänden.
Gestaltung: Noel Kriznik
Redaktion: Matthias Däuble

Veröffentlicht am 12. Februar 2026, 10:48 / ©Arche Noah - Aktiver Tierschutz Austria

Aurora hat gekämpft und überlebt - jetzt sucht sie ihr Für-immer-Zuhause.
Nach Schüssen: Hündin Aurora sucht jetzt ihr Zuhause
Angeschossen, schwer verletzt und hochträchtig kämpfte Hündin Aurora ums Überleben. Monate später gibt es von der Arche Noah nun ein erfreuliches Update und einen großen Schritt in Richtung neues Zuhause.

„Was lange währt, wird endlich gut… Wie lange haben wir Aurora nun begleitet? Monate. Voller Höhen und Tiefen. Eigentlich fühlt es sich viel länger an.“ Mit diesen Worten meldet sich die Grazer Tierschutorganisation Arche Noah jetzt zu Wort. Kaum ein Tier habe die Tierschützer so lange beschäftigt wie Aurora. Vom „angeschossenen Hund zur tapferen Patientin, zur liebevollen Mama bis hin zur verschmusten Knuddelbacke“ – ihre Geschichte ist eine von Schmerz, Hoffnung und unglaublicher Stärke. Schusswunden, offene Wunden am Kopf, Herzwürmer, völlige Unterernährung und sogar eine kräftezehrende Geburt: Aurora musste all das überstehen. „Wir sind so stolz auf diese Kämpferin“, heißt es von der Arche Noah. Und tatsächlich: Dass sie heute lebt, grenzt an ein kleines Wunder.
Pflegestelle verliebt sich und muss loslassen
Während ihrer letzten Behandlungen durfte Aurora auf eine Pflegestelle ziehen. Dort wurde sie nicht nur versorgt, sondern geliebt. „Und diese würde lügen, wenn sie sich nicht in sie verliebt hätte.“ Doch es gibt einen Haken: Aurora akzeptiert keine anderen Tiere im Zuhause. Deshalb darf sie nun, wenn auch „schweren Herzens“, offiziell in die Vermittlung. Schon bei ihren ersten Fotos gab es viele Interessenten. Damals war ihre Zukunft ungewiss. „Doch sie hat überlebt!“ Jetzt stellt die Arche Noah die Frage: „Sind diese Interessenten immer noch da und bereit, ihr das Zuhause zu schenken, das sie so sehr verdient?“

©Arche Noah – Aktiver Tierschutz Austria
Vom Notfall zur verschmusten Kämpferin: Hündin Aurora hofft auf eine Familie.
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Veröffentlicht am 11. Februar 2026, 09:13 / ©Arche Noah

„Ja, es steht wirklich so auf dem Abgabeformular", zeigen sich der Mitarbeiter der Arche Noah betroffen.
„Will ihn nicht mehr …“: Hund nach sechs gemeinsamen Jahren abgegeben
Nach sechs gemeinsamen Jahren wurde der Hund Riley von seinem Besitzer abgegeben - offiziell mit der Begründung „Will ihn nicht mehr“. Das Tierheim Arche Noah Graz sucht nun dringend ein dauerhaftes Zuhause für den Vierbeiner.

„Ja, es steht wirklich so auf dem Abgabeformular“, zeigen sich der Mitarbeiter der Arche Noah betroffen. Nach sechs Jahren gab ein Besitzer seinen Hund Riley ab, mit der einfachen Begründung „Will ihn nicht mehr“. Weitere Hintergründe sind unklar. Das Tierheim Arche Noah Graz sucht nun dringend ein dauerhaftes Zuhause für den Vierbeiner.
Nach Abgabe: Hund Riley sucht ein neues Zuhause
Riley ist anfangs vorsichtig bei neuen Menschen. „Neue Menschen beäugt er erst einmal aus der Entfernung und lernt sie in einem langsamen Tempo kennen. Wahrscheinlich ist seine Angst, wieder allein zu enden, so groß, dass er vorsichtig ist, wem er sein Herz schenkt“, wissen die Tierschützer. Mit Geduld zeigt er jedoch sein freundliches Wesen. Der gut sozialisierte Hund versteht sich mit Katzen, Artgenossen und größeren Kindern. Beim Spaziergang ist er brav, im Auslauf liebt er es zu schnüffeln.
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Veröffentlicht am 10. Februar 2026, 11:37 / ©Tierheim Arche Noah

Für Hündin Poppy beginnt nun nach einer sehr schwierigen Vergangenheit ein neues Leben.
„Kein Hund sollte das erleben“: Leben von Hündin Poppy nimmt nun Wende
Nach einer schweren Vergangenheit gibt es nun ein Happy End für die Hündin Poppy. Sie hat ein neues Zuhause im Zillertal gefunden.

2025 kam Hündin Poppy aufgrund einer behördlichen Abnahme ins Tierheim der Arche Noah. Ihre Vergangenheit war „geprägt von Dingen, die kein Hund erleben sollte – umso größer war unsere Hoffnung, dass sie irgendwann ankommen darf“, wie die Tierschützer berichtet. Nun aber hat „Poppy hat ihren Jackpot gewonnen.“ Schritt für Schritt gewöhnt sich die Hündin nun an ihr neues Leben im Zillertal. Laute Geräusche, Kinder, Spielzeuge oder andere Hunde seien ihr noch fremd – „aber das ist okay.“ Poppy lernt nun in ihrem eigenen Tempo Vertrauen aufzubauen. Sie kann dafür „Nähe genießen, Schmusen und Küsschen verteilen, entspannt auf der Couch faulenzen, Spazierengehen und Kaninchenohren als absolute Lieblingsleckerei feiern.“
Besitzerin beschreibt Poppy als „ruhige, safte Hündin“
Die Hundetrainerin der Familie unterstützt Poppy behutsam in ihrer weiteren Entwicklung, damit sie vielleicht irgendwann auch „vierbeinige Freunde findet.“ Ihre neue Besitzerin lobt sie als „unglaublich ruhige, sanfte Hündin – brav, leise, aufmerksam und voller Liebe für ‚ihre‘ Menschen.“ Selbst im Alltag zeigt Poppy, wie sehr sie angekommen ist: „Sie begleitet ihr neues Frauli sogar täglich zur Arbeit und zeigt dort, was für ein Traumhund sie ist.“
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Achtung beim Hundekauf!
"Für die Kinder angeschafft" – Welpe Stella leidet
Die Malinois-Hündin Stella ist erst 7 Monate alt. Dass sie bereits deutliche Probleme zeigt, wirft Fragen auf – auch zur Verantwortung beim Hundekauf.

Von Christoph Weichsler
05.02.2026, 15:57

Stella ist erst 6 bis 7 Monate alt – bei der jungen Malinois-Hündin zeigen sich bereits deutliche Anzeichen von Überforderung.
Arche Noah - Aktiver Tierschutz Austria
Stella ist noch ein Junghund – und wirkt dennoch bereits unsicher und überfordert. Die Malinois-Hündin wurde ursprünglich "für die Kinder" angeschafft, ein Motiv, das bei Hundekäufen häufig genannt wird. Inzwischen ist Stella in Graz bei der Arche Noah Tierschutz Austria untergebracht.
Genau darin liegt jedoch ein grundlegendes Missverständnis: Ein Hund ist kein Spielzeug und keine "Beschäftigung" für Kinder. Die Verantwortung für Haltung, Erziehung und Versorgung liegt immer bei Erwachsenen – und zwar dauerhaft.
Anspruchsvolle Rasse, hoher Bedarf
Beim Malinois handelt es sich um eine leistungsstarke Arbeitsrasse. Die Tiere gelten als hochintelligent, bewegungsfreudig und sehr sensibel – sie benötigen klare Führung, konsequentes Training und eine verlässliche Struktur.

Malinois-Hündin Stella (6–7 Monate) ist für ihr Alter zu dick – ein mögliches Zeichen für fehlende Bewegung und falsche Auslastung.
Arche Noah - Aktiver Tierschutz Austria
Wer diese Anforderungen unterschätzt, riskiert rasch Probleme im Alltag. Unterforderung kann zu Stress, Unsicherheit und Fehlverhalten führen – insbesondere bei jungen Hunden, die erst lernen müssen, sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden. Wer sich einen Malinois anschafft, muss mit mindestens drei Spaziergängen pro Tag rechnen!
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Veröffentlicht am 4. Februar 2026, 18:09 / ©Arche Noah

Die Welpen der Hundedame Aurora suchen ein liebevolles Zuhause
Überlebenskünstler mit besonderem Schicksal: Aurora’s Welpen suchen Zuhause
Vier kleine Hunde, die beinahe nie das Licht der Welt erblickt hätten, leben heute, spielen und toben - ein echtes Wunder. Jetzt suchen Stella, Napoleon, Schneeflocke und Cappuccino ein liebevolle Zuhause.

Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die dramatisch beginnen und tief berühren. So auch bei Stella, Napoleon, Schneeflocke und Cappuccino. Die vier Welpen wurden von der Hündin Aurora geboren, die noch vor wenigen Monaten hochträchtig und schwer verletzt in die Arche Noah gebracht wurde. Wie 5 Minuten bereits berichtete, hatte Aurora nach Schüssen eine blutende Kopfwunde und zwei Projektile im Körper, während sechs kleine Herzen in ihrem Bauch schlugen. Tierärzte kämpften um ihr Leben und auch die Welpen schwebten von Anfang an unter extremer Lebensgefahr.
Vierbeiner erblickten das Licht der Welt
Die Geburt der Welpen im Oktober war ein Lichtblick: „Unsere Nachtkamera hat heute früh ungewöhnlich viel Bewegung in Auroras Zimmer registriert – ihr wisst sicher, was das bedeutet“, hieß es damals in einem Posting der Arche Noah. Wer genau hinhörte, konnte laut den Tierschützern sogar „die ersten kleinen Japser hören“. Nach kritischen Tagen der Sorge beruhigte die Arche Noah: „Momentan geht es allen gut. Aurora ist schwach, aber eine ganz brave, fürsorgliche Mama.“
Welpen erhielten vermutlich zu wenig Sauerstoff
Heute zeigen sich die Welpen munter und lebensfroh, doch ihr Start ins Leben war alles andere als einfach. Während der Trächtigkeit von Aurora erhielten sie vermutlich zu wenig Sauerstoff, weshalb sie unterentwickelt geboren wurden. Sie können die Körpersprache anderer Hunde kaum oder gar nicht lesen und werden daher immer ein wenig anders sein als andere Hunde. Genau das macht sie so besonders. Die Arche Noah schreibt dazu: „Die Welpen können die Körpersprache anderer Hunde kaum / bis gar nicht lesen. Deshalb suchen wir für sie ruhige Einzelplätze, ohne weitere Tiere, bei Menschen, die ihnen Stabilität geben.“ Auch in anderen Bereichen benötigen die Vier Verständnis: Ob sie klassische Kommandos erlernen oder das Prinzip der Stubenreinheit vollständig verstehen können, lässt sich derzeit nicht sicher einschätzen, so die Tierschützer.
Jeder ist „in die kleinen Wauzis verliebt“
Zukünftige Besitzer müssen bereit sein, sich auf diesen offenen Weg einzulassen, ohne Erwartungen. Wichtig ist auch: Die vier können nicht schwimmen und sollten daher in ebenerdigen Wohnungen oder Häusern leben. Trotz aller Einschränkungen genießen sie ihr Leben in vollen Zügen. Sie fressen mit Appetit, spielen, toben, suchen Nähe, sind liebevoll, sanft und unglaublich entzückend. Sie kuscheln auf dem Schoß ein oder spielen mit Schnürsenkeln. „Es gibt kaum jemanden, der sich nicht sofort in die kleinen Wauzis verliebt“, betont die Arche Noah.
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Veröffentlicht am 19. Januar 2026, 16:27 / ©Михаил Крамор/Pexels

Nach den Feiertagen endet für manche Tiere das Weihnachtsglück - die Arche Noah in Graz spürt das deutlich.
Nach Weihnachten: Mehr Tierabgaben bei der Arche Noah in Graz
Nach den Feiertagen meldet die Arche Noah in Graz wieder mehr Anfragen zur Tierabgabe. Vor allem Hunde sind betroffen. Gegenüber 5 Minuten spricht der Tierschutz offen über Überforderung, Schicksalsschläge und Verantwortung.

Nach den Weihnachtsfeiertagen häufen sich bei der Arche Noah in Graz erneut die Anfragen. „Wir hatten bei den Hunden bereits rund 20 Anfragen“, erklärt die Arche Noah gegenüber 5 Minuten. Die Zahl ändere sich zwar täglich, doch der Trend sei klar erkennbar. Bei Katzen habe es heuer rund fünf Anfragen gegeben. Aufnehmen könne man derzeit allerdings nicht alle Tiere: „Wir können nur Hunde aufnehmen, die die derzeitigen Außentemperaturen gewohnt sind, da unsere Innenplätze belegt sind“, heißt es im Gespräch weiter.
Überforderung steht oft im Mittelpunkt
Die Gründe für eine Abgabe sind vielfältig und meist emotional. Gegenüber 5 Minuten nennt die Arche Noah vor allem Trennungen, Wohnungswechsel und Überforderung. Besonders bei Hunden stoßen viele Halterinnen und Halter an ihre Grenzen. Die Entscheidung, ein Tier abzugeben, falle dabei selten leicht und sei oft das Ergebnis einer längeren Belastungssituation.
Jedes Jahr ein ähnliches Muster
Neu ist diese Entwicklung nicht. „Dies verhält sich jedes Jahr ähnlich“, erklärt die Arche Noah gegenüber 5 Minuten. Nach Weihnachten schnellen die Anfragen regelmäßig nach oben. Am Standort Graz betreut der Verein ausschließlich Hunde und Katzen, wobei Hunde deutlich häufiger betroffen sind als Katzen.
Hinter jeder Anfrage steckt ein Schicksal
Für das Team ist jeder einzelne Fall emotional. „Jeder Fall macht betroffen, weil hinter den tierischen ja auch sehr oft menschliche Schicksalsschläge stecken“, betont die Arche Noah im Gespräch mit 5 Minuten. Man dürfe nicht glauben, „dass jeder sein Tier ‚einfach so‘ abgibt“. Oft seien es Lebensumstände, die sich drastisch verändert haben.
Klare Botschaft vor dem Tierkauf
Besonders deutlich wird der Tierschutz beim Thema Tiere als Geschenk. Gegenüber 5 Minuten stellt die Arche Noah klar: „Ein Tier kann NIE ein unüberlegtes Geschenk sein oder eine Überraschung.“ Ein Tier sei ein Lebewesen, „das sehr viel Freude aber auch sehr viel Schmerz empfinden kann“. Wer sich für ein Tier entscheide, übernehme Verantwortung „für mindestens 10–15 Jahre“ – genau das müsse vor allem rund um Weihnachten bewusst sein, so der eindringliche Appell der Arche Noah gegenüber 5 Minuten.


Schüsse, Lebensgefahr und Welpen: Neues Update zu Hündin Aurora
Schwer verletzt, hochträchtig und dem Tod nahe: Hündin Aurora kämpfte nach Schüssen um ihr Leben. Jetzt gibt es aus der Arche Noah ein Update, das zeigt, wie es der Hundemama und ihren Welpen heute geht.

Eine blutende Kopfwunde, zwei Projektile im Körper und sechs schlagende Herzen im Bauch: In diesem Zustand wurde die trächtige Hündin Aurora gefunden und in die Arche Noah gebracht. Ihr Zustand war katastrophal, sowohl sie als auch ihre ungeborenen Welpen schwebten in akuter Lebensgefahr. Tierärzte kämpften um ihr Leben, während unklar war, ob Aurora die nächsten Tage überstehen würde.
Die Geburt als erster Lichtblick
Mitten in dieser angespannten Situation folgte ein emotionaler Moment. Ende Oktober meldete die Arche Noah die „langersehnte Überraschung am Morgen“. In einem Posting hieß es: „Unsere Nachtkamera hat heute früh ungewöhnlich viel Bewegung in Auroras Zimmer registriert – ihr wisst sicher, was das bedeutet.“ Wer genau hinhörte, konnte laut den Tierschützern sogar „die ersten kleinen Japser hören“. Aurora hatte ihre Welpen zur Welt gebracht.
Vorsichtige Entwarnung nach kritischen Tagen
Nach der Geburt blieb die Lage dennoch sensibel. „Wir lassen Aurora jetzt erstmal in Ruhe und greifen aber natürlich sofort ein, falls es nötig wird“, erklärten die Tierschützer. Auf Nachfrage von 5 Minuten hieß es wenig später: „Momentan geht es allen gut. Aurora ist schwach, aber eine ganz brave, fürsorgliche Mama.“ Gleichzeitig betonte man, dass noch abgewartet werden müsse, ob die zuvor notwendigen starken Medikamente Auswirkungen auf die Welpen hatten.
Neues Update bringt große Erleichterung
Nun gibt es ein weiteres positives Update. Aurora war gemeinsam mit ihren Welpen erneut bei einem Neurologen zur Untersuchung. Die Einschätzung sorgt für große Erleichterung: Dank medizinischer Betreuung und intensiver Pflege wird Aurora wieder vollständig gesund werden. In den kommenden Wochen erhält sie noch spezielle Injektionsbehandlungen gegen die Herzwurm-Erkrankung, danach gilt die Therapie voraussichtlich als abgeschlossen.
Auch die Welpen machen Hoffnung
Auch für Auroras Nachwuchs gibt es gute Nachrichten. Der Neurologe bestätigt, dass alle Welpen lebensfähig sind. Ihre körperliche Entwicklung verläuft langsamer als bei anderen Hunden, doch sie machen stetige Fortschritte. Sie zeigen Spielverhalten, suchen Kontakt zu Menschen, fressen, trinken und wirken fröhlich. Wie sich ihre geistige Entwicklung entwickelt, lässt sich derzeit noch nicht sicher sagen, doch eines ist klar: In liebevollen, verantwortungsvollen Händen können sie ein gutes Leben führen.

GRAZ
LINDA STEURER - 4. Jänner 2026 14.02
Grazer Arche Noah: 253 Hunde und 780 Katzen wurden 2025 vermittelt
TIERSCHUTZ. Die Arche Noah in Graz konnte heuer 253 Hunde und 780 Katzen an neue Familien vermitteln, ein paar mehr wurden aufgenommen. Besonders freut man sich auch über den Baustart für den neuen Hundebereich.

Ein Schäferhund konnte nach acht Jahren aus dem Tierheim ausziehen.
SYMBOLBILD: GETTY
Das Jahr ist zu Ende gegangen und auch 2025 wurden zahlreiche Tiere in der Arche Noah aufgenommen – sei es durch Abgaben, behördliche Abnahmen oder Fundtiere. Stand 19. Dezember 2025 wurden 258 Hunde und 798 Katzen aufgenommen. Gleichzeitig fanden aber auch 253 Hunde und 780 Katzen ein neues Zuhause.
„Es gibt jeden Tag unzählige Schicksale in unserem Tierheim, die sehr bewegen – positiv als auch negativ. Ein besonderer Moment heuer war der Auszug unseres längsten Bewohners. Schäferhund Heck hat nach acht Jah- ren im Tierheim sein Zuhause gefunden“, heißt es seitens der Arche Noah.
Nicht nur Heck hat lange auf ein neues Zuhause gewartet, auch viele andere Hunde sehnen sich nach einem warmen Platz. Daisy, Bella, Gina, Freddie, Wolfi und Jim sind bereits seit Jahren im Tierheim und hoffen auf eine zweite Chance.
Die Katzen des Tierheims werden meist schneller vermittelt, oft unter einem Jahr. Viele von ihnen kommen in einem sehr schlechten Zustand ins Tierheim und benötigen lange Behand- lungen oder kostspielige Operationen, bevor sie wieder ge- sund für ein neues Zuhause sind.
Umbau Hundebereich
„Ein weiterer besonderer Moment war auch, als wir vom Land Steiermark, Tierschutzlandesrat Hannes Ames- bauer, die Zusage zur finanziellen Unterstützung des Umbaus für unseren Hundebereich erhalten haben“, wird von der Arche Noah ergänzt.
Das Land Steiermark hat 300.000 Euro für den ersten Bauabschnitt des neuen Hundebereichs zur Verfügung gestellt. Das bedeutet für die Arche Noah somit mehr Planungssicherheit für die kommenden Entwicklungs- schritte. Der Spatenstich hat am 19. November stattgefunden.


„Leider kam es anders“: Tierheim Arche Noah trauert um Hund Tayko
Zum Jahreswechsel teilt die Arche Noah eine traurige und berührende Geschichte. Es ist der Abschied von Tayko, einem "richtigen Charakterhund", dessen Diagnose zum Todesurteil wurde. „Mach es gut", schreibt das Tierheim.

„Traurige Nachrichten zum Jahresbeginn sind nie schön“, schreibt die Arche Noah in einem emotionalen Posting. Und doch gehören sie zum Alltag eines Tierheims. „Auch diese Seite wollen wir mit euch teilen“, heißt es dort. Im Mittelpunkt steht Tayko, ein Hund, der nur kurze Zeit im Tierheim verbringen durfte und dennoch tiefe Spuren hinterlassen hat.
„Eigenwilliges Herz und facettenreicher Charakter“
„Dieser Flauschball war unser Tayko“, schreibt das Team. Dem Posting ist ein Foto von ihm beigefügt. Er wird als Hund mit starkem Charakter beschrieben – eigenwillig, sensibel und nicht für jeden geeignet. „Kein Hund für jedermann, aber den richtigen Menschen hätte er bestimmt so glücklich gemacht.“ Doch dazu kam es nicht mehr. „Leider kam es anders.“ Kurz nach seiner Aufnahme zeigten sich erste gesundheitliche Probleme. „Schon nach kurzer Zeit bei uns, merkten wir, dass er nicht ganz fit ist.“ Zwar habe Tayko Spaziergänge und Leckerlis sehr genossen, doch bei genauerem Hinsehen sei klar geworden, dass er Schmerzen hatte. „Er zeigte sie nicht durch lautes Winseln, aber in seinem Blick“, schreib die Arche Noah. Auch alltägliche Bewegungen fielen ihm zunehmend schwer.
Tragische Diagnose folgte auf traurigen Verdacht
Umfangreiche Untersuchungen bestätigten schließlich den Verdacht. Diagnostiziert wurden unter anderem schwere Arthrose, massive Probleme an Wirbelsäule und Hüfte sowie eine Herzerkrankung. Als selbst starke Schmerzmittel keine Linderung mehr brachten, stand das Team vor einer schweren Entscheidung. „Und als dann die Schmerzmittel nicht mehr halfen, wussten wir, wir müssen etwas tun. Wieder diese eine Entscheidung, die wir nie treffen wollen – aber müssen.“ Tayko durfte schließlich im Beisein seiner vertrauten Pfleger „einschlafen“.
„Mach es gut, lieber Tayko“
Das Tierheim betont, warum dieser letzte Schritt Teil verantwortungsvoller Tierbetreuung ist: „Denn genau das schulden wir unseren Schützlingen: Würde. Nähe. Und das Gefühl, dass sie nicht einfach ‚gehen‘, sondern verabschiedet werden.“ Zum Abschied bleiben einfache, ehrliche Worte: „Mach es gut, lieber Tayko. Wir werden dich nicht vergessen.“


Mehr Geschenke denn je: Ein Weihnachtswunder für Arche-Noah-Tiere
Päckchenberge, leuchtende Augen und ein wenig weniger Einsamkeit: Dank der großen Hilfsbereitschaft zahlreicher Unterstützerinnen und Unterstützer wurde Weihnachten für die Tiere der Arche Noah zu einem besonderen Fest.

„Die Bescherung! Was wäre Weihnachten ohne eine kleine Aufmerksamkeit?“ – mit diesen Worten eröffnete die Arche Noah ihr weihnachtliches Posting und brachte damit auf den Punkt, worum es in den vergangenen Wochen ging: um Zuwendung, Mitgefühl und ganz konkrete Hilfe für Tiere, die sonst oft übersehen werden.
Zahlreiche Pakete erreichten die Arche Noah
Denn auch im Tierheim ist Weihnachten ein sensibler Zeitpunkt. „Denn ihr macht diesen – für die Tierheimtiere – sonst so einsamen Tag, ein bisschen besser“, heißt es weiter. Genau das ist spürbar gelungen. Im Dezember trafen beinahe täglich Pakete und Geschenke ein. „Wir haben das Gefühl, es werden jedes Jahr mehr Päckchen“, schreibt das Team. Eine Entwicklung, die nicht nur die Herzen, sondern auch die Arme der Postzusteller forderte: „Die Postzusteller mussten ordentlich schleppen. Vielen Dank dafür.“
Das Christkind kam zu jedem Tier
Jedes einzelne Tier konnte sich am Ende über ein eigenes Christkind freuen. „Jeder Schützling hat ein Christkind gefunden. Dafür sind wir unglaublich dankbar“, betont die Arche Noah. Die große Resonanz machte es allerdings nicht immer leicht, alles festzuhalten. „Wir haben so viele Fotos wie möglich gemacht, sollte dein Geschenk nicht dabei sein, bitten wir um dein Verständnis“, erklärt das Team und ergänzt augenzwinkernd: „Teilweise wurde noch nach der regulären Schicht Fotos gemacht, daher gibt es auch ein paar, die eher nach Halloween aussehen“
Einige Tiere erlebten die wohl größte Weihnachtsüberraschung
Auch das Glück spielte eine Rolle: Einige Tiere durften noch vor den Feiertagen in ein neues Zuhause ziehen. „Ein paar Schützlinge hatten das große Glück und durften bereits vor Weihnachten ausziehen. Ihre Geschenke haben wir auf andere Tiere aufgeteilt!“ Zum Abschluss richtet die Arche Noah einen herzlichen Dank an alle Beteiligten: „Vielen, vielen Dank, liebe Christkinderl!“

ORF Steiermark heute
Ausstrahlung
31.12.2025, 19:00 Uhr I ORF 2
Steiermark heute
Feuerwerk setzt Tiere unter Stress
01:52 Min. I Bundesland heute
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Verletzter Kater wird zum Kuschelbär: „Vor ein paar Tagen undenkbar“
Noch vor einigen Tagen schwebte der kleine Kater Findus in Lebensgefahr. Dank intensiver Pflege und großer Unterstützung hat sich sein Zustand nun erstaunlich verbessert.

„Vom verletzten Baby zum Klettermaxi und Kuschelbär“, so beschreibt die Arche Noah selbst die rasante Entwicklung von Findus. Der kleine Fundkater wurde in einem äußerst kritischen Zustand aufgenommen. „Ein kleiner Fundkater in einem äußerst kritischen Zustand“, hieß es im ersten Bericht der Tierschützer. Die ersten Stunden und Tage waren geprägt von großer Sorge. Findus musste an die Infusion, wurde mit Wärmelampen stabilisiert und erhielt eine umfassende medizinische Versorgung. „Ein langes Wochenende mit Höhen und Tiefen begann“, berichtet die Arche Noah über die nervenaufreibende Zeit.
Findus ist auf dem besten Weg der Besserung
Doch die Mühen haben sich gelohnt. „Doch nun,… seht euch den kleinen Findus an.“ Aus dem geschwächten Katzenbaby ist ein aufgeweckter Jungkater geworden. „Jetzt hüpft er auf die Schulter, kuschelt und spielt. Vor ein paar Tagen undenkbar!“ Die Freude über diesen Fortschritt ist groß, nicht zuletzt, weil er ohne Hilfe von außen nicht möglich gewesen wäre. „Durch eure Unterstützung kann er nun sich vollständig erholen. Vielen Dank“, richtet die Arche Noah ihren Dank an die Unterstützerinnen und Unterstützer. Ganz abgeschlossen ist die Genesung allerdings noch nicht.
Beim Essen ist Findus etwas „hakelig“
Findus zeigt sich derzeit wählerisch beim Futter. „Der kleine Mann ist leider aber noch etwas eigen, was sein Futter betrifft.“ Aktuell akzeptiert er ausschließlich die Hipp Gläschen „Bio Hühnchenfleisch-Zubereitung“. „Also, falls ihr solche Hipp Gläschen übrig habt (ganz wichtig: NUR diese Sorte). würden wir uns riesig darüber freuen“, bittet die Arche Noah.


„Auf vier Pfoten ins neue Jahr“: Arche Noah lädt zur Tierschutz-Wanderung
Mit Bewegung und tierischer Begleitung soll das neue Jahr begrüßt werden. Am 1. Jänner lädt die Arche Noah gemeinsam mit der FPÖ Graz zur Neujahrswanderung ein.

Die Arche Noah setzt auf einen aktiven und gemeinschaftlichen Jahresbeginn. Nach der positiven Resonanz im Vorjahr veranstaltet der Tierschutzverein erneut eine Neujahrswanderung und lädt gemeinsam mit der FPÖ Graz am 1. Jänner 2026 zu einem gemeinsamen Spaziergang ein. Willkommen sind dabei alle Tierfreundinnen und Tierfreunde – unabhängig davon, ob sie mit oder ohne eigenen Vierbeiner teilnehmen. Hunde dürfen mitgebracht werden, zudem werden auch einige Tierheimhunde an der Wanderung teilnehmen.
Spaziergang führt Richtung Buchkogel
Doch die Mühen haben sich gelohnt. „Doch nun,… seht euch den kleinen Findus an.“ Aus dem geschwächten Katzenbaby ist ein aufgeweckter Jungkater geworden. „Jetzt hüpft er auf die Schulter, kuschelt und spielt. Vor ein paar Tagen undenkbar!“ Die Freude über diesen Fortschritt ist groß, nicht zuletzt, weil er ohne Hilfe von außen nicht möglich gewesen wäre. „Durch eure Unterstützung kann er nun sich vollständig erholen. Vielen Dank“, richtet die Arche Noah ihren Dank an die Unterstützerinnen und Unterstützer. Ganz abgeschlossen ist die Genesung allerdings noch nicht.

Steiermark > Graz > Wirtschaft
Business-Lunch
400 Freiwillige – so funktioniert die Arche Noah in Graz
23. Dezember 2025, 08:00 Uhr
Redaktion
Markus Kropac

Jährlich kümmert man sich im Tierheim um rund 1.000 Tiere in Not.
Foto: Arche Noah
Charly Forstner und Katharina Gründl betreuen in der Arche Noah jährlich rund 1.000 Tiere in Not. Im Interview mit MeinBezirk sprechen sie über viele helfende Hände, einen unplanbaren Alltag und treue Unterstützer.
GRAZ. Seit fast 50 Jahren kümmert sich die Arche Noah in Graz um Tiere in Not. Bis Mitte Dezember wurden im heurigen Jahr 258 Hunde und 798 Katzen aufgenommen, betreut und großteils auch wieder vermittelt. Obmann Charly Forstner und Kassierin Katharina Gründl trafen MeinBezirk zum weihnachtlichen Business-Lunch, der etwas anderen Art.
- Gibt es saisonale Belastungsspitzen wie Weihnachtsstress?
Charly Forstner: Die Weihnachtszeit ist intensiv, aber sehr positiv. Viele Menschen kommen vorbei, zeigen Interesse und spenden. Persönlich ist es etwas stressiger, aber emotional sehr schön. Im Tierheim ist der Sommer sehr herausfordernd. Wenn Urlaubszeiten beginnen, steigt die Zahl der ausgesetzten oder abgegebenen Tiere deutlich.

Wurden beim Business-Lunch im Gasthof zur Schmied'n (siehe unten) bestens bedient: Charly Forstner, Katharina Gründl und Markus Kropac (v. l.)
Foto: Konstantinov
- Was passiert an einem typischen Tag in der Arche Noah?
Katharina Gründl: Einen typischen Tag gibt es nicht. Täglich gibt es behördliche Einsätze, etwa bei Messie-Wohnungen. Die Tiere müssen abgeholt, tierärztlich versorgt und anschließend betreut werden. Rund 100 Hunde gehen täglich spazieren, dazu kommen etwa 120 Katzen im Heim. Tierpflegerinnen und Tierpfleger legen dabei täglich bis zu 30 Kilometer zurück. Auch Notfälle werden laufend integriert. Parallel laufen Verwaltung, Buchhaltung, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit. Fälle müssen sichtbar gemacht werden, um Unterstützung zu bekommen.
- Wie groß ist das Team?
Forstner: Es arbeiten rund 25 angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tierheim. Zusätzlich gibt es etwa 400 Ehrenamtliche. Ohne diese Unterstützung wäre der Betrieb nicht möglich.
Gründl: Die Ehrenamtlichen führen Hunde spazieren, betreuen Katzen und helfen in der Verwaltung. Manche kommen regelmäßig, andere punktuell. Besonders das Spazierengehen ist ein zentraler Bereich.
- Es gibt also genug Freiwillige?
Forstner: Ja, der Zulauf ist konstant hoch. Monatlich finden ein bis zwei Einschulungen mit jeweils 20 bis 30 neuen Ehrenamtlichen statt. Die Herausforderung liegt zunehmend in der Organisation.
- Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Behörden?
Forstner: Grundsätzlich sehr gut, besonders in der Steiermark. Es gibt regelmäßige Abstimmungen bei Abnahmen und Einsätzen. Probleme entstehen eher durch gesetzliche Rahmenbedingungen.
- Zum Beispiel?
Forstner: Es gibt keine Beschränkung, wie viele Hunde eine Person halten darf. Dadurch entstehen problematische Großhaltungen. Unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern verschärfen die Situation.
- Wie stehen Sie generell zum Thema Zucht?
Forstner: Seriöse Zucht ist kein Problem. Hunde aus verantwortungsvoller Zucht landen kaum im Tierheim. Problematisch sind Vermehrer und illegaler Handel. Die Tiere sind oft schlecht sozialisiert und unter schlechten Bedingungen geboren. Sie werden billig verkauft und später abgegeben.

Forstner und Bründl wollen in den kommenden Jahren verstärkt in den Tierschutz investieren.
Foto: Konstantinov
- Wie setzt sich die Finanzierung der Arche Noah zusammen?
Gründl: Als Landestierheim erhalten wir Zahlungen für fix definierte Leistungen, damit decken wir primär die Lohnkosten. Zusätzlich ist das Tierheim stark auf Spenden angewiesen. Diese machen einen wesentlichen Teil der Finanzierung aus.
- Ein stabiles Konstrukt?
Forstner: Ja, wir haben sehr treue Unterstützerinnen und Unterstützer, die uns seit vielen Jahren zur Seite stehen. Ohne sie würde es nicht gehen.
- Was ist für die nächsten Jahre geplant?
Forstner: Wir haben in zwei Jahren unser 50-Jahr-Jubiläum, da sollen dann neue Projekte vorgestellt werden.

Voller Einsatz für Tiere: Katharina Gründl und Charly Forstner
Foto: Konstantinov
Charly Forstner und Katharina Gründl
Katharina Gründl kommt aus der Südsteiermark, zog für das Studium aber nach Wien. Nach ihrer Rückkehr nach Graz arbeitete sie jahrelang im Journalismus und anschließend selbstständig. Vor etwas mehr als vier Jahren landete sie dann in der Arche Noah. Charly Forstner kommt aus Deutschfeistritz, wollte eigentlich Koch werden, absolvierte auf Wunsch des Vaters aber eine Lehre zum KFZ-Mechaniker. Eine Tätigkeit, die er ab seiner Lehrabschlussprüfung nie mehr ausführte. Kurz darauf kam er zum Tierschutz und absolvierte eine Ausbildung zum Huforthopäden für Pferde. Später baute Forstner ein Unternehmen im Tourismus und Freizeitbereich in Riegersburg auf. Seit 2017 ist er Obmann der Arche Noah.
Gasthaus Zur Schmied'n
- Adresse: St. Peter Hauptstraße 225, 8042 Graz
- Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag: 11 bis 22.30 Uhr
- Web: www.schmiedn.at
Beschreibung: Das Gasthaus Zur Schmied’n ist ein traditionsreiches Wirtshaus in Graz-St. Peter. Der Betrieb steht für klassische steirische Küche mit regionalem und saisonalem Schwerpunkt. Auf der Speisekarte finden sich bodenständige Gerichte, ergänzt durch wechselnde saisonale Angebote. Die Weinauswahl konzentriert sich vorwiegend auf steirische Winzer. Verschiedene Stüberl, ein Wintergarten sowie ein Gastgarten bieten Platz für unterschiedliche Anlässe – vom täglichen Mittagessen bis zu Feiern in größerem Rahmen.
Das sagt MeinBezirk: Die Schmied’n überzeugte auch beim Business-Lunch durch die verlässliche, bodenständige Küche und eine klare Ausrichtung auf regionale Produkte. Kürbisrisotto, Lachs und Schweinemedaillons überzeugten geschmacklich ebenso wie optisch. Die angenehme Wirtschaftsatmosphäre lädt dazu noch zum Verweilen und Tratschen ein.

GRAZ
20. November 2025 4:00
Spatenstich für neuen Hundebereich der Arche Noah Graz
BEGINN. Nach rund acht Jahren intensiver Planung ist es so weit: Die Arche Noah Graz startet mit dem Umbau ihres Hundebereichs. Möglich wird der Bau- start durch die finanzielle Unterstützung des Landes Steiermark.

Nadine Ferk, Tierheimleitung, Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer, Arche-Obmann Charly Forstner und Kassierin Kathari- na Gründl, Claudia Collier, Tierheimleitung Stv. (v.l.)
ARCHE NOAH
Die finanzielle Unterstützung des Landes Steiermark wurde von Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer zuge- sagt. Im ersten Bauabschnitt entstehen 16 moderne „Wohnungen“ für Hunde, die den Tierschutz in der Steier- mark auf ein neues Niveau heben sollen.
Gleichzeitig nutzt die Arche Noah diesen großen Moment, um ihre langjährigen ehrenamtlichen Spaziergeher zu ehren: Seit beinahe 30 Jahren führen einige die Hunde des Tierheims täglich Gassi – einige von ihnen sind inzwischen über 80 Jahre alt und freuen sich, dieses so lang ersehnte Projekt nun endlich gemeinsam mit „ih-
ren“ Schützlingen erleben zu dürfen.
Moderner Hundebereich
Die bestehende Hundeanlage der Arche Noah ist in die Jahre gekommen. Mit dem Umbau entstehen im ersten Bauabschnitt 16 hundegerechte Einheiten, die weit über den Standard klas- sischer Zwinger hinausgehen: mehr Rückzugsmöglichkeiten, bessere Schall- und Sichtschutzsituation, Sicherheitsschleu- sen, Maulkorbklappen, beheizte Hütten und vor allem mehr Lebensqualität für Hunde, die oft unter schwierigen Vorausset- zungen ins Tierheim kommen – als Fundtiere, Abgabetiere oder im Zuge von behördlichen Abnahmen.
Die Gesamtkosten für den ersten Bauabschnitt betragen rund 700.000 Euro. Mit der Unterstützung des Landes Steiermark wird nun ein Projekt realisiert, das seit vielen Jahren dringend notwendig ist, um den steigenden Anforderungen im Tierschutz gerecht zu werden.
Arche-Obmann Charly Forstner betont die Bedeutung der Unterstützung durch das Land Steiermark: „Ohne die herausragende Unterstützung des Landes Steiermark wäre dieser Baustart schlicht nicht Realität geworden. Dieses Projekt zeigt ganz deutlich, was möglich ist, wenn Tierschutz politisch ernst genommen wird. Gleichzei- tig wäre es ein starkes Signal, wenn sich auch die Stadt Graz finanziell beteiligen würde. Es handelt sich bei die- sem Tierheim-Bauprojekt nicht um eine Frage des guten Willens oder eines ‚Nice-to-have‘, sondern um eine in- frastrukturelle Notwendigkeit – so wichtig wie auch öffentliche Krankenhäuser für Menschen sind. Wir brau- chen dieses moderne Tierheim ebenso dringend, um verantwortungsvollen Tierschutz in Graz und der Steier- mark langfristig sichern zu können.“
Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer unterstreicht die Wichtigkeit des Projekts: „Der heutige Spatenstich zeigt, dass wir Verantwortung übernehmen und handeln, wenn es um das Wohl der Tiere und die Sicherheit der Mitarbeiter geht. Mit den 300.000 Euro, die wir aus dem Tierschutzressort für den ersten Bauabschnitt bereit- stellen, leisten wir den notwendigen Anschub, um gesetzlich vorgesehene Unterbringungsmöglichkeiten ge- währleisten zu können. Damit schaffen wir die Voraussetzung für ein Tierheim, das den heutigen Anforderun- gen gerecht wird und zugleich langfristig stabile Strukturen im Tierschutz aufbaut".
Ehrenamtlich
Die ehrenamtlichen Spaziergeher der Arche Noah sind ein zentraler Baustein im Alltag der Hunde: Sie sorgen nicht nur für Bewegung, sondern auch für Zuwendung, Vertrauen und soziale Kontakte. Faktoren, die entschei- dend sind, damit Tierheimhunde körperlich und seelisch stabil bleiben und bessere Vermittlungschancen ha- ben.
Viele dieser Freiwilligen kommen seit Jahrzehnten mehrmals wöchentlich ins Tierheim, bei jedem Wetter. Gera- de für ältere Hunde oder Tiere mit belastender Vorgeschichte sind diese Menschen konstante Bezugspersonen, die ihnen Sicherheit vermitteln und ihnen helfen, wieder Vertrauen in Menschen zu fassen.

ORF Steiermark heute
Ausstrahlung
19.11.2025, 19:00 Uhr I ORF 2
18:26 Min. Bundesland heute
Steiermark heute
Arche Noah Graz: Spatenstich für neuen Hundebereich
00:39 Min. I Bundesland heute

ERSTER BAUABSCHNITT
„Arche“: Würdiges Zuhause für arme Tierheim-Hunde
Steiermark I 19.11.2025 17:00

Die grandiose Spaziergängerin Grete Mussnig, hier mit „Willi“, der einen Platz sucht, freut sich über die neuen Behausungen für die Tierheimhunde
(Bild: Jürgen Fuchs)
Nach vielen Jahren des Kampfes dafür fiel heute der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt des Außenbereichs in der „Arche Noah“. Die Stadt Graz steht wegen Finanzierung in Kritik.
Grete Mussnig freut sich für ihre Schützlinge – seit 28 Jahren schon geht die bemerkenswerte Grazerin mit Hunden aus der „Arche“ Gassi. Und nahezu genauso lang steht auch schon der Außenbereich für Schützlinge – solche, die den Winter draußen auch gut überstehen können. Bereits notdürftig „geflickt“ sind hier manche Ecken und Enden, „es ist auch Holz dabei, das längst morsch ist“, so Sprecherin Katharina Gründl. „Alles in allem entspricht das nicht mehr dem neuesten Standard, schon gar nicht im Hinblick auf die Sicherheit für unsere Mitarbeiter.“

Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer machte den Spatenstich
(Bild: Jürgen Fuchs)
Das soll sich jetzt ändern – gestern fiel der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt. „16 Wohnbereiche a mindestens 15 Quadratmeter“, so Gründl. „Mit einem beheizten Teil! Und einer Schleuse.“ Begonnen wird im Frühjahr, fertiggestellt bis Ende des Jahres, die erste Tranche kostet 700.000 Euro. 300.000 davon übernimmt das Land unter Landesrat Hannes Amesbauer. Der, weil er auch die Stadt Graz in der Pflicht sieht bei der Finanzierung, kritisiert, „dass von dieser Seite aber ein glattes Nein für 2025 und 2026 kommt“. Das zeigt auch der Aktive Tierschutz auf. „Wir übernehmen viele Tiere, die über die Stadt kommen, durch Abnahmen oder über das Landessicherheitsgesetz. Trotzdem wird nicht mitgezahlt.“, so Gründl. „Anfang Dezember gibt es erneut Gespräche, wir hoffen doch, dass es da noch ein Einsehen gibt.“

Sprecherin Katharina Gründl mit einem Schützling
(Bild: Arche Noah)
Gesamt wird der Umbau des „Arche“-Außenbereichs 1,4 Millionen ausmachen; die Finanzierung für die drei Abschnitte steht zum Teil.


NACH JAHRELANGER DEBATTE
Arche Noah baut Hundebereich um zwei Millionen Euro um
Die Grazer Arche Noah bekommt einen neuen und sicheren Außenbereich für Hunde. Spatenstich war am Mittwoch, die ersten Bagger sollen dann erst ab März rollen.

Tierpfleger Manuel Hecher im aktuell engen Hunde-Außenbereich der Anlage. © Alexander Danner
Gitter links und rechts, Hunde, die bellen und teilweise winseln. Sie sind Bewohner des Tierheims Arche Noah in Graz. Die Anlage ist in die Jahre gekommen. Umbau und Erneuerungen längst überfällig. Die Kleine Zeitung berichtete Anfang Oktober über die prekären Umstände, unter denen nicht nur Tiere leben, sondern auch die Betreuerinnen und Betreuer arbeiten müssen. In drei Bauphasen soll die Arche Noah nun umgebaut werden. Baubeginn für den ersten Abschnitt bereits im März.
Acht Jahre wird jetzt bereits geplant, die Zeit war geprägt von der unsicheren Finanzierung. Doch nun ist klar: 16 neue Reihenhäuser und eine Feuerwehrzufahrt werden im ersten Bauabschnitt für die Hunde entstehen. Das bedeutet mehr Rückzugsmöglichkeiten, Sichtschutzzonen und Sicherheitsschleusen. Maßnahmen, die Menschen und Tieren das Leben erleichtern sollen. Eben das sei eine Notwendigkeit, sagt Charlie Forstner, Obmann des Tierheims: „Es ist nichts, was nur gut zu haben wäre, sondern es ist etwas, was man unbedingt braucht für die Tiere.“
Für Arche Noah ist eine Frage des Geldes
Wichtig ist der Neubau auch deshalb, weil die Organisation zeitweise aus allen Nähten platzt. Gewalttätige, schwer vermittelbare Hunde sitzen teils jahrelang in der Arche Noah, müssen betreut werden und können kaum an interessierte Tierliebhaber vergeben werden. Nicht zuletzt, weil selbst professionelle Tierpflegekräfte mit dem Verhalten der Tiere schwer zurechtkommen.

Symbolischer Spatenstich mit Nadine Ferk (Tierheimleitung), Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer, Charly Forstner (Obmann Arche Noah), Katharina Gründl (Kassier & Presse) und Claudia Collier (Tierheimleitung-Stv.)
© Büro LR Amesbauer
Die Kosten für Teil eins des Baus betragen etwa 700.000 Euro. Mit dem Baustart im März will man dann zügig vorankommen, erzählt Forstner: „Bis Mai sollten wir mit dem ersten Abschnitt fertig sein.“
Für Arche Noah gibt es kein zurück mehr
Das Land Steiermark ist fürs Erste mit 300.000 Euro beteiligt. Auch trotz prekärer Finanzlage und Rundumkürzungen ist man von Seiten des Landes bereit auch bei Bauphase zwei und drei finanzielle Mittel beizutragen, wie der zuständige Landesrat für Tierschutz, Hannes Amesbauer, sagt: „Die Arche Noah ist vertraglicher Partner des Landes, wir haben einen gesetzlichen Auftrag. Wir werden auch den zweiten und dritten Abschnitt mitfinanzieren.“
Für die drei Bauabschnitte kalkuliert man mit Kosten in Höhe von etwa zwei Millionen Euro, wobei die ersten beiden etwa 1,4 Millionen Euro kosten. Die Landesregierung rechnet insgesamt mit einem Zuschuss von 466.000 Euro. Von der Stadt Graz gibt es bis jetzt noch keine Finanzierungszusage. Gespräche dazu sollen aber noch vor Jahresende stattfinden, heißt es.
Neben Spatenstich wurden auch Spaziergänger geehrt
Gebaut wird laut Arche-Obmann auf jeden Fall: „Wir haben einen gültigen Baubescheid, wir haben eine Zusage vom Land. Jetzt gibt es kein Zurück mehr.“ In den weiteren Bauabschnitten wird dann auch der Quarantäne-Bereich umgebaut. Das Gemäuer ist nach 25 Jahren feucht.

Seit fast 28 Jahren spaziert Grete Mussing mit Hunden der Arche Noah © KLZ / Maximilian Langer
Am Mittwoch wurden auch ehrenamtliche Spaziergängerinnen und Spaziergänger geehrt. Eine von ihnen ist die 87-jährige Grete Mussnig, die bereits seit 28 Jahren den Hunden der „Arche“ Auslauf ermöglicht. Für die Pensionistin ist es fast schon Pflicht: „Ich gehe bei jedem Wetter und so lange, bis ich nicht mehr kann.“


Spatenstich setzt Startschuss für notwendigen Umbau im Grazer Tierheim Arche Noah
Unter Landesrat Hannes Amesbauer stellt das Tierschutzressort die Finanzierung von 300.000 Euro sicher – "Stadt Graz bleibt trotz Verantwortung weiterhin säumig"

Beim Spatenstich für den Umbau des Hundebereichs v.l.n.r.: Nadine Ferk (Tierheimleitung), Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer, Charly Forstner (Obmann Arche Noah), Katharina Gründl (Kassier & Presse Arche Noah) und Claudia Collier (Tierheimleitung-Stv.). Die geehrten ehrenamtlichen, langjährigen Spaziergängerinnen und Sparziergänger begleiteten den freudigen Anlass. © Büro Amesbauer/Debevec
Graz (19. November 2025).- Der dringend notwendige Umbau im Tierheim Arche Noah in Graz kann endlich anlaufen. Das Tierschutzressort des Landes Steiermark, unter der Verantwortung von Landesrat Hannes Amesbauer, stellt für den ersten Bauabschnitt 300.000 Euro bereit. Damit ist nicht nur der Landesanteil gesichert – dieser Schritt legt zugleich ein wesentliches Fundament für die Arbeit der Arche Noah. Er ermöglicht den Baustart und schafft darüber hinaus die notwendige Planungssicherheit für die kommenden Entwicklungsschritte. Am heutigen Vormittag (19.11.2025) erfolgte der symbolische Spatenstich für den Umbau des Hundebereichs.
„Wir nehmen unsere Verantwortung wahr. Mit der Bereitstellung von 300.000 Euro leisten wir den notwendigen Anschub, um den längst überfälligen Umbau in Gang setzen zu können”, unterstreicht der zuständige Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer und fügt hinzu: „Trotz der angespannten Budgetsituation ist es gelungen, die erforderlichen Mittel für dieses wichtige Projekt bereitzustellen.”
Charly Forstner, Obmann der Arche Noah, betont die Bedeutung der Förderung durch das Land Steiermark: „Ohne die herausragende Unterstützung des Landes Steiermark wäre dieser Baustart schlicht nicht Realität geworden. Dieses Projekt zeigt ganz deutlich, was möglich ist, wenn Tierschutz politisch ernst genommen wird.”
Freudig begleitet wurde der Spatenstich von den langjährigen Spaziergängern. Einige von ihnen führen die Hunde des Tierheims seit beinahe 30 Jahren regelmäßig aus. Die Arche Noah nutzte diesen feierlichen Tag, um den ehrenamtlichen Unterstützern eine besondere Ehrennadel zu verleihen.
„Die langjährigen Spaziergänger sind eine tragende Säule im Alltag der Arche Noah. Ihr jahrzehntelanges Engagement und ihre Verlässlichkeit zeigen, was gelebter Tierschutz in der Steiermark bedeutet. Wer bei jedem Wetter kommt und den Hunden nicht nur Zeit, sondern echte Zuwendung schenkt, verdient größten Respekt”, unterstreicht Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer.
Der erste Bauabschnitt umfasst dringend notwendige bauliche Maßnahmen im Bereich der Unterbringung von Hunden, unter anderem auch gefährlicher Tiere, die oft unter schwierigen Voraussetzungen ins Tierheim kommen. Die Investition beläuft sich auf rund 700.000 Euro. Dabei entstehen 16 moderne, hundegerechte Einheiten, die unter anderem Rückzugsmöglichkeiten, Sicherheitsschleusen, Maulkorbklappen sowie beheizte Hütten bieten und damit deutlich bessere Haltungs- und Sicherheitsstandards gewährleisten. Das Land leistet als Anschub des Projektes mehr als das vorgesehene Drittel der erforderlichen Summe. Insgesamt sind zwei Bauabschnitte mit einem Gesamtvolumen von 1,4 Millionen Euro in Aussicht genommen. Der Anteil des Landes würde sich damit zukünftig auf insgesamt rund 466.000 Euro belaufen.
LR Hannes Amesbauer: „Während wir als Land Steiermark unsere Verantwortung wahrnehmen, bleibt die Stadt Graz bislang säumig. Laut dem zuständigen Finanzstadtrat der KPÖ sind keine Mittel für 2025 oder 2026 vorgesehen. Diese Haltung ist unverständlich, zumal die Stadt Graz gemäß Landessicherheitsgesetz verpflichtet ist, für eine geeignete Unterbringung von gefährlichen Hunden zu sorgen.”
Die prekäre Lage wurde zuletzt auch medial thematisiert. So schilderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arche Noah eindrücklich, unter welch schwierigen und teils riskanten Bedingungen sie derzeit arbeiten müssen. Die zahlreichen Berichte machen deutlich, dass eine bauliche und sicherheitstechnische Verbesserung dringend geboten ist – sowohl im Interesse des Personals als auch der Tiere.
„Wenn die Stadt Graz ihrer gesetzlichen Verpflichtung nicht nachkommt, gefährdet sie letztlich nicht nur das Tierwohl, sondern auch die Sicherheit der Mitarbeiter im Tierheim”, fasst Amesbauer abschließend zusammen.

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Arche Noah startet Umbau für neuen Hundebereich in Graz
Zuletzt aktualisiert: 19. November 2025

Nadine Ferk, Tierheimleitung (ganz links), Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer, Arche-Obmann Charly Forstner und Kassierin Katharina Gründl (alle in der Mitte vorne), Claudia Collier, Tierheimleitung Stv. (ganz rechts)
Nach vielen Jahren der Vorbereitung beginnt für die Arche Noah Graz ein bedeutender Abschnitt: Der Umbau des Hundebereichs startet offiziell. Die Einrichtung kann dieses Vorhaben realisieren, weil das Land Steiermark finanzielle Mittel bereitstellt. Diese Unterstützung stammt aus dem Ressort von Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer. Der erste Bauabschnitt umfasst 16 neue Einheiten für Hunde, die als moderne und tiergerechte Räume geplant sind.
Ein Projekt, auf das viele lange gewartet haben

Seit beinahe 30 Jahren führen einige die Hunde des Tierheims täglich Gassi – einige von ihnen sind inzwischen über 80 Jahre alt und freuen sich, dieses so lang ersehnte Projekt nun endlich gemeinsam mit „ihren“ Schützlingen erleben zu dürfen. Ehrung für Grete Mussing.
Während die Bauarbeiten anlaufen, rückt die Arche Noah auch Menschen in den Mittelpunkt, die das Tierheim seit Jahrzehnten tragen: Die ehrenamtlichen Spaziergeher. Einige von ihnen begleiten die Hunde seit fast 30 Jahren täglich, oft bereits im hohen Alter. Für sie bedeutet der Beginn des Umbaus ein besonders emotionaler Moment, weil sie diese Entwicklung gemeinsam mit den Tieren erleben, die ihnen ans Herz gewachsen sind.
Moderner Bereich für Tierheimhunde
Die bisherige Hundeanlage stammt aus einer Zeit, in der andere Standards galten. Nun entsteht ein Bereich, der wesentlich mehr Komfort und Sicherheit bietet. Dazu gehören unter anderem Rückzugsmöglichkeiten, Sicht- und Lärmschutz, beheizbare Hütten, Sicherheitsschleusen und technische Lösungen wie Maulkorbklappen. Diese Verbesserungen sollen vor allem jenen Hunden zugutekommen, die als Fundtiere, Abgabetiere oder aufgrund behördlicher Maßnahmen ins Tierheim kommen.
Der erste Bauabschnitt kostet laut Arche Noah rund 700.000 Euro. Mit dem Beitrag des Landes kann eine seit Jahren notwendige bauliche Modernisierung umgesetzt werden, um den gestiegenen Anforderungen im Tierschutz gerecht zu werden.
Insgesamt sind zwei weitere Bauabschnitte mit einem Gesamtvolumen von 1,4 Millionen Euro in Aussicht genommen. Der Anteil des Landes würde sich damit zukünftig auf insgesamt rund 466.000 Euro belaufen.
Aussagen von Arche-Obmann und Landesrat
Arche-Obmann Charly Forstner hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor:
Ohne die herausragende Unterstützung des Landes Steiermark wäre dieser Baustart schlicht nicht Realität geworden. Dieses Projekt zeigt ganz deutlich, was möglich ist, wenn Tierschutz politisch ernst genommen wird. Gleichzeitig wäre es ein starkes Signal, wenn sich auch die Stadt Graz finanziell beteiligen würde. Es handelt sich bei diesem Tierheim-Bauprojekt nicht um eine Frage des guten Willens oder eines ‚Nice-to-have‘, sondern um eine infrastrukturelle Notwendigkeit – so wichtig wie auch öffentliche Krankenhäuser für Menschen sind. Wir brauchen dieses moderne Tierheim ebenso dringend, um verantwortungsvollen Tierschutz in Graz und der Steiermark langfristig sichern zu können.
Auch Landesrat Hannes Amesbauer unterstreicht die Relevanz des Spatenstichs:
Der heutige Spatenstich zeigt, dass wir Verantwortung übernehmen und handeln, wenn es um das Wohl der Tiere und die Sicherheit der Mitarbeiter geht. Mit den 300.000 Euro, die wir aus dem Tierschutzressort für den ersten Bauabschnitt bereitstellen, leisten wir den notwendigen Anschub, um gesetzlich vorgesehene Unterbringungsmöglichkeiten gewährleisten zu können. Damit schaffen wir die Voraussetzung für ein Tierheim, das den heutigen Anforderungen gerecht wird und zugleich langfristig stabile Strukturen im Tierschutz aufbaut.
Landesrat Amesbauer kritisiert auch die Rolle der Stadt Graz. Er machte deutlich, dass für die kommenden Jahre keine städtischen Budgetmittel vorgesehen seien, obwohl das Tierheim zentrale Aufgaben erfüllt, die in die Verantwortung der Stadt fallen. Dadurch entstehe eine Finanzierungslücke, die aus seiner Sicht dringend geschlossen werden sollte, um weitere notwendige Schritte im Projekt rechtzeitig zu ermöglichen.
Ehrenamtliche Spaziergeher als Rückgrat des Tierheim-Alltags
Die freiwilligen Spaziergeher prägen den Alltag vieler Tierheimhunde wesentlich. Sie begleiten die Tiere regelmäßig, kümmern sich um Bewegung und soziale Kontakte und helfen dadurch, Stress abzubauen. Diese Unterstützung sorgt nicht nur für körperliches Wohlbefinden, sondern erleichtert auch die spätere Vermittlung. Viele der Ehrenamtlichen kommen über Jahrzehnte hinweg mehrmals pro Woche, egal bei welchem Wetter. Für Hunde mit belastender Vorgeschichte sind sie oft die ersten Menschen, zu denen sie wieder Vertrauen aufbauen.


Nach acht Jahren: Arche Noah startet Umbau ihres Hundebereichs
Nach acht Jahren Planung beginnt im Grazer Tierheim Arche Noah der Umbau des Hundebereichs. Das Land Steiermark stellt 300.000 Euro bereit, damit hier künftig 16 Hundewohnungen entstehen.

Nach jahrelanger Planung ist es so weit: Die Arche Noah in Graz hat am Mittwoch, dem 19. November, den Spatenstich für den dringend notwendigen Umbau ihres Hundebereichs gesetzt. Möglich wird der Start durch eine zugesagte Unterstützung des Landes Steiermark. Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer stellt dafür 300.000 Euro bereit, ein entscheidender Beitrag, damit die Arbeiten nun tatsächlich beginnen können.
16 neue Einheiten für mehr Tierwohl
Die bestehende Anlage ist deutlich in die Jahre gekommen. Im ersten Bauabschnitt entstehen nun 16 neue, hundegerechte Einheiten, die weit über einen klassischen Zwingerstandard hinausgehen sollen. Geplant sind mehr Rückzugsmöglichkeiten, besserer Schall- und Sichtschutz, Sicherheitsschleusen, Maulkorbklappen sowie beheizte Hütten. Rund 700.000 Euro kostet dieser Bauabschnitt. Arche-Obmann Charly Forstner betont die Bedeutung des Landesbeitrags: „Ohne die herausragende Unterstützung des Landes Steiermark wäre dieser Baustart schlicht nicht Realität geworden. Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Tierschutz politisch ernst genommen wird.“ Auch Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer hob beim Spatenstich die Wichtigkeit des Projekts hervor: „Mit den 300.000 Euro aus dem Tierschutzressort leisten wir den notwendigen Anschub, um gesetzlich vorgesehene Unterbringungsmöglichkeiten gewährleisten zu können. Damit schaffen wir ein Tierheim, das den heutigen Anforderungen gerecht wird und langfristig stabile Strukturen im Tierschutz aufbaut.“

Große Anerkennung für jahrzehntelanges Ehrenamt
Der Spatenstich war auch Anlass, den Menschen zu danken, die das Tierheim seit Jahrzehnten unterstützen: die ehrenamtlichen Spaziergänger. Einige von ihnen führen die Hunde des Tierheims seit fast 30 Jahren regelmäßig aus, manche inzwischen über 80 Jahre alt. Ihr Einsatz ist für die Arche Noah unverzichtbar: Sie sorgen für Bewegung, aber vor allem für Nähe, Sicherheit und soziale Kontakte. All das ist entscheidend, damit Hunde im Tierheim psychisch stabil bleiben und bessere Vermittlungschancen haben. Die Verantwortlichen der Arche Noah sprechen von einem Wendepunkt. Die steigenden Anforderungen im Tierschutz, schwierige Fälle und die veraltete Infrastruktur machten den Umbau längst notwendig. Mit dem Baustart sei nun ein wichtiger Schritt gelungen, einer, der Hoffnung gibt und für viele Tiere in Zukunft bessere Lebensbedingungen schafft.

STEIERMARK >
23. Oktober 2025, 14:04 Uhr
GRAZER TIERHEIM
Fall Aurora: Angeschossene Hündin brachte acht Welpen zur Welt
Es ist die positive Wendung einer zunächst schrecklichen Geschichte. Die Hündin Aurora wurde nach ihrem Martyrium nun Mutter von acht Welpen.

Die Szene war entsetzlich. Anfang Oktober fand eine Tierschützerin eine schwer-verletzte trächtige Hündin. Die Frau hatte die Hündin in der Oststeiermark entdeckt und sie ins Tierheim „Arche Noah“ gebracht. Das Tier hatte eine klaffende Wunde auf ihrem Kopf, die Spuren vom Blut sind noch sichtbar. Beim Röntgen entdeckten die Tierschützer dann auch noch, dass die Hündin, die zu ihnen gebracht wurde, trächtig war.
Nun wurde „Aurora“ von den Tierschützern aufgepäppelt und brachte am Donnerstag acht gesunde Welpen zur Welt. Gegenüber der Kleinen Zeitung heißt es, dass die kleinen Tiere derzeit allesamt wohlauf sind und auch, dass Aurora wieder fit sei.

Über die letzten Wochen wurde Aurora von den Tierschützern intensiv umsorgt. „Weil sie Herzwürmer hat, wurde sie auch mit Medikamenten behandelt“, sagt Katharina Gründl von der Arche Noah. Sie hat die Therapie aber sehr gut angenommen, ihr Zustand verbessert sich.
Die Behandlung mit den Medikamenten ist aber auch ein Risiko. Gründl sagt, dass die Welpen darunter leiden könnten. Aktuell geht es aber auch den Neugeborenen gut. „Sie wurden gut angenommen“, erklärt Gründl.


Tier der Woche: Ein Zuhause für gerettete Pferde
05:30 Min. Magazin

Auf dem Sonnenhof in Scheifling kümmert sich die Familie Bischof seit über 30 Jahren um Tierschutz-Pferde, die über die Arche Noah in Graz vermittelt werden. Weil Pferde im Tierheim keinen Platz finden, bietet ihnen die Außenstelle in der Steiermark ein sicheres und liebevolles Zuhause.

STEIERMARK > GRAZ UND UMGEBUNG
11. Oktober 2025, 20:21 Uhr
ENTZETZLICH ZUGERICHTET
Trächtige Hündin schwer verletzt und angeschossen gefunden
Die Tierschützer der Arche Noah in Graz kämpfen um das Überleben einer trächtigen Hündin, die in der Oststeiermark gefunden wurde. Sie hat eine schwere Wunde am Kopf, doch das ist noch längst nicht alles.

Ihr Zustand ist einfach nur entsetzlich: Sie hat eine klaffende Wunde auf ihrem Kopf, die Spuren vom Blut sind noch sichtbar. Beim Röntgen entdeckten die Tierschützer dann auch noch, dass die Hündin, die zu ihnen gebracht wurde, trächtig mit sechs Welpen ist. Und: In ihrem Brustkorb und in ihrem Kiefer stecken zwei Projektile. Offenbar wurde versucht, die Hündin zu töten, die zudem noch an Herzwürmern leidet und nur noch schwer atmen kann.

Eine Tierschützerin hatte die Hündin in der Oststeiermark entdeckt und sie ins Tierheim „Arche Noah“ gebracht. Dort kämpfen Tierärzte um das Leben von „Aurora“, wie sie nach der Morgenröte benannt wurde. „Aurora kann diesen Kampf nicht allein gewinnen. Ihr Körper ist geschwächt, von Verletzungen gezeichnet, und in ihr wachsen sechs kleine Leben, deren Zukunft ungewiss ist. Ob sie es schaffen, weiß niemand“, heißt es vom Aktiven Tierschutz, der aus diesem Anlass auch um Spenden bittet – denn die Behandlung inklusive Herzwurmtherapie kostet Geld, auch ein Not-Kaiserschnitt muss möglicherweise vorbereitet werden. Wer spenden möchte, kann das unter dem Spendenkonto: IBAN AT71 3800 0000 0513 5025 oder auf PayPal: paypal.me/aktivertierschutz tun, Verwendungszweck: „FB Aurora“.


„Wir helfen laufend“: Tierschutzlauf sammelt Schritte für Tiere in Not
Vom 3. bis 5. Oktober sammelt der Tierschutzlauf „Wir helfen laufend“ Schritte für Tiere in Not. Mitmachen kann jede und jeder - vor Ort in Gössendorf oder virtuell von überall.

Vom 3. bis 5. Oktober 2025 findet erneut der interaktive Tierschutzlauf der Organisation Arche Noah – Aktiver Tierschutz Austria statt. Unter dem Motto „Wir helfen laufend“ werden gemeinsam Schritte für Tiere in Not gesammelt. Mitmachen können alle; egal ob laufend, wandernd, radelnd oder im Rollstuhl. Auch tierische Begleiter sind willkommen, Teilnahme ist aber ebenso ohne Tier möglich. Die Startgebühr unterstützt direkt die Tierschutzarbeit von Arche Noah. „So wird aus jedem Schritt ein Beitrag im Kampf gegen Tierleid“, heißt es seitens der Veranstalter.
Vor Ort oder virtuell
Am 4. Oktober um 11 Uhr gehen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Schützlingen der Arche Noah in den Murauen in Gössendorf an den Start. Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, virtuell von überall mitzumachen.
Preise für Teilnehmende
Dank Sponsoren gibt es für alle Mitmachenden attraktive Preise zu gewinnen: eine Übernachtung für zwei Personen im Hotel Retter im Wert von 500 Euro, eine Weinverkostung für fünf Personen am Weingut Pugl in der Südsteiermark sowie ein Preispaket von Alto Hundepralinen.
Anmeldung:
Der Lauf beginnt am 3. Oktober um 0 Uhr und endet am 5. Oktober um 23.59 Uhr. Anmeldungen sind online möglich.


Tier der Woche: Babykater
05:17 Min.Magazin

Ein fünf Wochen alter Kater wird im Tierschutzhaus Arche Noah in Graz vorgestellt. Der Besuch zeigte den jungen Nachwuchs in Nahaufnahme.


Adoptiert und nach einem Monat zurückgegeben, weil „man Pläne hat“
Erst adoptiert, dann wieder abgegeben: Rüde Balu ist zurück im Grazer Tierheim. Nach nur einem Monat gaben ihm seine Besitzer mit der Begründung „man hat Pläne“ zurück. Jetzt sucht er erneut ein Zuhause.

„Die Freude war riesig. Das Kennenlernen – Liebe auf den ersten Blick. Schon nach dem ersten Treffen stand fest: Man MUSS ihn haben“, berichtet Arche Noah. Zunächst schien alles zu passen, nach wenigen Tagen wurde sogar der Adoptionsvertrag unterschrieben. Doch die Geschichte nahm eine schnelle Wendung. „Nun, knapp 1 Monat später, muss er wieder ins Tierheim zurück. Der Grund: ‚Man hat Pläne'“. Balu, der sich nach Stabilität sehnt, ist damit wieder heimatlos.
„Bitte überlegt euch doch bitte doppelt und dreifach“
Die Tierschützer sind enttäuscht: „Bitte überlegt euch doch bitte doppelt und dreifach, ob ein Tier in euer Leben passt. So unüberlegt zu handeln, das schadet dem Schützling nur.“ Jetzt sucht Balu (geb. 2022) erneut ein Zuhause; diesmal eines mit Verlässlichkeit. „Balu sucht wieder ein neues Zuhause. Eines mit Stabilität und der wirklichen Absicht, ihm ein neues Leben zu schenken“, so Arche Noah. Der Rüde versteht sich mit Hunden, kennt Katzen und braucht eine klare, liebevoll-konsequente Führung. Seine neue Familie sollte aktiv sein, ihn körperlich wie geistig fordern und ihm Struktur geben. Für Kinder eignet er sich nicht, da er manchmal hektisch reagiert.
Willst du Balu ein neues Zuhause schenken?
Kontakt für Interessierte:
Wer Balu aufnehmen möchte, kann sich direkt bei Arche Noah melden:
Tel: 0676 84 24 17 437
E-Mail: hundevergabe@aktivertierschutz.at

GRAZ
LINDA STEURER - 12.August 2025 4:00
Katzenliebe in Graz: Arche Noah hat den neuen Katzenbereich eingeweiht
GENIAL. In der Grazer Arche Noah wurde der Katzentrakt vollständig erneuert und gestern eröffnet. Aus der Politik kamen Tierschutzlandesrat Hannes Ames- bauer (FPÖ) und Tierschutz-Stadträtin Claudia Schönbacher (KFG).

Heute wurde die Eröffnung des vollständig erneuerten und modernisierten Katzentrakts in der Arche Noah ge- feiert. Die alten Katzenkäfige entsprachen nach über 20 Jahren Nutzung nicht mehr den Hygienestandards und mussten modernisiert werden. Poröses Material wie Holz oder lackiertes Metall boten Bakterien einen optima- len Ort zum Leben und Vermehren.
Laut Arche Noah war eine Erneuerung des Trakts unumgänglich, um die hygienische Situation der Katzen zu
verbessern und das Krankheitsrisiko einzudämmen. Finanziert wurde die Modernisierung durch eine Drittellösung von Arche Noah, Land Steiermark und der Stadt Graz. „Wir sind sehr stolz, dass wir dieses Projekt für unsere Katzen, die oft nicht so sehr gehört werden wie unsere Hunde, umsetzen konnten. Un- ser Dank gilt dem Land Steiermark, der Stadt Graz und ganz besonders unseren Unterstützern und Spendern, ohne sie wäre eine Realisierung unmöglich gewesen!“, betonte Arche Noah Obmann Charly Forstner bei der Eröffnung.
Bevor die Vierbeiner ein neues Zuhause finden, wurde einiges modernisiert, um ihnen einen hygienischeren Aufenthalt zu
ermöglichen. Die neuen Käfige sind aus rostfreiem Edelstahl, was die Hygienesituation verbessern soll. Mehr- stöckige Liegeflächen und Versteckmöglichkeiten sollen den Katzen des Weiteren mehr Komfort zu bieten.

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MODERNISIERUNG
Arche Noah Graz hat Katzentrakt tierfreundlicher gemacht
11.08.25, 11:39
Die neuen Käfige lassen sich besser reinigen und haben mehr Rückzugsmöglichkeiten.
Graz. Nach der Modernisierung des in die Jahre gekommenen Katzentrakts der Arche Noah Graz wurde dieser heute feierlich eröffnet. Nach mehr als zwei Jahrzehnten wurden unter anderem die Katzenkäfige modernisiert. Da die bisherigen Anlagen nicht mehr den aktuellen Hygienestandards entsprachen und ein gesundheitliches Risiko für die Tiere darstellte, freut sich Arche-Noah-Obmann Charly Forstner über die Realisierung der Maßnahmen auf meinbezirk.at: "Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Haltungsbedingungen unserer Heimtiere bestmöglich zu gestalten und ihnen die schwierige Zeit im Tierheim so erträglich wie möglich zu machen." Die neuen Käfige lassen sich besser reinigen und haben mehr Rückzugsmöglichkeiten.

STEIERMARK > GRAZ & UMGEBUNG
11.August 2025, 14:10 Uhr
Alles für die Katz‘
Katzentrakt im Tierheim Arche Noah ist wieder auf dem neuesten Stand
Nach 20 Jahren waren die Katzenkäfige im Grazer Tierheim schwer abgenutzt, nun wurden sie rundum erneuert.

Tierheimkatzen haben auch so schon teils schwere Schicksale hinter sich, trotz all der Liebe und Fürsorge war dazu aber die Unterbringung in der Arche Noah nicht mehr ganz zeitgemäß. Die Katzenkäfige entsprachen nach zwanzig Jahren intensiver Nutzung nicht mehr den aktuellen Hygienestandards, das lackierte Metall war teils abgesplittert, das Holz abgenutzt und die porösen Materialien boten Bakterien und Keimen ideale Bedingungen und erhöhten damit das Krankheitsrisiko für die Tiere. Kurzum: Eine umfassende Erneuerung war unumgänglich.
Möglich wurde das wichtige Projekt für das Tierheim durch eine finanzielle Drittellösung von Land Steiermark, Stadt Graz und Arche Noah. Heute Montag konnte der rundum erneuerte und vollständig modernisierte Katzentrakt endlich eröffnet werden. Die samtpfötigen Schützlinge haben die Käfige bereits bezogen, der steirische Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer (FPÖ) und die Grazer Tierschutzstadträtin Claudia Schönbacher (KFG) nahmen die neuen Anlagen dann auch offiziell in Betrieb. „Wir sind sehr stolz, dass wir dieses Projekt für unsere Katzen, die oft nicht so sehr gehört werden wie unsere Hunde, umsetzen konnten“ betonte Arche-Obmann Charly Forstner bei der Eröffnung. Er dankte dem Land Steiermark, der Stadt Graz und ganz besonders den Unterstützern und Spendern: „Ohne sie wäre eine Realisierung unmöglich gewesen!“ Mit der Modernisierung des Katzentrakts setze das Tierheim Arche Noah ein klares Zeichen für zeitgemäßen Tierschutz und die bestmögliche Betreuung seiner Schützlinge.



Die neuen Käfige aus rostfreiem Edelstahl sorgen für optimale Hygiene, indem sie ganz einfach desinfiziert werden können, mehrstöckige Liegeflächen bieten zusätzlichen Komfort und mehr Bewegungsfreiheit. Scheue oder ängstliche Tiere finden jetzt Versteckmöglichkeiten. Die Haltungsbedingungen entsprechen nun wieder modernsten Tierschutzstandards.
STEIERMARK > GRAZ & UMGEBUNG
04. August 2025, 09:14 Uhr

BEI ARCHE NOAH IN GRAZ
Giftköder vor Tierschutzheim gefunden, FPÖ bietet Belohnung bei Tätersuche
Am Samstag wurden in Graz „Leckerlis“ gefunden, die mit Draht versehen waren – direkt beim Tierschutzheim Arche Noah. Die Polizei ermittelt, die FPÖ bietet 500 Euro bei der Tätersuche.

Es habe sich um vermeintliche Leckerlis für Hunde gehandelt – in Wahrheit aber waren diese mit Drahtteilen versehen, berichtet man seitens der Grazer FPÖ und der Arche Noah. In unmittelbarer Nähe des Areals dieser Tierschutzorganisation (Neufeldweg) sei am Samstag der Giftköder entdeckt worden.
Man habe sofort die Polizei eingeschaltet und das Areals gemeinsam abgesucht. „Die Dreistigkeit und Kaltblütigkeit, mit der diese Köder ausgelegt wurden, ist erschreckend. Es handelt sich hier nicht nur um ein Kavaliersdelikt – solche präparierten Köder führen fast immer zum Tod von Hunden und Katzen“, betont Katharina Gründel, Sprecherin der Arche Noah. Sie rät nun allen Tierbesitzern zu besonderer Vorsicht.
„Wer so etwas tut, nimmt den qualvollen Tod von Tieren billigend in Kauf“, ergänzt Dominik Hausjell, FPÖ-Bezirksparteiobmann in Puntigam. Er erinnert parallel an die laufenden Vorträge, die man auch zu diesem Thema gemeinsam mit der Arche Noah und einer Hundetrainerin anbietet. Damit nicht genug: Die FPÖ setze eine Belohnung in der Höhe von 500 Euro für sachdienliche Hinweise aus, die der Polizei gemeldet werden und zur Ergreifung des Täters führen.
GRAZ
15. Juli 2025 10:42
Informationsabende über „Giftköder in Graz“ und „Kind trifft Hund“ geplant
WICHTIG. Auch dieses Jahr wird es neben einem Informationsabend rund um das Thema Giftköder in zwei Bezirken in Graz und in Seiers- berg-Pirka einen Vortrag zum Umgang von Kindern mit Hunden geben.

In der Veranstaltungsreihe sollen nicht nur Hundebesitzer, sondern auch Familien mit jüngeren Kindern angesprochen werden.
GETTY
Im Juli und im August finden kostenlose Informationsabende über den richtigen Umgang mit Hunden in Graz und Graz-Umgebung statt. Neben dem bekannten Format, das über die Gefährlichkeit von Giftködern und nöti- ge Maßnahmen nach einer möglichen Vergiftung informiert, wird das Informationsangebot in diesem Sommer seitens der Veranstalter um das Thema „Kind trifft Hund“ ergänzt. Dominik Hausjell, Bezirksobmann der FPÖ Puntigam initiiert gemeinsam mit der Tierrettung der Arche Noah und der Hundetrainerin Anna Schmidbauer die kostenlose Veranstaltungsreihe.
„Es fällt auf, dass der richtige Umgang von Kindern mit Hun- den in den letzten Jahren scheinbar in Vergessenheit geraten ist. Mit unseren Vorträgen wollen wir sowohl für Familien als auch für Hundebesitzer ein Angebot schaffen, das für Klarheit in der Beziehung Kind-Hund sorgen und eine Begegnung si- cherer machen soll. Bissunfälle können oft leicht verhindert werden. Mit unserem Format ‚Kind trifft Hund‘ soll dieses maß- gebliche Thema beleuchtet werden“, so Dominik Hausjell, Be- zirksobmann der FPÖ Puntigam.
„Hunde zählen als die besten Freunde des Menschen, doch es braucht klare Strukturen und Regeln im Aufbau dieser ganz
speziellen Verbindung zwischen Mensch und Tier. Oft sind es Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Wir freuen uns über die Möglichkeit, Informationsveranstaltungen wie diese abhalten zu können. Diese sind kosten- los und sollen für ein noch besseres Zusammenleben zwischen Zwei- und Vierbeinern sorgen“, so Charly Forst- ner, Obmann der Arche Noah Graz.
Anna Schmidbauer von ‚Die Hundetrainerin‘ wird die Veranstaltungsreihe mit ihrem Wissen aktiv unterstützen: „Oft werden die einzelnen Rassen zum Sündenbock bei Bissunfällen erklärt, dabei ist es die Mischung aus rich- tigem Verhalten und dem nötigen Respekt vor seinem Gegenüber, die diesen vorbeugen kann. Wer Verhaltens- züge und Triebe eines Hundes deuten kann, sorgt schon im Vorfeld für sichere Begegnungen zwischen dem Hund und Kind“.
Termine
- „Giftköder in Graz“: Mi. 30.07.2025 – 18:00 Uhr – „Mur Heuriger“ (Sportplatzgasse 25a, 8051 Graz)
- „Kind trifft Hund“: Do. 31.07.2025 – 18:00 Uhr – „Bauernwirt“ (Harter Straße 142, 8053 Graz)
- „Kind trifft Hund“: Mo. 04.08.2025 – 18:00 Uhr – „Zoißl’s Gasthaus & Heuriger“ (Sandgrubenstraße 4, 8073 Seiersberg)
- „Kind trifft Hund“: Do. 07.08.2025 – 18:00 Uhr – „Franzl Weinstube“ (Triester Straße 412, 8055 Graz)
STEIERMARK > GRAZ & UMGEBUNG
14. Juli 2025, 18:29 Uhr

BEI ARCHE NOAH IN GRAZ
Deutscher Polizeihund war „Pflegefall“ aus Grazer Tierheim
Helle Freude beim Aktiven Tierschutz: Ein misshandelter Schäferhund, der in der Arche Noah gelandet war, macht „Karriere“ als Polizeihund in Baden-Württemberg.

„Rocco hat eine wahnsinnige Geschichte hinter sich. Endlich hat er eine Familie, die ihn liebt und eine Aufgabe, die seiner Persönlichkeit entspricht“, postet man beim Aktiven Tierschutz voller Freude auf Facebook. Denn der Vierbeiner aus der Arche Noah ist inzwischen als Polizeihund in Baden-Württemberg in Ausbildung.
Der belgische Schäferhund war, so der Aktive Tierschutz, von seinem Halter schwer misshandelt worden. Hinweise haben 2024 zur Abnahme des Schäfers geführt, der dann in der Arche Noah umsorgt wurde.
Lehrgang für Rauschgiftspürhunde
Der Hund weckte schließlich das Interesse der Polizei: „Wir arbeiten mit einer Trainerin, die mit Hunden von Polizei und Militär trainiert und dorthin gute Kontakte hat“, erläutert man in der Arche die Verbindung.
Im Herbst wurde mit der Ausbildung des Schäfers begonnen, nach der Grundprüfung absolvierte Rocco „den Lehrgang als dienstfähiger Schutzhund“, so der Aktive Tierschutz. Im Herbst würde sein Lehrgang für Rauschgiftspürhunde beginnen. „Ein großes Dankeschön an die Polizei Baden-Württemberg, die sein Potenzial erkannt hat.“

Über eine Trainerin fand der belgische Schäfer in Deutschland ein neues Zuhause
© Aktiver Tierschutz
Veröffentlicht am 14. Juli 2025, 15:07 / ©Arche Noah - Aktiver Tierschutz Austria

Rocco wurde in Graz misshandelt. Heute ist er Diensthund bei der deutschen Polizei.
Rocco: In Graz fast gebrochen, jetzt Polizeihund in Deutschland
In Graz misshandelt und fast gebrochen. Heute schützt er Leben: Der belgische Schäferhund Rocco wurde Opfer schwerer Tierquälerei und ist jetzt ausgebildeter Polizeihund.

Was als tragischer Fall von Tierquälerei begann, endet mit einer bemerkenswerten Wendung: Ein belgischer Schäferhund, der in Graz (Steiermark) schwer misshandelt wurde, steht heute im Dienst der Polizei in Baden-Württemberg (Deutschland). Der Hund, der einst „Bello“ hieß, trägt nun den Namen „Rocco“.
Rocco wurde geschlagen und gewürgt – heute trägt er Uniform
Im vergangenen Jahr meldete jemand einen besonders grausamen Fall von Tierquälerei in Graz. Der Halter soll den damals jungen Schäferhund regelmäßig geschlagen, gewürgt und gegen Wände geschleudert haben. Mehrere Augenzeugen berichteten von Szenen, die kaum auszuhalten waren. Rocco wurde dem Besitzer entzogen und kam in die Obhut der Arche Noah. Dort begann ein langer Weg zurück ins Leben.

©Arche Noah – Aktiver Tierschutz Austria
Einst misshandelt und abgeschrieben, jetzt mit Uniform und Aufgabe.
Neue Heimat, neue Aufgabe
Nach der medizinischen und verhaltenspsychologischen Untersuchung stand fest: Der Hund ist gesund und für eine Ausbildung geeignet. Im September des Vorjahres startete Rocco seine Ausbildung zum Polizeihund. Die Organisation schreibt: „Im März hat Rocco seine Grundprüfung in Fährte, Unterordnung & Schutzdienst bestanden. Im Juli absolvierte er seinen Lehrgang als dienstfähiger Schutzhund.“ Doch nicht nur „beruflich“ hat sich Roccos Leben gewendet: Er lebt mittlerweile mit einer Hündin und einer liebevollen Familie in einem Haus. „Geliebt, sicher, gebraucht“, so beschreibt es der Verein.
Bald auch auf Spurensuche
Roccos Weg ist damit noch nicht zu Ende. Im Herbst beginnt er seinen Lehrgang zum Rauschgiftspürhund – eine Spezialausbildung für Hunde, die besonders feinfühlig, aufmerksam und psychisch stabil sind. „Ein Hund, den man fast gebrochen hätte und der heute Leben schützt“, schreibt die Arche Noah. Und bedankt sich bei der Polizei Baden-Württemberg, die sein Potenzial erkannt und gefördert hat.

©Arche Noah – Aktiver Tierschutz Austria
Rocco überlebte schwere Tierquälerei. Heute lebt er in Sicherheit und arbeitet als Schutzhund bei der Polizei in Baden-Württemberg (Deutschland).
Hoffnung auf mehr als nur ein Happy End
Roccos Geschichte steht stellvertretend für viele Tierheimhunde, deren Vergangenheit schwer, aber nicht endgültig ist. „Wir freuen uns riesig, dass einer unserer Schützlinge so ein tolles Happy End nach so einer tragischen Vergangenheit erleben kann“, heißt es vonseiten der Tierschützer von der Arche Noah abschließend.
Ein Film produziert von Bettina Größing, Alina Schweighofer, Maria Laimer und Christoph Pirer.
Wir sind den Studierenden der FH Joanneum für dieses Drehprojekt unfassbar dankbar und möchten es gerne mit Ihnen teilen!


ORF-Beitrag: Glückskind Highway überlebt Ausflug auf der Autobahn
Teil 1

Tiere als Weihnachtsgeschenke: Gespräch mit Tierarzt Dr. Mario Pichler
Teil 2

STATEMENT ZUM VERBOT VON BEISS- UND ANGRIFFSTRAININGS BEI HUNDEN VON PRIVATPERSONEN
Die ARCHE NOAH, Aktiver Tierschutz Austria fordert gemeinsam mit 4Pfoten, Tierschutz Austria, Verein gegen Tierfabriken, Arche Noah, Gut Aiderbichl, Tierquartier Wien, Tierschutzombudsstelle Wien, Pro Tier, Verein Freunde der Krone Tierecke, Tierschutzverband NÖ, Pfotenhilfe Lochen und vielen weiteren Tierschutzorganisationen ein Verbot des Beiß- und Angriffstrainings für Private zum Wohle der Tiere und der Menschen!
Die Ausbildung zum sogenannten „Schutzhund“ ist für Hunde des Militär oder der Polizei vorbehalten. Doch auch immer mehr Hundeschulen bieten ein solches Training für Privatpersonen an und deklarieren es als "Sport".
Der sogenannte Gebrauchshundesport. Die ersten beiden Teile bestehen aus Unterordnung und Gehorsamkeitstraining. Hier lernt der Hund, seinem Besitzer aufmerksam und in einem definierten Tempo zu folgen. Sowie Sitz, Platz, Steh und Abrufen stehen auf der Tagesordnung. Dieses Training ist weitgehend unbedenklich und sogar förderlich. Die dritte Disziplin - die sogenannte Schutzarbeit, kritisieren wir. Denn hier lernt der Hund auf Kommando anzugreifen und zuzubeißen. Weiters wird der Hund darauf trainiert, seinen Besitzer auf Kommando zu verteidigen und auf Bedrohungen zu reagieren sowie dazu angeleitet, sich zwischen seinem Besitzer und einer potenziellen Bedrohung zu positionieren. Viele Befürworter dieses „Sportes“ argumentieren, dass „Schutzhunde“ besonders gehorsam seien. Jedoch ist der Ansatz, den Hund „scharf“ machen zu wollen – ihn also bewusst zum Zubeißen in einen Schutzarm zu bringen – abzulehnen! Denn Fehler im Training oder Verwechslungen der Auslöser für das Angriffsverhalten können niemals ausgeschlossen werden, was fatale Folgen haben kann.
Darum lehnen wir Beiß- und Angriffstrainings bei Hunden von Privatpersonen ab:
Es besteht Grund zur Annahme, dass die Aggressivität und damit die Gefährlichkeit von Hunden, die einem Beiß- und Angriffstraining unterzogen werden, jedenfalls vorübergehend erhöht wird.
Aus tierschutzrechtlicher Sicht sind Ausbildung und Prüfung in der Disziplin „Schutzarbeit“ insofern problematisch, da „Starkzwangmethoden“ eingesetzt werden. Es werden hier also Situationen nachgestellt, bei denen beispielsweise Hundehalter überfallen werden und schließlich Kampfhandlungen zwischen dem Hund und einer dritten Person (genannt Schutzdiensthelfer) stattfinden. Hierbei wäre es u.a. fehlerhaft, wenn der Hund nur zaghaft angreift und zubeißt. Deswegen muss die Ausbildung zum klassischen „Schutzhund“ Berufsgruppen vorbehalten bleiben, die durch ihre Berufsausbildung sich dieser zusätzlichen Verantwortung bewusst sind.
Gründe, die gegen ein privates Schutzhundetraining sprechen:
- Oft veraltete Trainingsmethoden: Schutzhundetrainings wurden in der Vergangenheit oft mit veralteten und überholten Methoden durchgeführt. Dies kann zu Misshandlungen und einem unsachgemäßen Umgang mit den Tieren führen, was nicht im Einklang mit modernen Tierschutzstandards steht.
- Risiko unkontrollierter Hunde: Privatpersonen, die Schutzhundetrainings durchführen, sind oft nicht ausreichend qualifiziert, um mit den speziellen Bedürfnissen und Herausforderungen von Schutzhunden umzugehen. Dies kann dazu führen, dass Hunde unvorhersehbares Verhalten entwickeln und eine potenzielle Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen.
- Fehlende Überprüfung und Regulierung: Im Gegensatz zu professionellen Hundetrainern und Institutionen gibt es oft keine ausreichenden Kontrollmechanismen für Schutzhundetrainings bei Privatpersonen. Dies führt zu einem Mangel an Transparenz und Verantwortlichkeit, was die Risiken weiter erhöht.
- Gefahr für soziale Interaktion: Hunde, die auf Schutz trainiert sind, neigen dazu, aggressives Verhalten zu zeigen. In einer Gesellschaft, in der soziale Interaktion und Integration von Haustieren eine wichtige Rolle spielen, stellt dies eine unnötige Belastung für die öffentliche Sicherheit dar.
Was fordern wir?
Gemäß den Zielsetzungen des Bundestierschutzgesetzes hat der Mensch besondere Verantwortung gegenüber dem Tier als Mitgeschöpf. Dies inkludiert einen respektvollen Umgang; in keinem Fall sollen Tiere eine Abschreckfunktion erfüllen müssen! Daher fordern wir:
- Ein Verbot der Ausübung von Beiß- und Angriffstraining von privaten Hundehaltern.
- Eine zeitgemäße, auf modernsten Erkenntnissen basierende, gewaltfreie Ausbildung der Hunde im Vordergrund stehen, welche die Alltagskompatibilität der Tiere in einer zunehmend herausfordernden Umgebung im Fokus hat.
- Das bezieht sich auch auf Trainer:innen, die sich durch eine umfassende Ausbildung und laufende Weiterbildungen qualifizieren (derzeit ist das Berufsbild Hundetrainer:in nicht geschützt).
- Zusätzlich sollte die Einführung eines verpflichtenden bundesweit einheitlichen Sachkundenachweises für alle Hundehalter dazu dienen, Hunde in all ihren Facetten zu verstehen. Er sollte, also ein Grundverständnis für Bedürfnisse, Körpersprache, Stress-Signale zu vermitteln, um Konflikte rechtzeitig erkennen und entschärfen zu können.


27.07.2023 DER GRAZER Hund getreten und schlecht behandelt: Grazer Arche Noah rettet das Tier
Im Messie-Haushalt zurückgelassen…
Leere Dosen mit messerscharen Kanten im Garten, eine völlig vermüllte und durch Schmutz und Kot verdreckte Wohnung und mittendrin zwei zurückgelassene Hunde.




„Dann erschieß ich sie lieber oder lass sie einschläfern…“
Tierquälerei über Generationen: Welpen mit kiloschweren Kuhglocken um den Hals und zusammengeklebten Hinterläufen. So handhabte dies ein „Vermehrer“ aus der Südoststeiermark. Der Sohn wollte die verbliebenen Hunde nun „wie auch immer“ loswerden…



Abgabewelle:
Arche Noah am Limit
Steigende Temperaturen, aufblühende Sommergefühle und das Interesse sowie Verantwortungsbewusstsein, welches man einem Lebewesen versprochen hat, scheint zu schwinden. Dies lässt zumindest der Anschein erwecken, wenn man sich unsere aktuelle Situation im Tierheim ansieht. Mit dem Sommer überrolt uns leider eine Welle von Tieren, die abgegeben werden..
Kapazitäten am Limit
Telefone stehen nicht still - fast jeder zweite Anruf, dreht sich um die Abgabe einer Fellnase. So gerne wir auch jedes Tier aufnehmen würden, irgendwann sind unsere Kapazitäten ausgeschopft. Nicht nur diese Kapazität erreicht langsam ihr Limit, auch unsere Futterbestände sinken drastisch.
Beweggründe der Abgaben
Tiere werden aus ganz unterschiedlichen Gründen abgegeben. Allergien, Trennungen, Umzüge, Nachbarschaftsstreitereien oder einfach "zu groß für die Handtasche." -Ja, es gibt nichts, was wir noch nicht gehört haben!

Aus Umfeld gerissen
Jede Abgabe ist schmerzhaft. Vor allem für den Vierbeiner. Versetzen Sie sich in die Situation des abgegeben Tieres. Der ein Zuhause, eine Familie und eine Bezugsperson hatte. Von gestern auf heute, ist alles weg. Und was bleibt ist der Zwinger im Heim.
Bewusstsein
Mit dieser traurigen Realität möchten wir alle potenziellen Tierhalter:innen darauf hinweisen, dass es sich hier um eine große Verantwortung handelt und eine Anschaffung in allen Fällen gut durchdacht werden sollte. Denn einem Tier ein Zuhause zu schenken, sollte eine Lebensaufgabe sein und keine spontane Entscheidung. Hinterfragen Sie ihre aktuelle und zukünftige Situation (Kinderwunsch, Geldsorgen, Urlaub,..) und die Frage "Was mache ich, wenn..? kann unterstützend helfen.
Tierretter im Einsatz
1 Tag - 13 Stationen - 2 Blaulichteinsätze
Ob verletzte Katze, zurückgelassenes Rehkitz oder Wildtier in Not, unsere Helden von der Tierrettung sind täglich für leidende Tiere im Einsatz.
Dabei gehen sie oft an ihre Belastungsgrenzen. Was unsere Tierretter:innen Tag für Tag leisten, ist unbeschreiblich und unbegreifbar. Die Tierrettung Steiermark besteht ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen. Herausfordernde Situationen, psychische Belastungen, Zeit, Stärke, Engagement und vieles mehr, wenden sie für den Schutz notleidender Tiere auf. Schlussendlich zählt für unsere Tierrettung:
Wir sehen hin. Wir hören hin. Wir fahren hin.
Wir danken unseren Helden, der Tierrettung für ihren täglichen Einsatz! Und Ihnen für Ihre Unterstützung, die es uns möglich macht, Tierschutz zu betreiben!
PS: Die Tierrettung erfreut sich immer über neue ehrenamtliche Kolleg:innen! Selbstverständlich werden neue Mitarbeiter:innen von bereits erfahrenen Tierrettungsfahrer:innen professionell ausgebildet. Wenn du uns aber lieber finanziell unterstützen möchtest, gelangst du direkt über den Button zum Spendenformular:

Verletztes Kitten
Auf dem Transportweg von Feldkirchen in die Arche

Verletztes zurückgelassenes Rehkitz
Rehkitz von Graz zu Wildtiere in Not transportiert

Rotwangenschmuckschildkröte
In Bruck/Mur Meldung, weiter zu Turtle Island transportiert

Blaulicht-Einsatz
In Fürstenfeld Rettung angefahrener, schwerverletzter Katze

Angefahrene Katze beim Einfangeinsatz
Fürstenfeld

Verletzter Graureiher
Deutschlandsberg
Vor Augen der Kinder
Mader am Schulhof erschlagen
Vorfall an obersteirischer Schule sorgt für blankes Entsetzen. Ein junger, ängstlicher Marder wurde am Schulhof von einer Angestellten getötet. Inmitten von Schüler: innen. Viele der Jugendlichen sind traumatisiert. Was bleibt, ist die Frage, warum tötet man ein Lebewesen grundlos und setzt junge Menschen einer solch grauenhaften Situation aus? Wo bleibt Vernunft und Empathie?
Im Tierschutz erlebt man Einiges, aber dieser Fall sorgte auch bei uns für viel Aufsehen. Gegen Mittag wurde unser Obmann Charly angerufen und ihm mitgeteilt eine Lehrperson habe in der Obersteiermark einen Marder von den Augen der Kinder ermordet. Schockierend mussten wir feststellen, dass tatsächlich ein junger Mader im Innenhof erschlagen wurde. Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck reagiert ebenso empört auf diesen Vorfall: "Es macht sprachlos, wenn vor den Augen von Jugendlichen ein Tier erschlagen wird. Notwehr ist gegeben, wenn Gefahr für Leib und Leben besteht. Das müsste in dem Fall einmal erwiesen werden."
Von der Kronen Zeitung wurde die Steierin, welche den Marder erschlagen hat, um Stellungnahme gebeten. Sie meinte, sie hätte den Marder verscheuchen wollen und bestätigt, ihn getötet zu haben. Sie besteht aber darauf, dass sie in Notwehr gehandelt hätte. "Er ist mich angesprungen, wollte mich beißen. Ich habe mich nur gewehrt, einmal drübergeschlagen, dann ist er dort gelegen".
Tierquälerei oder Notwehr
Laut Fachmeinungen handle es sich um einen jungen Madern, der wohl seine Mutter gesucht habe. Ein Tier einfach zu erschlagen, ist in unseren Augen Tierquälerei und wurde somit zur Anzeige gebracht. Es hätte auch andere Methoden gegeben, um sich vor diesem Tier zu schützen. Wenn dies notwendig erschien. Notwehr muss in diesem Fall nachgewiesen werden. Der Schuldirektor bestätigt gegenüber der Kronen Zeitung den "unerfreulichen Vorfall".
Die Gasexplosion!
Und mitten drin ein schwaches Maunzen...
Ein lauter Knall mitten in Graz St. Peter – die Gasexplosion ging durch alle Medien.
Aber da gibt es noch etwas:
Zerbrochene Scheiben, zerstörte Möbel und Trümmer, die durch die Türe auf die Terrasse geschleudert wurden.
Eine völlig verwüstete Wohnung und absolutes Chaos.
Und während die Einsatzkräfte vor Ort sind, um alles zu begutachten, ist da plötzlich ein schwaches, zaghaftes Maunzen zu hören.
Eine Katze!
Ein traumatisiertes Fellbündel ohne seine gewohnte Bezugsperson, gerade noch kräftig genug, um auf sich aufmerksam zu machen.
Der junge Kater ist zwischen 1 – 2 Jahre alt und blieb alleine in der Wohnung in St. Peter zurück. Sein Besitzer wurde nach der Explosion auf die Intensivstation gebracht.
Die Berufsfeuerwehr hat den kleinen Kerl zu uns in die Arche gebracht und sofort waren unsere Tierärzte zur Stelle!
Das Ergebnis: Verschmorrtes Fell, abgebrannte Vibrissen (Schnurrhaare), schmerzhafte Verbrennungen der Haut und völlig dehydriert. Zusätzlich plagt ihn noch ein starker Schnupfen.
Höllenqualen für den Kater…
Um ihn besser behandeln zu können wurde er leicht sediert. Er wurde geschoren, um seine Wunden besser behandeln zu können, bekam Infusionen und Schmerzmittel.
Wir fragen uns immer noch, wie er das überleben konnte.
Hat er den Gasgeruch bereits viel früher wahrgenommen und irgendwo Schutz gefunden? Wir können nur mutmaßen. Aber nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn er der Explosion schutzlos ausgeliefert gewesen wäre! So waren definitiv tausende Schutzengel am Werk!
Trotz dem Trauma, der neuen Umgebung im Tierheim und den schweren Verletzungen hat er seinen Charakter aus Gold beibehalten.
Bietet man ihm die Hand an, legt er seinen Kopf hinein. Ganz so als wolle er Trost suchen. Und Schnurren funktioniert auch immer noch bestens!
Wir werden gut auf die kleine Samtpfote aufpassen UND: Unsere Gedanken sind auch bei seinem Herrli, der noch in der Intensivstation liegt und sich hoffentlich gut und schnell erholt, damit er ihn bald wieder in seine Arme schließen kann!
Unterstützen Sie uns bei den medizinischen Kosten, Futter & Unterkunft: Der tapfere Kerl hat es sich verdient und sein Besitzer soll in Ruhe gesund werden dürfen!
Spendenkonto:
IBAN AT71 3800 0000 0513 5025
Verwendungszweck:
Gasexplosion



Hund befreit
6 Jahre an der Kette
Nicht einmal zwei Meter lang war die Kette, an der Hund Rolfi sein Dasein fristen musste. Durch eine anonyme Meldung an das Tierinspektorat des Aktiven Tierschutz Austria kam der Fall ans Tageslicht.
Leibnitz, Graz: Seit rund eineinhalb Monaten ist das Tierinspektorat des Aktiven Tierschutz Austria wieder aktiv – in der gesamten Steiermark. Jetzt wurde unserem Tierinspektor Marc Schäfer ein besonders drastischer Tierschutzfall im Bezirk Leibnitz gemeldet: Ein Hund soll permanent an der Kette hängen. Vor Ort angekommen war schnell klar, dass diese Meldung keine Übertreibung war. Auf einem völlig verwahrlosten Anwesen wurde der Hund gleich gesichtet und die Lebensumstände des Tieres einfach unvorstellbar traurig: An eine kurze, nicht einmal zwei Meter lange Kette gefesselt, fanden sich nur im Radius der Kettenlänge von den Pfoten abgetretene Pfade und Kotstellen mit uralten Exkrementen. „All das weist ganz deutlich auf eine regelmäßige Haltung hin“, so Schäfer.
Verletzungsgefahr und Verzicht
Der Zustand der Hütte ebenfalls verheerend: keine Isolierung, keine Polsterung, hervorstehende Nägel und gesplittertes Holz. Alles andere als eine adäquate Unterbringung für einen Hund, sondern eine schlimme Verletzungsgefahr.
Der Fall wurde dem Veterinärreferat Leibnitz gemeldet. Der Besitzer bekam eine Frist von zwei Wochen, um die Haltungsbedingungen im Sinne des Tierschutzes zu verändern. Nach abgelaufener Frist hat er sich allerdings dazu entschieden, den Rüden abzugeben. So fand Rolfi den Weg in die Arche Noah. Momentan muss er noch in Quarantäne bleiben, weil er keinen nachweisbaren Impfstatus aufweist. Sobald alle Immunisierungen abgeschlossen und die Quarantänezeit vorbei ist, ist er auf der Suche nach einem artgerechten Zuhause.
Das Tierinspektorat ist rein spendenfinanziert: Hilf uns mit DEINER Spende, weiterhin Tieren in Not zu helfen!
Empfänger: Aktiver Tierschutz Austria
IBAN AT71 3800 0000 0513 5025
BIC RZSTAT2G
Verwendungszweck: Spende


Tierretter im Kriegsgebiet
Das Thema Ukraine und der Krieg ist medial mittlerweile so breitgetreten und man möchte die Nachrichten schon fast schon nicht mehr hören oder lesen. Meist weil es sich um politische Anfeindungen dreht, die man oft selbst nicht oder nur schwer nachvollziehen kann.
Was aber jeder von uns nachvollziehen kann, ist die Liebe zu seiner Heimat und seinen Haustieren. 💚
Den Willen nicht aufgeben zu wollen und für seine Liebsten da zu sein. Sein Tier nicht im Stich zu lassen und alles zu versuchen, was einem irgendwie möglich ist, um zu helfen.
Und genau für DIESE Menschen machen wir uns stark und sind weiterhin im Einsatz.
BITTE nehmt euch in eurer Kaffee- oder Mittagspause 3 Minuten Zeit für dieses Video. Das sind aktuelle Szenen, die erst vor Kurzem gedreht wurden und zeigen, dass es weiterhin wahnsinnig schwierig für Mensch und Tier in der Ukraine ist.
Wir möchten wieder helfen und den Menschen zumindest ein bisschen unter die Arme greifen und brauchen dafür deine Unterstützung! Zusammen können wir etwas bewegen und ein ganz kleiner Lichtblick im Leben dieser Menschen und ihrer Tiere sein.
Wir sind für jede Form der Hilfe dankbar!
Geht man so mit
Lebewesen um?
Zum Hühner-Skandal
Hühner, die als Putzlappen missbraucht werden, um Kleidung und Tische zu säubern.
Hühner, die an die Wand geschleudert werden und mit Füßen zu Tode getreten werden.
Hühner, die unter Gasbetäubung panisch nach Luft schnappen und um ihr Leben kämpfen.
Nein, das ist leider keine Szene aus einem schlechten Horrorfilm. Das ist gelebte Realität in einem steirischen Geflügelschlachtbetrieb.

Die schockierenden Szenen – aufgedeckt und veröffentlicht durch den VGT (Verein gegen Tierfabriken) gingen durch alle österreichischen Medien und machen fassungslos. Vor allem uns als Tierschützer.
Doch wir sind froh, dass die Menschen das sehen und sehen müssen, um nachzudenken! Die Schlachthofmitarbeiter behandeln die Tiere dort nicht wie fühlende Lebewesen, sondern wie Abfall. Dabei ist eines klar, mit oder durch Tierquälerei zu sterben wollen sie mit hundertprozentiger Sicherheit nicht!
Was wurde genau aufgedeckt und wie DU helfen kannst:
Der VGT veröffentlichte am 14. Dezember 2022 ein skandalöses Video aus einem AMA-zertifizierten steirischen Hühnermastbetrieb. Ja genau richtig gelesen, AMA-ZERTIFIZIERTEN STEIRISCHEN BETRIEB. Aber bei diesem Video blieb es nicht und es folgten weitere schockierende Aufnahmen. Hühner, die auf brutalste Weise erschlagen werden, hochgradige Hygienemängel und Tierleid durch Gasbetäubung. Und als wäre das nicht genug, werden in unzähligen österreichischen Betrieben spezielle Rassen gezüchtet, die unnatürlich schnell wachsen, um möglich viel Fleisch in möglichst geringer Zeit zu produzieren. Die Hühner sind dadurch im Bewegungsappart massiv eingeschränkt und kaum in der Lage zu stehen oder gar zu gehen. Krankheiten, Verletzungen, Organversagen, frühzeitiger Tod zählen dabei nicht als Einzelfälle, sondern sind vielmehr die Norm in der Masthuhn-Aufzucht. Insgesamt wurden bereits drei Betriebe in der Südoststeiermark wegen Tierquälerei angezeigt.
Um dieses Tierleid zu stoppen, wurde die europäische Masthuhn-Initiative (European Chicken Commitment – ECC) ins Leben gerufen. Diese Initiative setzt sich für neue Mindestanforderungen ein und mehr als 500 Unternehmen weltweit haben sich bereits bereit erklärt, ihre Standards zu erhöhen.
Aber auch Du kannst deine Stimme erheben und die Petition des VGT „Masthühner-Qualzucht stoppen“ unterzeichnen. Jetzt! Danke an den VGT!
Hier geht’s zum Link:
Fortbildung:
Erste Hilfe am Tier
Gleich zwei Mal fand in den letzten Wochen ein Kurs für erste Hilfe am Tier mit Dr. Nicole Strampfer statt. Unsere Tierrettungsfahrer sind auf ihren Einsätzen regelmäßig mit verletzten Tieren konfrontiert - gerade hier geht es oft um Leben und Tod.
Umso wichtiger ist ein fundiertes und sicheres Wissen im Bereich Erste Hilfe.
Wir bedanken uns bei Dr. Nicole Strampfer für die gelungenen Kurstage und freuen uns bereits auf eine Fortsetzung und Vertiefung!


Das Grazer Stadtwappen
für den Tierschutz
Wie bereits angekündigt, wurde uns nach einstimmigem Beschluss des Stadtsenates von Bürgermeister Sigfried Nagl und Vizebürgermeister Mario Eustacchio das Grazer Stadtwappen verliehen!
Doch damit nicht genug: Vizebgm. Mario Eustacchio nutzte die Gelegenheit um uns zu verkünden, dass die Änderungen des Flächenwidmungsplanes durch sind. Das Land hat zugestimmt, dem Bau unserer STYRIARCHE steht demnach nichts mehr im Wege und wir können die nächsten Schritte einleiten, um im Frühjahr mit dem lang herbeigesehnten Bau zu starten!
Wir sind überglücklich und bedanken uns herzlichst für dieses Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung!
Tierisch engagiert
Unserem Aufruf, das wir Menschen suchen, die sich ehrenamtlich bei unserer Tierrettung engagieren möchten, sind einige von euch gefolgt! Nach langen Theoriegesprächen wird nun mit „Trockenübungen“ für den Ernstfall geprobt.
Das Einfangen eines Hundes wurde mit Hilfe von Rudi, dem „Golden Stoffdoodle“ geübt. Er hat sich zwar ein wenig gesträubt, aber die Übungen konnten trotzdem ohne Zwischenfälle durchgeführt werden.
Auch das Einfangen einer scheuen Katze wurde für den Ernstfall (Autounfälle, anderweitige Verletzungen) geübt. Hier war unser Kooperationspartner Mauzi, die „Norwegische Plüschkatze“.


Lehrlinge auf dem Vormarsch
Beim Beruf des Tierpflegers denkt man oft nur an das Eine – Putzen! Dabei umfasst das Aufgabengebiet so viel mehr.
Es ist ein anspruchsvoller Lehrberuf, der Tierliebe, Hygiene, Sicherheit und das Gesundheitswesen umfasst.
Aber das ist bei Weitem noch nicht alles.
Wir freuen uns so tolle Lehrlinge bei uns zu haben, die durch ihren Fleiß und ihr Engagement, zu ausgezeichneten Tierpflegern werden!
SK Sturm Spieler zeigen
Herz für Tiere
Ein Besuch, der uns sehr freute! Einige Spieler des SK Puntigamer Sturm Graz besuchten uns in der Arche Noah und zeigten ihre Tierliebe. Zusätzlich übergaben sie ein signiertes Trikot.
Danke, für euren Einsatz!


























































































