ARCHE NOAH

Medienberichte

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GRAZ

20. November 2025 4:00

Spatenstich für neuen Hundebereich der Arche Noah Graz

BEGINN. Nach rund acht Jahren intensiver Planung ist es so weit: Die Arche Noah Graz startet mit dem Umbau ihres Hundebereichs. Möglich wird der Bau- start durch die finanzielle Unterstützung des Landes Steiermark.
 
Gruppenfoto beim Spatenstich für das Tierheim Arche Noah in Graz

Nadine Ferk, Tierheimleitung, Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer, Arche-Obmann Charly Forstner und Kassierin Kathari- na Gründl, Claudia Collier, Tierheimleitung Stv. (v.l.)

ARCHE NOAH

 

 

Die finanzielle Unterstützung des Landes Steiermark wurde von Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer zuge- sagt. Im ersten Bauabschnitt entstehen 16 moderne „Wohnungen“ für Hunde, die den Tierschutz in der Steier- mark auf ein neues Niveau heben sollen.

Gleichzeitig nutzt die Arche Noah diesen großen Moment, um ihre langjährigen ehrenamtlichen Spaziergeher zu ehren: Seit beinahe 30 Jahren führen einige die Hunde des Tierheims täglich Gassi – einige von ihnen sind inzwischen über 80 Jahre alt und freuen sich, dieses so lang ersehnte Projekt nun endlich gemeinsam mit „ih-

ren“ Schützlingen erleben zu dürfen.

 

Moderner Hundebereich

Die bestehende Hundeanlage der Arche Noah ist in die Jahre gekommen. Mit dem Umbau entstehen im ersten Bauabschnitt 16 hundegerechte Einheiten, die weit über den Standard klas- sischer Zwinger hinausgehen: mehr Rückzugsmöglichkeiten, bessere Schall- und Sichtschutzsituation, Sicherheitsschleu- sen, Maulkorbklappen, beheizte Hütten und vor allem mehr Lebensqualität für Hunde, die oft unter schwierigen Vorausset- zungen ins Tierheim kommen – als Fundtiere, Abgabetiere oder im Zuge von behördlichen Abnahmen.

Die Gesamtkosten für den ersten Bauabschnitt betragen rund 700.000 Euro. Mit der Unterstützung des Landes Steiermark wird nun ein Projekt realisiert, das seit vielen Jahren dringend notwendig ist, um den steigenden Anforderungen im Tierschutz gerecht zu werden.

Arche-Obmann Charly Forstner betont die Bedeutung der Unterstützung durch das Land Steiermark: „Ohne die herausragende Unterstützung des Landes Steiermark wäre dieser Baustart schlicht nicht Realität geworden. Dieses Projekt zeigt ganz deutlich, was möglich ist, wenn Tierschutz politisch ernst genommen wird. Gleichzei- tig wäre es ein starkes Signal, wenn sich auch die Stadt Graz finanziell beteiligen würde. Es handelt sich bei die- sem Tierheim-Bauprojekt nicht um eine Frage des guten Willens oder eines ‚Nice-to-have‘, sondern um eine in- frastrukturelle Notwendigkeit – so wichtig wie auch öffentliche Krankenhäuser für Menschen sind. Wir brau- chen dieses moderne Tierheim ebenso dringend, um verantwortungsvollen Tierschutz in Graz und der Steier- mark langfristig sichern zu können.“

Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer unterstreicht die Wichtigkeit des Projekts: „Der heutige Spatenstich zeigt, dass wir Verantwortung übernehmen und handeln, wenn es um das Wohl der Tiere und die Sicherheit der Mitarbeiter geht. Mit den 300.000 Euro, die wir aus dem Tierschutzressort für den ersten Bauabschnitt bereit- stellen, leisten wir den notwendigen Anschub, um gesetzlich vorgesehene Unterbringungsmöglichkeiten ge- währleisten zu können. Damit schaffen wir die Voraussetzung für ein Tierheim, das den heutigen Anforderun- gen gerecht wird und zugleich langfristig stabile Strukturen im Tierschutz aufbaut".

 

Ehrenamtlich

Die ehrenamtlichen Spaziergeher der Arche Noah sind ein zentraler Baustein im Alltag der Hunde: Sie sorgen nicht nur für Bewegung, sondern auch für Zuwendung, Vertrauen und soziale Kontakte. Faktoren, die entschei- dend sind, damit Tierheimhunde körperlich und seelisch stabil bleiben und bessere Vermittlungschancen ha- ben.

Viele dieser Freiwilligen kommen seit Jahrzehnten mehrmals wöchentlich ins Tierheim, bei jedem Wetter. Gera- de für ältere Hunde oder Tiere mit belastender Vorgeschichte sind diese Menschen konstante Bezugspersonen, die ihnen Sicherheit vermitteln und ihnen helfen, wieder Vertrauen in Menschen zu fassen.

 

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ORF Steiermark heute
Ausstrahlung
19.11.2025, 19:00 Uhr I ORF 2
18:26 Min. Bundesland heute

Steiermark heute
Arche Noah Graz: Spatenstich für neuen Hundebereich
00:39 Min.  I Bundesland heute

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ERSTER BAUABSCHNITT

„Arche“: Würdiges Zuhause für arme Tierheim-Hunde

 

Steiermark I 19.11.2025 17:00

Eine Frau mit kurzen Haaren kniet neben einem Tierheimhund auf einer Straße vor dem Tierheim Arche Noah in Graz.

Die grandiose Spaziergängerin Grete Mussnig, hier mit „Willi“, der einen Platz sucht, freut sich über die neuen Behausungen für die Tierheimhunde

(Bild: Jürgen Fuchs)

 

Nach vielen Jahren des Kampfes dafür fiel heute der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt des Außenbereichs in der „Arche Noah“. Die Stadt Graz steht wegen Finanzierung in Kritik.
 

Grete Mussnig freut sich für ihre Schützlinge – seit 28 Jahren schon geht die bemerkenswerte Grazerin mit Hunden aus der „Arche“ Gassi. Und nahezu genauso lang steht auch schon der Außenbereich für Schützlinge – solche, die den Winter draußen auch gut überstehen können. Bereits notdürftig „geflickt“ sind hier manche Ecken und Enden, „es ist auch Holz dabei, das längst morsch ist“, so Sprecherin Katharina Gründl. „Alles in allem entspricht das nicht mehr dem neuesten Standard, schon gar nicht im Hinblick auf die Sicherheit für unsere Mitarbeiter.“

 

Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer mit Schaufel, umgeben von Menschen hinter Absperrung.

Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer machte den Spatenstich

(Bild: Jürgen Fuchs)

 

Das soll sich jetzt ändern – gestern fiel der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt. „16 Wohnbereiche a mindestens 15 Quadratmeter“, so Gründl. „Mit einem beheizten Teil! Und einer Schleuse.“ Begonnen wird im Frühjahr, fertiggestellt bis Ende des Jahres, die erste Tranche kostet 700.000 Euro. 300.000 davon übernimmt das Land unter Landesrat Hannes Amesbauer. Der, weil er auch die Stadt Graz in der Pflicht sieht bei der Finanzierung, kritisiert, „dass von dieser Seite aber ein glattes Nein für 2025 und 2026 kommt“. Das zeigt auch der Aktive Tierschutz auf. „Wir übernehmen viele Tiere, die über die Stadt kommen, durch Abnahmen oder über das Landessicherheitsgesetz. Trotzdem wird nicht mitgezahlt.“, so Gründl. „Anfang Dezember gibt es erneut Gespräche, wir hoffen doch, dass es da noch ein Einsehen gibt.“

 

Sprecherin Katharina Gründl mit einem Schützling (Bild: Arche Noah)

Sprecherin Katharina Gründl mit einem Schützling

(Bild: Arche Noah)

 

Gesamt wird der Umbau des „Arche“-Außenbereichs 1,4 Millionen ausmachen; die Finanzierung für die drei Abschnitte steht zum Teil.

 

Liste von zwei Namen: Christa Blümel und Eva Blümel.
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NACH JAHRELANGER DEBATTE

Arche Noah baut Hundebereich um zwei Millionen Euro um

 

Die Grazer Arche Noah bekommt einen neuen und sicheren Außenbereich für Hunde. Spatenstich war am Mittwoch, die ersten Bagger sollen dann erst ab März rollen.

Tierpfleger Manuel Hecher im aktuell engen Hunde-Außenbereich der Anlage. ALEXANDER DANNER

Tierpfleger Manuel Hecher im aktuell engen Hunde-Außenbereich der Anlage. © Alexander Danner

 

Gitter links und rechts, Hunde, die bellen und teilweise winseln. Sie sind Bewohner des Tierheims Arche Noah in Graz. Die Anlage ist in die Jahre gekommen. Umbau und Erneuerungen längst überfällig. Die Kleine Zeitung berichtete Anfang Oktober über die prekären Umstände, unter denen nicht nur Tiere leben, sondern auch die Betreuerinnen und Betreuer arbeiten müssen. In drei Bauphasen soll die Arche Noah nun umgebaut werden. Baubeginn für den ersten Abschnitt bereits im März.

 

Acht Jahre wird jetzt bereits geplant, die Zeit war geprägt von der unsicheren Finanzierung. Doch nun ist klar: 16 neue Reihenhäuser und eine Feuerwehrzufahrt werden im ersten Bauabschnitt für die Hunde entstehen. Das bedeutet mehr Rückzugsmöglichkeiten, Sichtschutzzonen und Sicherheitsschleusen. Maßnahmen, die Menschen und Tieren das Leben erleichtern sollen. Eben das sei eine Notwendigkeit, sagt Charlie Forstner, Obmann des Tierheims: „Es ist nichts, was nur gut zu haben wäre, sondern es ist etwas, was man unbedingt braucht für die Tiere.“

 

Für Arche Noah ist eine Frage des Geldes

Wichtig ist der Neubau auch deshalb, weil die Organisation zeitweise aus allen Nähten platzt. Gewalttätige, schwer vermittelbare Hunde sitzen teils jahrelang in der Arche Noah, müssen betreut werden und können kaum an interessierte Tierliebhaber vergeben werden. Nicht zuletzt, weil selbst professionelle Tierpflegekräfte mit dem Verhalten der Tiere schwer zurechtkommen.

 

Symbolischer Spatenstich im Tierheim Arche Noah

Symbolischer Spatenstich mit Nadine Ferk (Tierheimleitung), Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer, Charly Forstner (Obmann Arche Noah), Katharina Gründl (Kassier & Presse) und Claudia Collier (Tierheimleitung-Stv.)

© Büro LR Amesbauer

 

Die Kosten für Teil eins des Baus betragen etwa 700.000 Euro. Mit dem Baustart im März will man dann zügig vorankommen, erzählt Forstner: „Bis Mai sollten wir mit dem ersten Abschnitt fertig sein.“

 

Für Arche Noah gibt es kein zurück mehr

Das Land Steiermark ist fürs Erste mit 300.000 Euro beteiligt. Auch trotz prekärer Finanzlage und Rundumkürzungen ist man von Seiten des Landes bereit auch bei Bauphase zwei und drei finanzielle Mittel beizutragen, wie der zuständige Landesrat für Tierschutz, Hannes Amesbauer, sagt: „Die Arche Noah ist vertraglicher Partner des Landes, wir haben einen gesetzlichen Auftrag. Wir werden auch den zweiten und dritten Abschnitt mitfinanzieren.“

 

Für die drei Bauabschnitte kalkuliert man mit Kosten in Höhe von etwa zwei Millionen Euro, wobei die ersten beiden etwa 1,4 Millionen Euro kosten. Die Landesregierung rechnet insgesamt mit einem Zuschuss von 466.000 Euro. Von der Stadt Graz gibt es bis jetzt noch keine Finanzierungszusage. Gespräche dazu sollen aber noch vor Jahresende stattfinden, heißt es.

 

Neben Spatenstich wurden auch Spaziergänger geehrt

Gebaut wird laut Arche-Obmann auf jeden Fall: „Wir haben einen gültigen Baubescheid, wir haben eine Zusage vom Land. Jetzt gibt es kein Zurück mehr.“ In den weiteren Bauabschnitten wird dann auch der Quarantäne-Bereich umgebaut. Das Gemäuer ist nach 25 Jahren feucht.

 

Seit fast 28 Jahren spaziert Grete Mussing mit Hunden der Arche Noah
© KLZ / Maximilian Langer

Seit fast 28 Jahren spaziert Grete Mussing mit Hunden der Arche Noah © KLZ / Maximilian Langer

 

 

Am Mittwoch wurden auch ehrenamtliche Spaziergängerinnen und Spaziergänger geehrt. Eine von ihnen ist die 87-jährige Grete Mussnig, die bereits seit 28 Jahren den Hunden der „Arche“ Auslauf ermöglicht. Für die Pensionistin ist es fast schon Pflicht: „Ich gehe bei jedem Wetter und so lange, bis ich nicht mehr kann.“

 

Porträt von Maximilian Langer, Bereich Nachrichten und Social Media, Steiermark.
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Spatenstich setzt Startschuss für notwendigen Umbau im Grazer Tierheim Arche Noah

Unter Landesrat Hannes Amesbauer stellt das Tierschutzressort die Finanzierung von 300.000 Euro sicher – "Stadt Graz bleibt trotz Verantwortung weiterhin säumig"
Beim Spatenstich für den Umbau des Hundebereichs v.l.n.r.: Nadine Ferk (Tierheimleitung), Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer, Charly Forst

Beim Spatenstich für den Umbau des Hundebereichs v.l.n.r.: Nadine Ferk (Tierheimleitung), Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer, Charly Forstner (Obmann Arche Noah), Katharina Gründl (Kassier & Presse Arche Noah) und Claudia Collier (Tierheimleitung-Stv.). Die geehrten ehrenamtlichen, langjährigen Spaziergängerinnen und Sparziergänger begleiteten den freudigen Anlass. © Büro Amesbauer/Debevec

Graz (19. November 2025).- Der dringend notwendige Umbau im Tierheim Arche Noah in Graz kann endlich anlaufen. Das Tierschutzressort des Landes Steiermark, unter der Verantwortung von Landesrat Hannes Amesbauer, stellt für den ersten Bauabschnitt 300.000 Euro bereit. Damit ist nicht nur der Landesanteil gesichert – dieser Schritt legt zugleich ein wesentliches Fundament für die Arbeit der Arche Noah. Er ermöglicht den Baustart und schafft darüber hinaus die notwendige Planungssicherheit für die kommenden Entwicklungsschritte. Am heutigen Vormittag (19.11.2025) erfolgte der symbolische Spatenstich für den Umbau des Hundebereichs.

 

„Wir nehmen unsere Verantwortung wahr. Mit der Bereitstellung von 300.000 Euro leisten wir den notwendigen Anschub, um den längst überfälligen Umbau in Gang setzen zu können”, unterstreicht der zuständige Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer und fügt hinzu: „Trotz der angespannten Budgetsituation ist es gelungen, die erforderlichen Mittel für dieses wichtige Projekt bereitzustellen.”

 

Charly Forstner, Obmann der Arche Noah, betont die Bedeutung der Förderung durch das Land Steiermark: „Ohne die herausragende Unterstützung des Landes Steiermark wäre dieser Baustart schlicht nicht Realität geworden. Dieses Projekt zeigt ganz deutlich, was möglich ist, wenn Tierschutz politisch ernst genommen wird.”

 

Freudig begleitet wurde der Spatenstich von den langjährigen Spaziergängern. Einige von ihnen führen die Hunde des Tierheims seit beinahe 30 Jahren regelmäßig aus. Die Arche Noah nutzte diesen feierlichen Tag, um den ehrenamtlichen Unterstützern eine besondere Ehrennadel zu verleihen.

 

„Die langjährigen Spaziergänger sind eine tragende Säule im Alltag der Arche Noah. Ihr jahrzehntelanges Engagement und ihre Verlässlichkeit zeigen, was gelebter Tierschutz in der Steiermark bedeutet. Wer bei jedem Wetter kommt und den Hunden nicht nur Zeit, sondern echte Zuwendung schenkt, verdient größten Respekt”, unterstreicht Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer.

 

Der erste Bauabschnitt umfasst dringend notwendige bauliche Maßnahmen im Bereich der Unterbringung von Hunden, unter anderem auch gefährlicher Tiere, die oft unter schwierigen Voraussetzungen ins Tierheim kommen. Die Investition beläuft sich auf rund 700.000 Euro. Dabei entstehen 16 moderne, hundegerechte Einheiten, die unter anderem Rückzugsmöglichkeiten, Sicherheitsschleusen, Maulkorbklappen sowie beheizte Hütten bieten und damit deutlich bessere Haltungs- und Sicherheitsstandards gewährleisten. Das Land leistet als Anschub des Projektes mehr als das vorgesehene Drittel der erforderlichen Summe. Insgesamt sind zwei Bauabschnitte mit einem Gesamtvolumen von 1,4 Millionen Euro in Aussicht genommen. Der Anteil des Landes würde sich damit zukünftig auf insgesamt rund 466.000 Euro belaufen.

 

LR Hannes Amesbauer: „Während wir als Land Steiermark unsere Verantwortung wahrnehmen, bleibt die Stadt Graz bislang säumig. Laut dem zuständigen Finanzstadtrat der KPÖ sind keine Mittel für 2025 oder 2026 vorgesehen. Diese Haltung ist unverständlich, zumal die Stadt Graz gemäß Landessicherheitsgesetz verpflichtet ist, für eine geeignete Unterbringung von gefährlichen Hunden zu sorgen.”

 

Die prekäre Lage wurde zuletzt auch medial thematisiert. So schilderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arche Noah eindrücklich, unter welch schwierigen und teils riskanten Bedingungen sie derzeit arbeiten müssen. Die zahlreichen Berichte machen deutlich, dass eine bauliche und sicherheitstechnische Verbesserung dringend geboten ist – sowohl im Interesse des Personals als auch der Tiere.

 

„Wenn die Stadt Graz ihrer gesetzlichen Verpflichtung nicht nachkommt, gefährdet sie letztlich nicht nur das Tierwohl, sondern auch die Sicherheit der Mitarbeiter im Tierheim”, fasst Amesbauer abschließend zusammen.

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Arche Noah startet Umbau für neuen Hundebereich in Graz

 

Zuletzt aktualisiert: 19. November 2025

Gruppenfoto mit Menschen in Helmen, die eine den Spatenstich des Tierheims Arche Noah Graz feiern.

Nadine Ferk, Tierheimleitung (ganz links), Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer, Arche-Obmann Charly Forstner und Kassierin Katharina Gründl (alle in der Mitte vorne), Claudia Collier, Tierheimleitung Stv. (ganz rechts)

 

Nach vielen Jahren der Vorbereitung beginnt für die Arche Noah Graz ein bedeutender Abschnitt: Der Umbau des Hundebereichs startet offiziell. Die Einrichtung kann dieses Vorhaben realisieren, weil das Land Steiermark finanzielle Mittel bereitstellt. Diese Unterstützung stammt aus dem Ressort von Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer. Der erste Bauabschnitt umfasst 16 neue Einheiten für Hunde, die als moderne und tiergerechte Räume geplant sind.

 

Ein Projekt, auf das viele lange gewartet haben
 

Ehrung einer langjährigen ehrenamtlichen Spaziergängerin der Arche Noah Graz.

Seit beinahe 30 Jahren führen einige die Hunde des Tierheims täglich Gassi – einige von ihnen sind inzwischen über 80 Jahre alt und freuen sich, dieses so lang ersehnte Projekt nun endlich gemeinsam mit „ihren“ Schützlingen erleben zu dürfen. Ehrung für Grete Mussing.

 

Während die Bauarbeiten anlaufen, rückt die Arche Noah auch Menschen in den Mittelpunkt, die das Tierheim seit Jahrzehnten tragen: Die ehrenamtlichen Spaziergeher. Einige von ihnen begleiten die Hunde seit fast 30 Jahren täglich, oft bereits im hohen Alter. Für sie bedeutet der Beginn des Umbaus ein besonders emotionaler Moment, weil sie diese Entwicklung gemeinsam mit den Tieren erleben, die ihnen ans Herz gewachsen sind.

 

Moderner Bereich für Tierheimhunde
 

Die bisherige Hundeanlage stammt aus einer Zeit, in der andere Standards galten. Nun entsteht ein Bereich, der wesentlich mehr Komfort und Sicherheit bietet. Dazu gehören unter anderem Rückzugsmöglichkeiten, Sicht- und Lärmschutz, beheizbare Hütten, Sicherheitsschleusen und technische Lösungen wie Maulkorbklappen. Diese Verbesserungen sollen vor allem jenen Hunden zugutekommen, die als Fundtiere, Abgabetiere oder aufgrund behördlicher Maßnahmen ins Tierheim kommen.

 

Der erste Bauabschnitt kostet laut Arche Noah rund 700.000 Euro. Mit dem Beitrag des Landes kann eine seit Jahren notwendige bauliche Modernisierung umgesetzt werden, um den gestiegenen Anforderungen im Tierschutz gerecht zu werden.

 

Insgesamt sind zwei weitere Bauabschnitte mit einem Gesamtvolumen von 1,4 Millionen Euro in Aussicht genommen. Der Anteil des Landes würde sich damit zukünftig auf insgesamt rund 466.000 Euro belaufen.

 


Aussagen von Arche-Obmann und Landesrat
 

Arche-Obmann Charly Forstner hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor:

 

Ohne die herausragende Unterstützung des Landes Steiermark wäre dieser Baustart schlicht nicht Realität geworden. Dieses Projekt zeigt ganz deutlich, was möglich ist, wenn Tierschutz politisch ernst genommen wird. Gleichzeitig wäre es ein starkes Signal, wenn sich auch die Stadt Graz finanziell beteiligen würde. Es handelt sich bei diesem Tierheim-Bauprojekt nicht um eine Frage des guten Willens oder eines ‚Nice-to-have‘, sondern um eine infrastrukturelle Notwendigkeit – so wichtig wie auch öffentliche Krankenhäuser für Menschen sind. Wir brauchen dieses moderne Tierheim ebenso dringend, um verantwortungsvollen Tierschutz in Graz und der Steiermark langfristig sichern zu können.

 

Auch Landesrat Hannes Amesbauer unterstreicht die Relevanz des Spatenstichs:

 

Der heutige Spatenstich zeigt, dass wir Verantwortung übernehmen und handeln, wenn es um das Wohl der Tiere und die Sicherheit der Mitarbeiter geht. Mit den 300.000 Euro, die wir aus dem Tierschutzressort für den ersten Bauabschnitt bereitstellen, leisten wir den notwendigen Anschub, um gesetzlich vorgesehene Unterbringungsmöglichkeiten gewährleisten zu können. Damit schaffen wir die Voraussetzung für ein Tierheim, das den heutigen Anforderungen gerecht wird und zugleich langfristig stabile Strukturen im Tierschutz aufbaut.

 

 

Landesrat Amesbauer kritisiert auch die Rolle der Stadt Graz. Er machte deutlich, dass für die kommenden Jahre keine städtischen Budgetmittel vorgesehen seien, obwohl das Tierheim zentrale Aufgaben erfüllt, die in die Verantwortung der Stadt fallen. Dadurch entstehe eine Finanzierungslücke, die aus seiner Sicht dringend geschlossen werden sollte, um weitere notwendige Schritte im Projekt rechtzeitig zu ermöglichen.

 


Ehrenamtliche Spaziergeher als Rückgrat des Tierheim-Alltags
 

Die freiwilligen Spaziergeher prägen den Alltag vieler Tierheimhunde wesentlich. Sie begleiten die Tiere regelmäßig, kümmern sich um Bewegung und soziale Kontakte und helfen dadurch, Stress abzubauen. Diese Unterstützung sorgt nicht nur für körperliches Wohlbefinden, sondern erleichtert auch die spätere Vermittlung. Viele der Ehrenamtlichen kommen über Jahrzehnte hinweg mehrmals pro Woche, egal bei welchem Wetter. Für Hunde mit belastender Vorgeschichte sind sie oft die ersten Menschen, zu denen sie wieder Vertrauen aufbauen.

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Eine Hand schüttelt eine andere in einer menschenreichen Umgebung, mit dem Titel Benefizlauf.

Nach acht Jahren: Arche Noah startet Umbau ihres Hundebereichs

Nach acht Jahren Planung beginnt im Grazer Tierheim Arche Noah der Umbau des Hundebereichs. Das Land Steiermark stellt 300.000 Euro bereit, damit hier künftig 16 Hundewohnungen entstehen.
„Wir helfen laufend“: Tierschutzlauf sammelt Schritte für Tiere in Not
Vom 3. bis 5. Oktober - Mitmachen kann jeder virtuell von überall.

Nach jahrelanger Planung ist es so weit: Die Arche Noah in Graz hat am Mittwoch, dem 19. November, den Spatenstich für den dringend notwendigen Umbau ihres Hundebereichs gesetzt. Möglich wird der Start durch eine zugesagte Unterstützung des Landes Steiermark. Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer stellt dafür 300.000 Euro bereit, ein entscheidender Beitrag, damit die Arbeiten nun tatsächlich beginnen können.

Person in schwarzer Jacke steht vor einem Tiergehege.

16 neue Einheiten für mehr Tierwohl

Die bestehende Anlage ist deutlich in die Jahre gekommen. Im ersten Bauabschnitt entstehen nun 16 neue, hundegerechte Einheiten, die weit über einen klassischen Zwingerstandard hinausgehen sollen. Geplant sind mehr Rückzugsmöglichkeiten, besserer Schall- und Sichtschutz, Sicherheitsschleusen, Maulkorbklappen sowie beheizte Hütten. Rund 700.000 Euro kostet dieser Bauabschnitt. Arche-Obmann Charly Forstner betont die Bedeutung des Landesbeitrags: „Ohne die herausragende Unterstützung des Landes Steiermark wäre dieser Baustart schlicht nicht Realität geworden. Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Tierschutz politisch ernst genommen wird.“ Auch Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer hob beim Spatenstich die Wichtigkeit des Projekts hervor: „Mit den 300.000 Euro aus dem Tierschutzressort leisten wir den notwendigen Anschub, um gesetzlich vorgesehene Unterbringungsmöglichkeiten gewährleisten zu können. Damit schaffen wir ein Tierheim, das den heutigen Anforderungen gerecht wird und langfristig stabile Strukturen im Tierschutz aufbaut.“

Ein naher Blick auf einen dunkel gefleckten Hund hinter einem Gitter.

Große Anerkennung für jahrzehntelanges Ehrenamt

Der Spatenstich war auch Anlass, den Menschen zu danken, die das Tierheim seit Jahrzehnten unterstützen: die ehrenamtlichen Spaziergänger. Einige von ihnen führen die Hunde des Tierheims seit fast 30 Jahren regelmäßig aus, manche inzwischen über 80 Jahre alt. Ihr Einsatz ist für die Arche Noah unverzichtbar: Sie sorgen für Bewegung, aber vor allem für Nähe, Sicherheit und soziale Kontakte. All das ist entscheidend, damit Hunde im Tierheim psychisch stabil bleiben und bessere Vermittlungschancen haben. Die Verantwortlichen der Arche Noah sprechen von einem Wendepunkt. Die steigenden Anforderungen im Tierschutz, schwierige Fälle und die veraltete Infrastruktur machten den Umbau längst notwendig. Mit dem Baustart sei nun ein wichtiger Schritt gelungen, einer, der Hoffnung gibt und für viele Tiere in Zukunft bessere Lebensbedingungen schafft.

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STEIERMARK >

23. Oktober 2025, 14:04 Uhr

GRAZER TIERHEIM

Fall Aurora: Angeschossene Hündin brachte acht Welpen zur Welt

Es ist die positive Wendung einer zunächst schrecklichen Geschichte. Die Hündin Aurora wurde nach ihrem Martyrium nun Mutter von acht Welpen.
Mehrere schlafende Welpen liegen dicht beieinander auf einem weichen Untergrund.

Die Szene war entsetzlich. Anfang Oktober fand eine Tierschützerin eine schwer-verletzte trächtige Hündin. Die Frau hatte die Hündin in der Oststeiermark entdeckt und sie ins Tierheim „Arche Noah“ gebracht. Das Tier hatte eine klaffende Wunde auf ihrem Kopf, die Spuren vom Blut sind noch sichtbar. Beim Röntgen entdeckten die Tierschützer dann auch noch, dass die Hündin, die zu ihnen gebracht wurde, trächtig war.

Nun wurde „Aurora“ von den Tierschützern aufgepäppelt und brachte am Donnerstag acht gesunde Welpen zur Welt. Gegenüber der Kleinen Zeitung heißt es, dass die kleinen Tiere derzeit allesamt wohlauf sind und auch, dass Aurora wieder fit sei.

Hand hält ein neugeborenes Hundebaby mit grau-weißem Fell.

Über die letzten Wochen wurde Aurora von den Tierschützern intensiv umsorgt. „Weil sie Herzwürmer hat, wurde sie auch mit Medikamenten behandelt“, sagt Katharina Gründl von der Arche Noah. Sie hat die Therapie aber sehr gut angenommen, ihr Zustand verbessert sich.

 

Die Behandlung mit den Medikamenten ist aber auch ein Risiko. Gründl sagt, dass die Welpen darunter leiden könnten. Aktuell geht es aber auch den Neugeborenen gut. „Sie wurden gut angenommen“, erklärt Gründl.

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Tier der Woche: Ein Zuhause für gerettete Pferde

05:30 Min. Magazin

Ein Pferd mit einem neugierigen Ausdruck vor einem Stall.

Auf dem Sonnenhof in Scheifling kümmert sich die Familie Bischof seit über 30 Jahren um Tierschutz-Pferde, die über die Arche Noah in Graz vermittelt werden. Weil Pferde im Tierheim keinen Platz finden, bietet ihnen die Außenstelle in der Steiermark ein sicheres und liebevolles Zuhause.

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STEIERMARK > GRAZ UND UMGEBUNG

11. Oktober 2025, 20:21 Uhr

ENTZETZLICH ZUGERICHTET

Trächtige Hündin schwer verletzt und angeschossen gefunden

Die Tierschützer der Arche Noah in Graz kämpfen um das Überleben einer trächtigen Hündin, die in der Oststeiermark gefunden wurde. Sie hat eine schwere Wunde am Kopf, doch das ist noch längst nicht alles.
Weißer Hund mitängstlichem Blick und mit Blut verschmierten Gesicht

Ihr Zustand ist einfach nur entsetzlich: Sie hat eine klaffende Wunde auf ihrem Kopf, die Spuren vom Blut sind noch sichtbar. Beim Röntgen entdeckten die Tierschützer dann auch noch, dass die Hündin, die zu ihnen gebracht wurde, trächtig mit sechs Welpen ist. Und: In ihrem Brustkorb und in ihrem Kiefer stecken zwei Projektile. Offenbar wurde versucht, die Hündin zu töten, die zudem noch an Herzwürmern leidet und nur noch schwer atmen kann.

Ein sitzender, weißer Hund mit einer Wunde am Kopf auf einem orangefarbenen Untergrund.

Eine Tierschützerin hatte die Hündin in der Oststeiermark entdeckt und sie ins Tierheim „Arche Noah“ gebracht. Dort kämpfen Tierärzte um das Leben von „Aurora“, wie sie nach der Morgenröte benannt wurde. „Aurora kann diesen Kampf nicht allein gewinnen. Ihr Körper ist geschwächt, von Verletzungen gezeichnet, und in ihr wachsen sechs kleine Leben, deren Zukunft ungewiss ist. Ob sie es schaffen, weiß niemand“, heißt es vom Aktiven Tierschutz, der aus diesem Anlass auch um Spenden bittet – denn die Behandlung inklusive Herzwurmtherapie kostet Geld, auch ein Not-Kaiserschnitt muss möglicherweise vorbereitet werden. Wer spenden möchte, kann das unter dem Spendenkonto: IBAN AT71 3800 0000 0513 5025 oder auf PayPal: paypal.me/aktivertierschutz tun, Verwendungszweck: „FB Aurora“.

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Eine Hand schüttelt eine andere in einer menschenreichen Umgebung, mit dem Titel Benefizlauf.

„Wir helfen laufend“: Tierschutzlauf sammelt Schritte für Tiere in Not

Vom 3. bis 5. Oktober sammelt der Tierschutzlauf „Wir helfen laufend“ Schritte für Tiere in Not. Mitmachen kann jede und jeder - vor Ort in Gössendorf oder virtuell von überall.
„Wir helfen laufend“: Tierschutzlauf sammelt Schritte für Tiere in Not
Vom 3. bis 5. Oktober - Mitmachen kann jeder virtuell von überall.

Vom 3. bis 5. Oktober 2025 findet erneut der interaktive Tierschutzlauf der Organisation Arche Noah – Aktiver Tierschutz Austria statt. Unter dem Motto „Wir helfen laufend“ werden gemeinsam Schritte für Tiere in Not gesammelt. Mitmachen können alle; egal ob laufend, wandernd, radelnd oder im Rollstuhl. Auch tierische Begleiter sind willkommen, Teilnahme ist aber ebenso ohne Tier möglich. Die Startgebühr unterstützt direkt die Tierschutzarbeit von Arche Noah. „So wird aus jedem Schritt ein Beitrag im Kampf gegen Tierleid“, heißt es seitens der Veranstalter.

Ein Werbebanner für den Charity Run 2025 der Arche Noah - Aktiver Tierschutz Austria und Informationen zum Event.

Vor Ort oder virtuell

Am 4. Oktober um 11 Uhr gehen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Schützlingen der Arche Noah in den Murauen in Gössendorf an den Start. Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, virtuell von überall mitzumachen.

Preise für Teilnehmende

Dank Sponsoren gibt es für alle Mitmachenden attraktive Preise zu gewinnen: eine Übernachtung für zwei Personen im Hotel Retter im Wert von 500 Euro, eine Weinverkostung für fünf Personen am Weingut Pugl in der Südsteiermark sowie ein Preispaket von Alto Hundepralinen.

Anmeldung:

Der Lauf beginnt am 3. Oktober um 0 Uhr und endet am 5. Oktober um 23.59 Uhr. Anmeldungen sind online möglich.

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Tier der Woche: Babykater

05:17 Min.Magazin

Kätzchen mit großen blauen Augen sitzt behaglich auf einer grauen Decke.

Ein fünf Wochen alter Kater wird im Tierschutzhaus Arche Noah in Graz vorgestellt. Der Besuch zeigte den jungen Nachwuchs in Nahaufnahme.

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Tierheim-Hund 'Balu' mit braunem und weißem Fell und strahlend blauen Augen.

Adoptiert und nach einem Monat zurückgegeben, weil „man Pläne hat“

Erst adoptiert, dann wieder abgegeben: Rüde Balu ist zurück im Grazer Tierheim. Nach nur einem Monat gaben ihm seine Besitzer mit der Begründung „man hat Pläne“ zurück. Jetzt sucht er erneut ein Zuhause.

„Die Freude war riesig. Das Kennenlernen – Liebe auf den ersten Blick. Schon nach dem ersten Treffen stand fest: Man MUSS ihn haben“, berichtet Arche Noah. Zunächst schien alles zu passen, nach wenigen Tagen wurde sogar der Adoptionsvertrag unterschrieben. Doch die Geschichte nahm eine schnelle Wendung. „Nun, knapp 1 Monat später, muss er wieder ins Tierheim zurück. Der Grund: ‚Man hat Pläne'“. Balu, der sich nach Stabilität sehnt, ist damit wieder heimatlos.

„Bitte überlegt euch doch bitte doppelt und dreifach“

Die Tierschützer sind enttäuscht: „Bitte überlegt euch doch bitte doppelt und dreifach, ob ein Tier in euer Leben passt. So unüberlegt zu handeln, das schadet dem Schützling nur.“ Jetzt sucht Balu (geb. 2022) erneut ein Zuhause; diesmal eines mit Verlässlichkeit. „Balu sucht wieder ein neues Zuhause. Eines mit Stabilität und der wirklichen Absicht, ihm ein neues Leben zu schenken“, so Arche Noah. Der Rüde versteht sich mit Hunden, kennt Katzen und braucht eine klare, liebevoll-konsequente Führung. Seine neue Familie sollte aktiv sein, ihn körperlich wie geistig fordern und ihm Struktur geben. Für Kinder eignet er sich nicht, da er manchmal hektisch reagiert.

Willst du Balu ein neues Zuhause schenken?

Kontakt für Interessierte:
Wer Balu aufnehmen möchte, kann sich direkt bei Arche Noah melden:
Tel: 0676 84 24 17 437
E-Mail: hundevergabe@aktivertierschutz.at

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GRAZ
LINDA STEURER - 12.August 2025 4:00

Katzenliebe in Graz: Arche Noah hat den neuen Katzenbereich eingeweiht

GENIAL. In der Grazer Arche Noah wurde der Katzentrakt vollständig erneuert und gestern eröffnet. Aus der Politik kamen Tierschutzlandesrat Hannes Ames- bauer (FPÖ) und Tierschutz-Stadträtin Claudia Schönbacher (KFG).
Katzen in Käfigen eines Tierheims, einige schauen neugierig heraus.

Heute wurde die Eröffnung des vollständig erneuerten und modernisierten Katzentrakts in der Arche Noah ge- feiert. Die alten Katzenkäfige entsprachen nach über 20 Jahren Nutzung nicht mehr den Hygienestandards und mussten modernisiert werden. Poröses Material wie Holz oder lackiertes Metall boten Bakterien einen optima- len Ort zum Leben und Vermehren.

Laut Arche Noah war eine Erneuerung des Trakts unumgänglich, um die hygienische Situation der Katzen zu

verbessern und das Krankheitsrisiko einzudämmen. Finanziert wurde die Modernisierung durch eine Drittellösung von Arche Noah, Land Steiermark und der Stadt Graz. „Wir sind sehr stolz, dass wir dieses Projekt für unsere Katzen, die oft nicht so sehr gehört werden wie unsere Hunde, umsetzen konnten. Un- ser Dank gilt dem Land Steiermark, der Stadt Graz und ganz besonders unseren Unterstützern und Spendern, ohne sie wäre eine Realisierung unmöglich gewesen!“, betonte Arche Noah Obmann Charly Forstner bei der Eröffnung.

Bevor die Vierbeiner ein neues Zuhause finden, wurde einiges modernisiert, um ihnen einen hygienischeren Aufenthalt zu

ermöglichen. Die neuen Käfige sind aus rostfreiem Edelstahl, was die Hygienesituation verbessern soll. Mehr- stöckige Liegeflächen und Versteckmöglichkeiten sollen den Katzen des Weiteren mehr Komfort zu bieten.

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Obmann der Arche Noah - Aktiver Tierschutz Austria, Karl Forstner hält ein kleines, weißes Kätzchen in einem hellen Raum mit grünen Wänden.

MODERNISIERUNG

 Arche Noah Graz hat Katzentrakt tierfreundlicher gemacht

11.08.25, 11:39

Die neuen Käfige lassen sich besser reinigen und haben mehr Rückzugsmöglichkeiten.  

Graz. Nach der Modernisierung des in die Jahre gekommenen Katzentrakts der Arche Noah Graz wurde dieser heute feierlich eröffnet. Nach mehr als zwei Jahrzehnten wurden unter anderem die Katzenkäfige  modernisiert. Da die bisherigen Anlagen nicht mehr den aktuellen Hygienestandards entsprachen und ein gesundheitliches Risiko für die Tiere darstellte, freut sich Arche-Noah-Obmann Charly Forstner über die Realisierung der Maßnahmen auf meinbezirk.at: "Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Haltungsbedingungen unserer Heimtiere bestmöglich zu gestalten und ihnen die schwierige Zeit im Tierheim so erträglich wie möglich zu machen." Die neuen Käfige lassen sich besser reinigen und haben mehr Rückzugsmöglichkeiten. 

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11.August 2025

Newsflash - Neuer Katzentrakt im Tierheim Arche Noah in Graz

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STEIERMARK > GRAZ & UMGEBUNG

11.August 2025, 14:10 Uhr

Alles für die Katz‘

Katzentrakt im Tierheim Arche Noah ist wieder auf dem neuesten Stand

Nach 20 Jahren waren die Katzenkäfige im Grazer Tierheim schwer abgenutzt, nun wurden sie rundum erneuert.
Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer und Obmann Karl Forstner im erneuerten Katzentrakt

Tierheimkatzen haben auch so schon teils schwere Schicksale hinter sich, trotz all der Liebe und Fürsorge war dazu aber die Unterbringung in der Arche Noah nicht mehr ganz zeitgemäß. Die Katzenkäfige entsprachen nach zwanzig Jahren intensiver Nutzung nicht mehr den aktuellen Hygienestandards, das lackierte Metall war teils abgesplittert, das Holz abgenutzt und die porösen Materialien boten Bakterien und Keimen ideale Bedingungen und erhöhten damit das Krankheitsrisiko für die Tiere. Kurzum: Eine umfassende Erneuerung war unumgänglich.

Möglich wurde das wichtige Projekt für das Tierheim durch eine finanzielle Drittellösung von Land Steiermark, Stadt Graz und Arche Noah. Heute Montag konnte der rundum erneuerte und vollständig modernisierte Katzentrakt endlich eröffnet werden. Die samtpfötigen Schützlinge haben die Käfige bereits bezogen, der steirische Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer (FPÖ) und die Grazer Tierschutzstadträtin Claudia Schönbacher (KFG) nahmen die neuen Anlagen dann auch offiziell in Betrieb. „Wir sind sehr stolz, dass wir dieses Projekt für unsere Katzen, die oft nicht so sehr gehört werden wie unsere Hunde, umsetzen konnten“ betonte Arche-Obmann Charly Forstner bei der Eröffnung. Er dankte dem Land Steiermark, der Stadt Graz und ganz besonders den Unterstützern und Spendern: „Ohne sie wäre eine Realisierung unmöglich gewesen!“ Mit der Modernisierung des Katzentrakts setze das Tierheim Arche Noah ein klares Zeichen für zeitgemäßen Tierschutz und die bestmögliche Betreuung seiner Schützlinge.

Tierschutzstadträtin Claudia Schönbacher (KFG) mit einem samtpfötigen Schützling im Tierheim Arche Noah
Die neuen Katzenkäfige samt einer der vielen Tierheimkatzen im Tierheim Arche Noah in Graz
Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer und Obmann Karl Forstner im erneuerten Katzentrakt

Die neuen Käfige aus rostfreiem Edelstahl sorgen für optimale Hygiene, indem sie ganz einfach desinfiziert werden können, mehrstöckige Liegeflächen bieten zusätzlichen Komfort und mehr Bewegungsfreiheit. Scheue oder ängstliche Tiere finden jetzt Versteckmöglichkeiten. Die Haltungsbedingungen entsprechen nun wieder modernsten Tierschutzstandards.

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STEIERMARK > GRAZ & UMGEBUNG

04. August 2025, 09:14 Uhr

Porträt von Redakteur Michael Saria
BEI ARCHE NOAH IN GRAZ

Giftköder vor Tierschutzheim gefunden, FPÖ bietet Belohnung bei Tätersuche

Am Samstag wurden in Graz „Leckerlis“ gefunden, die mit Draht versehen waren – direkt beim Tierschutzheim Arche Noah. Die Polizei ermittelt, die FPÖ bietet 500 Euro bei der Tätersuche.
Artikel über Giftköder die vor dem Tierschutzheim Arche Noah in Graz gefunden wurden

Es habe sich um vermeintliche Leckerlis für Hunde gehandelt – in Wahrheit aber waren diese mit Drahtteilen versehen, berichtet man seitens der Grazer FPÖ und der Arche Noah. In unmittelbarer Nähe des Areals dieser Tierschutzorganisation (Neufeldweg) sei am Samstag der Giftköder entdeckt worden.

Man habe sofort die Polizei eingeschaltet und das Areals gemeinsam abgesucht. „Die Dreistigkeit und Kaltblütigkeit, mit der diese Köder ausgelegt wurden, ist erschreckend. Es handelt sich hier nicht nur um ein Kavaliersdelikt – solche präparierten Köder führen fast immer zum Tod von Hunden und Katzen“, betont Katharina Gründel, Sprecherin der Arche Noah. Sie rät nun allen Tierbesitzern zu besonderer Vorsicht.

„Wer so etwas tut, nimmt den qualvollen Tod von Tieren billigend in Kauf“, ergänzt Dominik Hausjell, FPÖ-Bezirksparteiobmann in Puntigam. Er erinnert parallel an die laufenden Vorträge, die man auch zu diesem Thema gemeinsam mit der Arche Noah und einer Hundetrainerin anbietet. Damit nicht genug: Die FPÖ setze eine Belohnung in der Höhe von 500 Euro für sachdienliche Hinweise aus, die der Polizei gemeldet werden und zur Ergreifung des Täters führen.

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GRAZ
15. Juli 2025 10:42

Informationsabende über „Giftköder in Graz“ und „Kind trifft Hund“ geplant

WICHTIG. Auch dieses Jahr wird es neben einem Informationsabend rund um das Thema Giftköder in zwei Bezirken in Graz und in Seiers- berg-Pirka einen Vortrag zum Umgang von Kindern mit Hunden geben.
Ein fröhlicher Junge umarmt einen Hund in einem herbstlichen Park.

In der Veranstaltungsreihe sollen nicht nur Hundebesitzer, sondern auch Familien mit jüngeren Kindern angesprochen werden.

GETTY

Im Juli und im August finden kostenlose Informationsabende über den richtigen Umgang mit Hunden in Graz und Graz-Umgebung statt. Neben dem bekannten Format, das über die Gefährlichkeit von Giftködern und nöti- ge Maßnahmen nach einer möglichen Vergiftung informiert, wird das Informationsangebot in diesem Sommer seitens der Veranstalter um das Thema „Kind trifft Hund“ ergänzt. Dominik Hausjell, Bezirksobmann der FPÖ Puntigam initiiert gemeinsam mit der Tierrettung der Arche Noah und der Hundetrainerin Anna Schmidbauer die kostenlose Veranstaltungsreihe.

„Es fällt auf, dass der richtige Umgang von Kindern mit Hun- den in den letzten Jahren scheinbar in Vergessenheit geraten ist. Mit unseren Vorträgen wollen wir sowohl für Familien als auch für Hundebesitzer ein Angebot schaffen, das für Klarheit in der Beziehung Kind-Hund sorgen und eine Begegnung si- cherer machen soll. Bissunfälle können oft leicht verhindert werden. Mit unserem Format ‚Kind trifft Hund‘ soll dieses maß- gebliche Thema beleuchtet werden“, so Dominik Hausjell, Be- zirksobmann der FPÖ Puntigam.

„Hunde zählen als die besten Freunde des Menschen, doch es braucht klare Strukturen und Regeln im Aufbau dieser ganz

speziellen Verbindung zwischen Mensch und Tier. Oft sind es Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Wir freuen uns über die Möglichkeit, Informationsveranstaltungen wie diese abhalten zu können. Diese sind kosten- los und sollen für ein noch besseres Zusammenleben zwischen Zwei- und Vierbeinern sorgen“, so Charly Forst- ner, Obmann der Arche Noah Graz.

Anna Schmidbauer von ‚Die Hundetrainerin‘ wird die Veranstaltungsreihe mit ihrem Wissen aktiv unterstützen: „Oft werden die einzelnen Rassen zum Sündenbock bei Bissunfällen erklärt, dabei ist es die Mischung aus rich- tigem Verhalten und dem nötigen Respekt vor seinem Gegenüber, die diesen vorbeugen kann. Wer Verhaltens- züge und Triebe eines Hundes deuten kann, sorgt schon im Vorfeld für sichere Begegnungen zwischen dem Hund und Kind“.

Termine
  • „Giftköder in Graz“: Mi. 30.07.2025 – 18:00 Uhr – „Mur Heuriger“ (Sportplatzgasse 25a, 8051 Graz)
  • „Kind trifft Hund“: Do. 31.07.2025 – 18:00 Uhr – „Bauernwirt“ (Harter Straße 142, 8053 Graz)
  • „Kind trifft Hund“: Mo. 04.08.2025 – 18:00 Uhr – „Zoißl’s Gasthaus & Heuriger“ (Sandgrubenstraße 4, 8073 Seiersberg)
  • „Kind trifft Hund“: Do. 07.08.2025 – 18:00 Uhr – „Franzl Weinstube“ (Triester Straße 412, 8055 Graz)
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STEIERMARK > GRAZ & UMGEBUNG

14. Juli 2025, 18:29 Uhr

Porträt von Thomas Rossacher Redakteur Bundesland Steiermark
BEI ARCHE NOAH IN GRAZ

Deutscher Polizeihund war „Pflegefall“ aus Grazer Tierheim

Helle Freude beim Aktiven Tierschutz: Ein misshandelter Schäferhund, der in der Arche Noah gelandet war, macht „Karriere“ als Polizeihund in Baden-Württemberg.
Hunderasse Malinois mit breitem Lächeln vor grünem Hintergrund. Ehemaliger Tierheimhund Rocco macht „Karriere“ als Polizeihund

„Rocco hat eine wahnsinnige Geschichte hinter sich. Endlich hat er eine Familie, die ihn liebt und eine Aufgabe, die seiner Persönlichkeit entspricht“, postet man beim Aktiven Tierschutz voller Freude auf Facebook. Denn der Vierbeiner aus der Arche Noah ist inzwischen als Polizeihund in Baden-Württemberg in Ausbildung.

Der belgische Schäferhund war, so der Aktive Tierschutz, von seinem Halter schwer misshandelt worden. Hinweise haben 2024 zur Abnahme des Schäfers geführt, der dann in der Arche Noah umsorgt wurde.

Lehrgang für Rauschgiftspürhunde

Der Hund weckte schließlich das Interesse der Polizei: „Wir arbeiten mit einer Trainerin, die mit Hunden von Polizei und Militär trainiert und dorthin gute Kontakte hat“, erläutert man in der Arche die Verbindung.

Im Herbst wurde mit der Ausbildung des Schäfers begonnen, nach der Grundprüfung absolvierte Rocco „den Lehrgang als dienstfähiger Schutzhund“, so der Aktive Tierschutz. Im Herbst würde sein Lehrgang für Rauschgiftspürhunde beginnen. „Ein großes Dankeschön an die Polizei Baden-Württemberg, die sein Potenzial erkannt hat.“

Ein Polizeihund sitzt vor einem Einsatzfahrzeug und lächelt in die Kamera. Er kommt aus dem Tierheim Arche Noah in Graz.

Über eine Trainerin fand der belgische Schäfer in Deutschland ein neues Zuhause

© Aktiver Tierschutz

Logo von '5' Minuten - Zahl "5" in blauer Schrift auf hellem, geometrischem Hintergrund.

Veröffentlicht am 14. Juli 2025, 15:07 / ©Arche Noah - Aktiver Tierschutz Austria

Ein belgischer Malinois sitzt vor einem blauen Auto mit Grill und Kennzeichen.

Rocco wurde in Graz misshandelt. Heute ist er Diensthund bei der deutschen Polizei.

Rocco: In Graz fast gebrochen, jetzt Polizeihund in Deutschland

In Graz misshandelt und fast gebrochen. Heute schützt er Leben: Der belgische Schäferhund Rocco wurde Opfer schwerer Tierquälerei und ist jetzt ausgebildeter Polizeihund.

Was als tragischer Fall von Tierquälerei begann, endet mit einer bemerkenswerten Wendung: Ein belgischer Schäferhund, der in Graz (Steiermark) schwer misshandelt wurde, steht heute im Dienst der Polizei in Baden-Württemberg (Deutschland). Der Hund, der einst „Bello“ hieß, trägt nun den Namen „Rocco“.

Rocco wurde geschlagen und gewürgt – heute trägt er Uniform

Im vergangenen Jahr meldete jemand einen besonders grausamen Fall von Tierquälerei in Graz. Der Halter soll den damals jungen Schäferhund regelmäßig geschlagen, gewürgt und gegen Wände geschleudert haben. Mehrere Augenzeugen berichteten von Szenen, die kaum auszuhalten waren. Rocco wurde dem Besitzer entzogen und kam in die Obhut der Arche Noah. Dort begann ein langer Weg zurück ins Leben.

Ein brauner Hund mit Stockhaar sitzt vor einer grünen Hecke und wirkt freundlich.

©Arche Noah – Aktiver Tierschutz Austria

Einst misshandelt und abgeschrieben, jetzt mit Uniform und Aufgabe.

Neue Heimat, neue Aufgabe

Nach der medizinischen und verhaltenspsychologischen Untersuchung stand fest: Der Hund ist gesund und für eine Ausbildung geeignet. Im September des Vorjahres startete Rocco seine Ausbildung zum Polizeihund. Die Organisation schreibt: „Im März hat Rocco seine Grundprüfung in Fährte, Unterordnung & Schutzdienst bestanden. Im Juli absolvierte er seinen Lehrgang als dienstfähiger Schutzhund.“ Doch nicht nur „beruflich“ hat sich Roccos Leben gewendet: Er lebt mittlerweile mit einer Hündin und einer liebevollen Familie in einem Haus. „Geliebt, sicher, gebraucht“, so beschreibt es der Verein.

Bald auch auf Spurensuche

Roccos Weg ist damit noch nicht zu Ende. Im Herbst beginnt er seinen Lehrgang zum Rauschgiftspürhund – eine Spezialausbildung für Hunde, die besonders feinfühlig, aufmerksam und psychisch stabil sind. „Ein Hund, den man fast gebrochen hätte und der heute Leben schützt“, schreibt die Arche Noah. Und bedankt sich bei der Polizei Baden-Württemberg, die sein Potenzial erkannt und gefördert hat.

Ein Erwachsener trägt ein Kind auf den Schultern, begleitet von zwei Hunden im Freien.

©Arche Noah – Aktiver Tierschutz Austria

Rocco überlebte schwere Tierquälerei. Heute lebt er in Sicherheit und arbeitet als Schutzhund bei der Polizei in Baden-Württemberg (Deutschland).

Hoffnung auf mehr als nur ein Happy End

Roccos Geschichte steht stellvertretend für viele Tierheimhunde, deren Vergangenheit schwer, aber nicht endgültig ist. „Wir freuen uns riesig, dass einer unserer Schützlinge so ein tolles Happy End nach so einer tragischen Vergangenheit erleben kann“, heißt es vonseiten der Tierschützer von der Arche Noah abschließend.

Ein Film produziert von Bettina Größing, Alina Schweighofer, Maria Laimer und Christoph Pirer.

Wir sind den Studierenden der FH Joanneum für dieses Drehprojekt unfassbar dankbar und möchten es gerne mit Ihnen teilen!

ORF-Beitrag: Glückskind Highway überlebt Ausflug auf der Autobahn 

Teil 1

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Tiere als Weihnachtsgeschenke: Gespräch mit Tierarzt Dr. Mario Pichler 

Teil 2

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STATEMENT ZUM VERBOT VON BEISS- UND ANGRIFFSTRAININGS BEI HUNDEN VON PRIVATPERSONEN

Die ARCHE NOAH, Aktiver Tierschutz Austria fordert gemeinsam mit 4Pfoten, Tierschutz Austria, Verein gegen Tierfabriken, Arche Noah, Gut Aiderbichl, Tierquartier Wien, Tierschutzombudsstelle Wien, Pro Tier, Verein Freunde der Krone Tierecke, Tierschutzverband NÖ, Pfotenhilfe Lochen und vielen weiteren Tierschutzorganisationen ein Verbot des Beiß- und Angriffstrainings für Private zum Wohle der Tiere und der Menschen!

Die Ausbildung zum sogenannten „Schutzhund“ ist für Hunde des Militär oder der Polizei vorbehalten. Doch auch immer mehr Hundeschulen bieten ein solches Training für Privatpersonen an und deklarieren es als "Sport".

Der sogenannte Gebrauchshundesport. Die ersten beiden Teile bestehen aus Unterordnung und Gehorsamkeitstraining. Hier lernt der Hund, seinem Besitzer aufmerksam und in einem definierten Tempo zu folgen. Sowie Sitz, Platz, Steh und Abrufen stehen auf der Tagesordnung. Dieses Training ist weitgehend unbedenklich und sogar förderlich. Die dritte Disziplin - die sogenannte Schutzarbeit, kritisieren wir. Denn hier lernt der Hund auf Kommando anzugreifen und zuzubeißen. Weiters wird der Hund darauf trainiert, seinen Besitzer auf Kommando zu verteidigen und auf Bedrohungen zu reagieren sowie dazu angeleitet, sich zwischen seinem Besitzer und einer potenziellen Bedrohung zu positionieren. Viele Befürworter dieses „Sportes“ argumentieren, dass „Schutzhunde“ besonders gehorsam seien. Jedoch ist der Ansatz, den Hund „scharf“ machen zu wollen – ihn also bewusst zum Zubeißen in einen Schutzarm zu bringen – abzulehnen! Denn Fehler im Training oder Verwechslungen der Auslöser für das Angriffsverhalten können niemals ausgeschlossen werden, was fatale Folgen haben kann.

Darum lehnen wir Beiß- und Angriffstrainings bei Hunden von Privatpersonen ab:

Es besteht Grund zur Annahme, dass die Aggressivität und damit die Gefährlichkeit von Hunden, die einem Beiß- und Angriffstraining unterzogen werden, jedenfalls vorübergehend erhöht wird.

Aus tierschutzrechtlicher Sicht sind Ausbildung und Prüfung in der Disziplin „Schutzarbeit“ insofern problematisch, da „Starkzwangmethoden“ eingesetzt werden. Es werden hier also Situationen nachgestellt, bei denen beispielsweise Hundehalter überfallen werden und schließlich Kampfhandlungen zwischen dem Hund und einer dritten Person (genannt Schutzdiensthelfer) stattfinden. Hierbei wäre es u.a. fehlerhaft, wenn der Hund nur zaghaft angreift und zubeißt. Deswegen muss die Ausbildung zum klassischen „Schutzhund“ Berufsgruppen vorbehalten bleiben, die durch ihre Berufsausbildung sich dieser zusätzlichen Verantwortung bewusst sind.

Gründe, die gegen ein privates Schutzhundetraining sprechen:
 

  • Oft veraltete Trainingsmethoden: Schutzhundetrainings wurden in der Vergangenheit oft mit veralteten und überholten Methoden durchgeführt. Dies kann zu Misshandlungen und einem unsachgemäßen Umgang mit den Tieren führen, was nicht im Einklang mit modernen Tierschutzstandards steht.
     
  • Risiko unkontrollierter Hunde: Privatpersonen, die Schutzhundetrainings durchführen, sind oft nicht ausreichend qualifiziert, um mit den speziellen Bedürfnissen und Herausforderungen von Schutzhunden umzugehen. Dies kann dazu führen, dass Hunde unvorhersehbares Verhalten entwickeln und eine potenzielle Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen.
     
  • Fehlende Überprüfung und Regulierung: Im Gegensatz zu professionellen Hundetrainern und Institutionen gibt es oft keine ausreichenden Kontrollmechanismen für Schutzhundetrainings bei Privatpersonen. Dies führt zu einem Mangel an Transparenz und Verantwortlichkeit, was die Risiken weiter erhöht.
     
  • Gefahr für soziale Interaktion: Hunde, die auf Schutz trainiert sind, neigen dazu, aggressives Verhalten zu zeigen. In einer Gesellschaft, in der soziale Interaktion und Integration von Haustieren eine wichtige Rolle spielen, stellt dies eine unnötige Belastung für die öffentliche Sicherheit dar.


Was fordern wir?

Gemäß den Zielsetzungen des Bundestierschutzgesetzes hat der Mensch besondere Verantwortung gegenüber dem Tier als Mitgeschöpf. Dies inkludiert einen respektvollen Umgang; in keinem Fall sollen Tiere eine Abschreckfunktion erfüllen müssen! Daher fordern wir:
 

  • Ein Verbot der Ausübung von Beiß- und Angriffstraining von privaten Hundehaltern.

 

  • Eine zeitgemäße, auf modernsten Erkenntnissen basierende, gewaltfreie Ausbildung der Hunde im Vordergrund stehen, welche die Alltagskompatibilität der Tiere in einer zunehmend herausfordernden Umgebung im Fokus hat.

 

  • Das bezieht sich auch auf Trainer:innen, die sich durch eine umfassende Ausbildung und laufende Weiterbildungen qualifizieren (derzeit ist das Berufsbild Hundetrainer:in nicht geschützt).

 

  • Zusätzlich sollte die Einführung eines verpflichtenden bundesweit einheitlichen Sachkundenachweises für alle Hundehalter dazu dienen, Hunde in all ihren Facetten zu verstehen. Er sollte, also ein Grundverständnis für Bedürfnisse, Körpersprache, Stress-Signale zu vermitteln, um Konflikte rechtzeitig erkennen und entschärfen zu können.
     

Kleine Zeitung: "Arche Noah wählt neuerlich Karl Forstner zum Obmann

Mein Bezirk: Aktiver Tierschutz Austria hat Vorstand gewählt

5MIN: Arche Noah - Vorstand bei Generalversammlung gewählt

Kleine Zeitung: Acht Welpen bei illegalem Transport gefunden

Mein Bezirk - Maden am Ohr und mehr: Verwahrloste Hündin aus einem Zirkus gerettet

ORF - Tierquälerei: Fünf Schäferhunde abgenommen

KURIER - Zehn Hundewelpen in Graz-Umgebung am Waldrand ausgesetzt

KLEINE ZEITUNG - Behörde nahm misshandelte Hündin ab 

28.07.2023 KRONEN ZEITUNG - Steirer mit Tierhalteverbot misshandelte vierjährigen Hund 

27.07.2023 DER GRAZER Hund getreten und schlecht behandelt: Grazer Arche Noah rettet das Tier 

27.07.2023 5MINUTEN - Trotz Tierhalteverbot: Mann holte sich Hund und misshandelte ihn 

Im Messie-Haushalt zurückgelassen…
Leere Dosen mit messerscharen Kanten im Garten, eine völlig vermüllte und durch Schmutz und Kot verdreckte Wohnung und mittendrin zwei zurückgelassene Hunde.

„Dann erschieß ich sie lieber oder lass sie einschläfern…“ 
Tierquälerei über Generationen: Welpen mit kiloschweren Kuhglocken um den Hals und zusammengeklebten Hinterläufen. So handhabte dies ein „Vermehrer“ aus der Südoststeiermark. Der Sohn wollte die verbliebenen Hunde nun „wie auch immer“ loswerden… 

Abgabewelle: 
Arche Noah am Limit

Steigende Temperaturen, aufblühende Sommergefühle und das Interesse sowie Verantwortungsbewusstsein, welches man einem Lebewesen versprochen hat, scheint zu schwinden. Dies lässt zumindest der Anschein erwecken, wenn man sich unsere aktuelle Situation im Tierheim ansieht. Mit dem Sommer überrolt uns leider eine Welle von Tieren, die abgegeben werden..

Kapazitäten am Limit
Telefone stehen nicht still - fast jeder zweite Anruf, dreht sich um die Abgabe einer Fellnase. So gerne wir auch jedes Tier aufnehmen würden, irgendwann sind unsere Kapazitäten ausgeschopft. Nicht nur diese Kapazität erreicht langsam ihr Limit, auch unsere Futterbestände sinken drastisch.

Beweggründe der Abgaben
Tiere werden aus ganz unterschiedlichen Gründen abgegeben. Allergien, Trennungen, Umzüge, Nachbarschaftsstreitereien oder einfach "zu groß für die Handtasche." -Ja, es gibt nichts, was wir noch nicht gehört haben!

 

Aus Umfeld gerissen
Jede Abgabe ist schmerzhaft. Vor allem für den Vierbeiner. Versetzen Sie sich in die Situation des abgegeben Tieres. Der ein Zuhause, eine Familie und eine Bezugsperson hatte. Von gestern auf heute, ist alles weg. Und was bleibt ist der Zwinger im Heim.

Bewusstsein
Mit dieser traurigen Realität möchten wir alle potenziellen Tierhalter:innen darauf hinweisen, dass es sich hier um eine große Verantwortung handelt und eine Anschaffung in allen Fällen gut durchdacht werden sollte. Denn einem Tier ein Zuhause zu schenken, sollte eine Lebensaufgabe sein und keine spontane Entscheidung. Hinterfragen Sie ihre aktuelle und zukünftige Situation (Kinderwunsch, Geldsorgen, Urlaub,..) und die Frage "Was mache ich, wenn..? kann unterstützend helfen.

Tierretter im Einsatz 
1 Tag - 13 Stationen - 2 Blaulichteinsätze 

Ob verletzte Katze, zurückgelassenes Rehkitz oder Wildtier in Not, unsere Helden von der Tierrettung sind täglich für leidende Tiere im Einsatz.

Dabei gehen sie oft an ihre Belastungsgrenzen. Was unsere Tierretter:innen Tag für Tag leisten, ist unbeschreiblich und unbegreifbar. Die Tierrettung Steiermark besteht ausschließlich  aus ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen. Herausfordernde Situationen, psychische Belastungen, Zeit, Stärke, Engagement und vieles mehr, wenden sie für den Schutz notleidender Tiere auf. Schlussendlich zählt für unsere Tierrettung:

Wir sehen hin. Wir hören hin. Wir fahren hin.

Wir danken unseren Helden, der Tierrettung für ihren täglichen Einsatz! Und Ihnen für Ihre Unterstützung, die es uns möglich macht, Tierschutz zu betreiben!

PS: Die Tierrettung erfreut sich immer über neue ehrenamtliche Kolleg:innen! Selbstverständlich werden neue Mitarbeiter:innen von bereits erfahrenen Tierrettungsfahrer:innen professionell ausgebildet. Wenn du uns aber lieber finanziell unterstützen möchtest, gelangst du direkt über den Button zum Spendenformular:

 

 

Verletztes Kitten
Auf dem Transportweg von Feldkirchen in die Arche 

Verletztes zurückgelassenes Rehkitz
Rehkitz von Graz zu Wildtiere in Not transportiert 

Rotwangenschmuckschildkröte
In Bruck/Mur Meldung, weiter zu Turtle Island transportiert 

Blaulicht-Einsatz
In Fürstenfeld Rettung angefahrener, schwerverletzter Katze 

Angefahrene Katze beim Einfangeinsatz 
Fürstenfeld 

Verletzter Graureiher 
Deutschlandsberg 

Vor Augen der Kinder
Mader am Schulhof erschlagen 


Vorfall an obersteirischer Schule sorgt für blankes Entsetzen. Ein junger, ängstlicher Marder wurde am Schulhof von einer Angestellten getötet. Inmitten von Schüler: innen. Viele der Jugendlichen sind traumatisiert. Was bleibt, ist die Frage, warum tötet man ein Lebewesen grundlos und setzt junge Menschen einer solch grauenhaften Situation aus? Wo bleibt Vernunft und Empathie?

Im Tierschutz erlebt man Einiges, aber dieser Fall sorgte auch bei uns für viel Aufsehen. Gegen Mittag wurde unser Obmann Charly angerufen und ihm mitgeteilt eine Lehrperson habe in der Obersteiermark einen Marder von den Augen der Kinder ermordet. Schockierend mussten wir feststellen, dass tatsächlich ein junger Mader im Innenhof erschlagen wurde. Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck reagiert ebenso empört auf diesen Vorfall: "Es macht sprachlos, wenn vor den Augen von Jugendlichen ein Tier erschlagen wird. Notwehr ist gegeben, wenn Gefahr für Leib und Leben besteht. Das müsste in dem Fall einmal erwiesen werden."

Von der Kronen Zeitung wurde die Steierin, welche den Marder erschlagen hat, um Stellungnahme gebeten. Sie meinte, sie hätte den Marder verscheuchen wollen und bestätigt, ihn getötet zu haben. Sie besteht aber darauf, dass sie in Notwehr gehandelt hätte. "Er ist mich angesprungen, wollte mich beißen. Ich habe mich nur gewehrt, einmal drübergeschlagen, dann ist er dort gelegen".

Tierquälerei oder Notwehr

Laut Fachmeinungen handle es sich um einen jungen Madern, der wohl seine Mutter gesucht habe. Ein Tier einfach zu erschlagen, ist in unseren Augen Tierquälerei und wurde somit zur Anzeige gebracht. Es hätte auch andere Methoden gegeben, um sich vor diesem Tier zu schützen. Wenn dies notwendig erschien. Notwehr muss in diesem Fall nachgewiesen werden. Der Schuldirektor bestätigt gegenüber der Kronen Zeitung den "unerfreulichen Vorfall".

Die Gasexplosion!

Und mitten drin ein schwaches Maunzen...

Ein lauter Knall mitten in Graz St. Peter – die Gasexplosion ging durch alle Medien.

Aber da gibt es noch etwas:

Zerbrochene Scheiben, zerstörte Möbel und Trümmer, die durch die Türe auf die Terrasse geschleudert wurden.

Eine völlig verwüstete Wohnung und absolutes Chaos.

Und während die Einsatzkräfte vor Ort sind, um alles zu begutachten, ist da plötzlich ein schwaches, zaghaftes Maunzen zu hören.

Eine Katze!

Ein traumatisiertes Fellbündel ohne seine gewohnte Bezugsperson, gerade noch kräftig genug, um auf sich aufmerksam zu machen.

Der junge Kater ist zwischen 1 – 2 Jahre alt und blieb alleine in der Wohnung in St. Peter zurück. Sein Besitzer wurde nach der Explosion auf die Intensivstation gebracht.

Die Berufsfeuerwehr hat den kleinen Kerl zu uns in die Arche gebracht und sofort waren unsere Tierärzte zur Stelle!

Das Ergebnis: Verschmorrtes Fell, abgebrannte Vibrissen (Schnurrhaare), schmerzhafte Verbrennungen der Haut und völlig dehydriert. Zusätzlich plagt ihn noch ein starker Schnupfen.

Höllenqualen für den Kater…

Um ihn besser behandeln zu können wurde er leicht sediert. Er wurde geschoren, um seine Wunden besser behandeln zu können, bekam Infusionen und Schmerzmittel.

Wir fragen uns immer noch, wie er das überleben konnte.

Hat er den Gasgeruch bereits viel früher wahrgenommen und irgendwo Schutz gefunden? Wir können nur mutmaßen. Aber nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn er der Explosion schutzlos ausgeliefert gewesen wäre! So waren definitiv tausende Schutzengel am Werk!

Trotz dem Trauma, der neuen Umgebung im Tierheim und den schweren Verletzungen hat er seinen Charakter aus Gold beibehalten.

Bietet man ihm die Hand an, legt er seinen Kopf hinein. Ganz so als wolle er Trost suchen. Und Schnurren funktioniert auch immer noch bestens!

Wir werden gut auf die kleine Samtpfote aufpassen UND: Unsere Gedanken sind auch bei seinem Herrli, der noch in der Intensivstation liegt und sich hoffentlich gut und schnell erholt, damit er ihn bald wieder in seine Arme schließen kann!

Unterstützen Sie uns bei den medizinischen Kosten, Futter & Unterkunft: Der tapfere Kerl hat es sich verdient und sein Besitzer soll in Ruhe gesund werden dürfen!

Spendenkonto:
IBAN AT71 3800 0000 0513 5025
Verwendungszweck: 
Gasexplosion

Hund befreit

6 Jahre an der Kette 

Nicht einmal zwei Meter lang war die Kette, an der Hund Rolfi sein Dasein fristen musste. Durch eine anonyme Meldung an das Tierinspektorat des Aktiven Tierschutz Austria kam der Fall ans Tageslicht.

Leibnitz, Graz: Seit rund eineinhalb Monaten ist das Tierinspektorat des Aktiven Tierschutz Austria wieder aktiv – in der gesamten Steiermark. Jetzt wurde unserem Tierinspektor Marc Schäfer ein besonders drastischer Tierschutzfall im Bezirk Leibnitz gemeldet: Ein Hund soll permanent an der Kette hängen. Vor Ort angekommen war schnell klar, dass diese Meldung keine Übertreibung war. Auf einem völlig verwahrlosten Anwesen wurde der Hund gleich gesichtet und die Lebensumstände des Tieres einfach unvorstellbar traurig: An eine kurze, nicht einmal zwei Meter lange Kette gefesselt, fanden sich nur im Radius der Kettenlänge von den Pfoten abgetretene Pfade und Kotstellen mit uralten Exkrementen. „All das weist ganz deutlich auf eine regelmäßige Haltung hin“, so Schäfer.

Verletzungsgefahr und Verzicht

Der Zustand der Hütte ebenfalls verheerend: keine Isolierung, keine Polsterung, hervorstehende Nägel und gesplittertes Holz. Alles andere als eine adäquate Unterbringung für einen Hund, sondern eine schlimme Verletzungsgefahr.

Der Fall wurde dem Veterinärreferat Leibnitz gemeldet. Der Besitzer bekam eine Frist von zwei Wochen, um die Haltungsbedingungen im Sinne des Tierschutzes zu verändern. Nach abgelaufener Frist hat er sich allerdings dazu entschieden, den Rüden abzugeben. So fand Rolfi den Weg in die Arche Noah. Momentan muss er noch in Quarantäne bleiben, weil er keinen nachweisbaren Impfstatus aufweist. Sobald alle Immunisierungen abgeschlossen und die Quarantänezeit vorbei ist, ist er auf der Suche nach einem artgerechten Zuhause.

Das Tierinspektorat ist rein spendenfinanziert: Hilf uns mit DEINER Spende, weiterhin Tieren in Not zu helfen!

Empfänger: Aktiver Tierschutz Austria

IBAN AT71 3800 0000 0513 5025

BIC RZSTAT2G

Verwendungszweck: Spende

Tierretter im Kriegsgebiet 

Das Thema Ukraine und der Krieg ist medial mittlerweile so breitgetreten und man möchte die Nachrichten schon fast schon nicht mehr hören oder lesen. Meist weil es sich um politische Anfeindungen dreht, die man oft selbst nicht oder nur schwer nachvollziehen kann.

Was aber jeder von uns nachvollziehen kann, ist die Liebe zu seiner Heimat und seinen Haustieren. 💚

Den Willen nicht aufgeben zu wollen und für seine Liebsten da zu sein. Sein Tier nicht im Stich zu lassen und alles zu versuchen, was einem irgendwie möglich ist, um zu helfen.

Und genau für DIESE Menschen machen wir uns stark und sind weiterhin im Einsatz.

BITTE nehmt euch in eurer Kaffee- oder Mittagspause 3 Minuten Zeit für dieses Video. Das sind aktuelle Szenen, die erst vor Kurzem gedreht wurden und zeigen, dass es weiterhin wahnsinnig schwierig für Mensch und Tier in der Ukraine ist.

Wir möchten wieder helfen und den Menschen zumindest ein bisschen unter die Arme greifen und brauchen dafür deine Unterstützung! Zusammen können wir etwas bewegen und ein ganz kleiner Lichtblick im Leben dieser Menschen und ihrer Tiere sein.

Wir sind für jede Form der Hilfe dankbar!

Geht man so mit 
Lebewesen um? 

Zum Hühner-Skandal

Hühner, die als Putzlappen missbraucht werden, um Kleidung und Tische zu säubern.
Hühner, die an die Wand geschleudert werden und mit Füßen zu Tode getreten werden. 
Hühner, die unter Gasbetäubung panisch nach Luft schnappen und um ihr Leben kämpfen. 

Nein, das ist leider keine Szene aus einem schlechten Horrorfilm. Das ist gelebte Realität in einem steirischen Geflügelschlachtbetrieb.

Die schockierenden Szenen – aufgedeckt und veröffentlicht durch den VGT (Verein gegen Tierfabriken) gingen durch alle österreichischen Medien und machen fassungslos. Vor allem uns als Tierschützer. 

Doch wir sind froh, dass die Menschen das sehen und sehen müssen, um nachzudenken! Die Schlachthofmitarbeiter behandeln die Tiere dort nicht wie fühlende Lebewesen, sondern wie Abfall. Dabei ist eines klar, mit oder durch Tierquälerei zu sterben wollen sie mit hundertprozentiger Sicherheit nicht! 

Was wurde genau aufgedeckt und wie DU helfen kannst:

Der VGT veröffentlichte am 14. Dezember 2022 ein skandalöses Video aus einem AMA-zertifizierten steirischen Hühnermastbetrieb. Ja genau richtig gelesen, AMA-ZERTIFIZIERTEN STEIRISCHEN BETRIEB. Aber bei diesem Video blieb es nicht und es folgten weitere schockierende Aufnahmen. Hühner, die auf brutalste Weise erschlagen werden, hochgradige Hygienemängel und Tierleid durch Gasbetäubung. Und als wäre das nicht genug, werden in unzähligen österreichischen Betrieben spezielle Rassen gezüchtet, die unnatürlich schnell wachsen, um möglich viel Fleisch in möglichst geringer Zeit zu produzieren. Die Hühner sind dadurch im Bewegungsappart massiv eingeschränkt und kaum in der Lage zu stehen oder gar zu gehen. Krankheiten, Verletzungen, Organversagen, frühzeitiger Tod zählen dabei nicht als Einzelfälle, sondern sind vielmehr die Norm in der Masthuhn-Aufzucht. Insgesamt wurden bereits drei Betriebe in der Südoststeiermark wegen Tierquälerei angezeigt. 

Um dieses Tierleid zu stoppen, wurde die europäische Masthuhn-Initiative (European Chicken Commitment – ECC) ins Leben gerufen. Diese Initiative setzt sich für neue Mindestanforderungen ein und mehr als 500 Unternehmen weltweit haben sich bereits bereit erklärt, ihre Standards zu erhöhen. 

Aber auch Du kannst deine Stimme erheben und die Petition des VGT „Masthühner-Qualzucht stoppen“ unterzeichnen. Jetzt! Danke an den VGT! 

Hier geht’s zum Link: 

https://vgt.at/actionalert/masthuhnqualzucht2023/index.php 

Fortbildung: 
Erste Hilfe am Tier

Gleich zwei Mal fand in den letzten Wochen ein Kurs für erste Hilfe am Tier mit Dr. Nicole Strampfer statt. Unsere Tierrettungsfahrer sind auf ihren Einsätzen regelmäßig mit verletzten Tieren konfrontiert - gerade hier geht es oft um Leben und Tod.

Umso wichtiger ist ein fundiertes und sicheres Wissen im Bereich Erste Hilfe.

Wir bedanken uns bei Dr. Nicole Strampfer für die gelungenen Kurstage und freuen uns bereits auf eine Fortsetzung und Vertiefung!

Das Grazer Stadtwappen 
für den Tierschutz

Wie bereits angekündigt, wurde uns nach einstimmigem Beschluss des Stadtsenates von Bürgermeister Sigfried Nagl  und Vizebürgermeister Mario Eustacchio das Grazer Stadtwappen verliehen! 

Doch damit nicht genug: Vizebgm. Mario Eustacchio nutzte die Gelegenheit um uns zu verkünden, dass die Änderungen des Flächenwidmungsplanes durch sind. Das Land hat zugestimmt, dem Bau unserer STYRIARCHE steht demnach nichts mehr im Wege und wir können die nächsten Schritte einleiten, um im Frühjahr mit dem lang herbeigesehnten Bau zu starten!

Wir sind überglücklich und bedanken uns herzlichst für dieses Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung!

Tierisch engagiert

Unserem Aufruf, das wir Menschen suchen, die sich ehrenamtlich bei unserer Tierrettung engagieren möchten, sind einige von euch gefolgt! Nach langen Theoriegesprächen wird nun mit „Trockenübungen“ für den Ernstfall geprobt.

Das Einfangen eines Hundes wurde mit Hilfe von Rudi, dem „Golden Stoffdoodle“ geübt. Er hat sich zwar ein wenig gesträubt, aber die Übungen konnten trotzdem ohne Zwischenfälle durchgeführt werden.

Auch das Einfangen einer scheuen Katze wurde für den Ernstfall (Autounfälle, anderweitige Verletzungen) geübt. Hier war unser Kooperationspartner Mauzi, die „Norwegische Plüschkatze“.

Lehrlinge auf dem Vormarsch

Beim Beruf des Tierpflegers denkt man oft nur an das Eine – Putzen! Dabei umfasst das Aufgabengebiet so viel mehr.
Es ist ein anspruchsvoller Lehrberuf, der Tierliebe, Hygiene, Sicherheit und das Gesundheitswesen umfasst.
Aber das ist bei Weitem noch nicht alles.

Wir freuen uns so tolle Lehrlinge bei uns zu haben, die durch ihren Fleiß und ihr Engagement, zu ausgezeichneten Tierpflegern werden!

SK Sturm Spieler zeigen 
Herz für Tiere

Ein Besuch, der uns sehr freute! Einige Spieler des SK Puntigamer Sturm Graz besuchten uns in der Arche Noah und zeigten ihre Tierliebe. Zusätzlich übergaben sie ein signiertes Trikot.

Danke, für euren Einsatz!

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